Zur Arbeit ohne Auto

Eigentlich bin ich ein großer Fan öffentlicher Verkehrsmittel. Ich bin immer für eine Bahnfahrt zu haben, habe mich in meinen Berlin-Jahren mit großer Begeisterung mit Bus und Bahn fortbewegt und auch in Düsseldorf lange Zeit die Straßenbahn benutzt. Allerdings endete meine Bahn-Begeisterung vor gar nicht allzu langer Zeit: Ich begann, in Heerdt zu arbeiten, im Gewerbegebiet, gleich neben der Teekanne. Das ist zwar ganz nett (aber nur an Tagen, an denen auf die Befüllung von seltsamen Früchteteebeuteln verzichtet wird), aber ziemlich, sagen wir mal, ungünstig gelegen.

Deshalb (und auch wegen der stark schwankenden Arbeitszeiten) bewegte ich mich hauptsächlich mit dem Auto fort. Heute nicht (Hintergründe: 1, 2). Ich traute mich tatsächlich in die S-Bahn, um in Neuss in den Bus umzusteigen.

Und das Fazit: Es ging gut. Richtig gut sogar. Was aber vor allem an dem überaus freundlichen Busfahrer lag. Denn leider gibt es an der Neusser Haltestelle zwei verschiedene Bus-Haltestellen, für Busse, die in die gleiche Richtung fahren. Natürlich stand ich an der falschen Haltestelle. Als der Bus sich in Bewegung setzte, dachte ich schon, der Bus ist abgefahren (Hoho). War er auch. Doch er hielt dann nochmal an. Um mich mitzunehmen.

(Hab am Abend dann aber doch A. gefragt, ob er mich mitnimmt. Mit dem Auto.)

5 Antworten zu “Zur Arbeit ohne Auto”

  1. 160typo sagt:

    ähm,bei dem wetter böte sich auch das gute alte fahrrad an, zumal die strecke in neuss überaus gut mit radwegen versorgt ist.

  2. mark793 sagt:

    Neuss ist mit dem Rad aber ein ziemlicher Umweg, scheint mir. Und mit der S-Bahn nach NE und dort aufs Fahrrad, ich weiß ja nicht, ob das so der Bringer ist. Die Gesamtstrecke ist schon machbar, empfiehlt sich aber nicht unbedingt für Spätschichten und weniger schöne Tage. Denn das ganze Gegurke durch Oberkassel und Heerdter Landstraße kann sich ganz schön hinziehen. Aber nen Versuch wert ist es allemal.

  3. mark793 sagt:

    Na, also hörnsemal, Frollein. Dann gurken Se ebend weita rum mit Ihrer Rostlaube, wa? Und is det übahaupt Ihre, darf ick ma in die Papiere kieken? ;-)

  4. 160typo sagt:

    wenn man hier so weiter liest [radeln nach kaiserswerth] soll es sich doch lohnen, falls man mal das rad aus dem keller kramt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.