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Boston: Mittlerweile bin ich mit meinem Reiseführer per Du. Ich habe nämlich herausgefunden, dass der Schreiber Ole heißt. Am Anfang guckte der Beifahrer ein bisschen irritiert, als ich ihn während der Fahrt darum bat, mal vorzulesen, was Ole denn auf dem Weg von Cape Cod nach Boston so empfiehlt. Mittlerweile hat er ihn aber akzeptiert.


Über die Bostoner sagt Ole übrigens: „Die Bostoner sind ein bunt gemischtes Völkchen aus aller Herren Länder“. Süß nicht? Naja. Boston hat auf jeden Fall Charme. Äußerst entspannend, durch eine Stadt zu laufen, die nicht mit Wolkenkratzern vollgepackt ist. Trotzdem gibt es jede Menge zu sehen.


Zum Beispiel Beacon Hill, ein Viertel auf einem Berg (wie der Name schon sagt) mit sehr hübschen Häusern. Die Straßen sind geschützt durch allerlei Laub. Ein bisschen enttäuscht war ich dann schon. Hatte Ole doch „Rassehunde“ und „Luxuskarossen“ angekündigt.


Überquert man die Beacon Street, gelangt man in einen Park! Gras! Ruhe! Bänke! Wasser! Ja, nachdem man in New York durch die halbe Stadt laufen musste, um eine Gelegenheit zur Rast (Ole färbt ab) zu finden, gibt es hier Bänke in Hülle und Fülle.



Randall Kennedy über den möglichen Wahlverlust von Barack Obama: „The Big ‚What If‘

Washington Post“ über das neue Buch von Philip Roth „Indignation

Wird Zeit, dass hier bald Wahlen sind. Und ich bin gespannt, ob nächstes Jahr auch in deutschen Vorgärten Schilder mit Angela Merkel oder Frank-Walter Steinmeier rumstehen.

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