Berlin (1)

Hach, Berlin. Da fährt der Zug eine Stunde später als eigentlich geplant in die Stadt ein und begrüßt mich mit Sonnenschein und Temperaturen, die selbst die Lederjacke unnötig machen. Was mich hierher führt? Das Internet. Und die re-publica. Zu spät, um sich die Veranstaltung „Blogs in Deutschland“ anzutun. Aber was man so hörte, war das nicht so schlimm. Mittagessen zum Warmwerden.

Spannend, weil was gelernt, war die Veranstaltung mit M00t, dem jungen Mann, der mit 15 4chan.org gegründet hat. Aus einer Laune heraus, weil er mit Freunden Fotos austauschen wollte. Irre, was aus einer Langeweile heraus so entstehen kann. Und wenn man dem jungen Mann glaubt, dann stammen all diese seltsamen Hypes, die ständig um die Welt gehen, aus eben diesen Subkulturen. Dieser hier, zum Beispiel. Seine Lehre: Wenn du eine Community gründest, gib deiner Zielgruppe genau das, was sie braucht. Und: Sei stolz auf deine Arbeit. Ein wahres Wort.

Ansonsten habe ich mich prächtig bei dieser Gewinnspielveranstaltung am Abend amüsiert, besonders am Ende, als Johnny und Nilz die Kandidaten Karaoke auf die „Literal Versions“ von Rick Astley und Co. haben singen lassen. Hach, da sind schon ein paar lustige Typen da draußen unterwegs.

Das Highlight meines Abends ereignete sich aber erst am Abend. Denn da erkannte ich ein Gesicht, dass ich schon lange nicht mehr im Netz gesehen hatte. Ein Blogger aus der Zeit, in der ich mit dem Bloggen begonnen hatte. Erst guckte ich vorsichtig, dann freute ich mich und überlegte die ganze Zeit, ob ich ihn ansprechen soll. Weil ich sein Blog damals wirklich so gerne gelesen hatte. Ist ja auch so eine Sache mit dem Fan-Sein. (Ging gut aus.)

Und sonst? Viel geredet. Und kennengelernt. Die neue Bionade Quitte probiert. Schmeckt wie die Litschi-Variante, nur süßer. Nach Hause (aka „the Hotel“) gelaufen. Der Platz, an dem die Strandbar einmal war, ist nun nur noch ein trostloser Ort. Einen Blick in den Lieblingsschuhladen geworfen. Das erste Mal den Satz gehört: „Ich hab mal für Franziska gearbeitet“. Fühlt sich sehr komisch an.)

Morgen mehr.

2 Antworten zu “Berlin (1)”

  1. reinerwein sagt:

    Der Link zu den beispielhaften Subkulturen ist virenversucht, sagt mein Proxy.

    Content contained „Hoax.HTML.BadJoke.Ketok.a“ virus. Details: Virus: Hoax.HTML.BadJoke.Ketok.a; File: No file name available; Sub File: packed; Vendor: Kaspersky Labs; Engine error code: 0x00010000; Engine version: 5.0.0.38; Pattern version: 090403.091338.2004123; Pattern date: 2009.04.03 09:13:38

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