Morrissey in Köln


Was für ein Konzert. Ich war ja in den vergangenen Jahren sehr häufig bei Morrissey-Konzerten. Der Vergleich: Kraftvoller, selbstbewusster und immer noch zornig, so zeigte sich Morrissey am Donnerstagabend in Köln. Letzteres insbesondere bei „Irish Blood, English Heart“ – so laut und deutlich hatte er seine Unzufriedenheit mit der Insel noch nicht zum Ausdruck gebracht. Kann man ja auch verstehen, wenn man sich die politische Lage dort derzeit gerade anschaut.
Noch ein Vergleich: Der obligatorische Striptease bei „Let me kiss you“. Während er bei den vergangenen Konzerten kurz nach dem Entblättern sofort von der Bühne huschte, hielt er diesmal den freien Oberkörper aus, stand da, zeigte, wie fit dieser 50-Jährige noch/wieder ist.
Die Band: grandios. Ich liebe die ruhigeren Songs, doch heute abend liebte ich vor allem die lauten, die am Schlagzeug endeten. Oder mit großem Paukenschlag. Großartig. Grandios. Eben Morrissey.

(T-Shirt gekauft. Und Poster. Jetzt brauch ich noch die richtige Wand.)


2 Antworten zu “Morrissey in Köln”

  1. Henning sagt:

    Erstaunlich, ganz anderes Bühnenbild als letzte Woche in Esch/Luxemburg. Und einen Smoking hat er bei uns auch nicht getragen.

  2. BeastyBasti sagt:

    Hey Franzi
    Doch nicht mit dem älteren Herren durchgebrant? ;-)

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