Mit Jochen und Bernd im Auto

Ich fahre wirklich gerne Auto. Und ich fahre wirklich gerne lange Strecken im Auto. Eine meiner Lieblingsstrecken ist die Fahrt nach Bederkesa. Durchs Ruhrgebiet, dann Münster, Osnabrück, Raststätte Dammer Berge, Bremen und dann endlich die A27. Wenn ich durch Bremen durch bin und in meiner Lieblingskurve (linke Spur!) auf die A27 fahre, weiß ich: Jetzt isses wirklich nicht mehr weit. Besonders weil man kurz nach Bremen-Nord meistens die Autobahn mehr oder weniger für sich alleine hat.

Diesmal war das nicht wirklich so. Baustelle, einspurig, puh. War aber gar nicht so schlimm, weil ich wirklich eine der besten Autofahrten seit langem hatte. Erst, weil das Betteln beim geschätzten Kulturredakteur (Er sollte an dieser Stelle anonym bleiben!) doch endlich Früchte trug und er mir die Distelmeyer-CD in die Hand drückte. Auf dem Parkplatz, bei laufenden Motor, Übergabe um kurz vor sieben. Tolle Platte, so kraftvoll, aufwühlend, so, äh, zum Rasen animierend. Ich musste sie wirklich ausmachen, weil ich immer wieder die Geschwindigkeit vergaß und jedes Mal erschrak, weil der Tacho um die 160 anzeigte.

Ich schaltete um. Zum Ohrensessel. Hatte ich lange nicht mehr gehört und mir schon vor einigen Tagen vorgenommen, mal wieder reinzuhören. Und dann verbrachte ich doch tatsächlich die restliche Fahrt mit Bernd, Kay und Ben. Und den Coen-Brüdern und James Bond. Mehr als zwei Stunden ging es nur um die Coen-Brüder und irgendwie verwandte Themen. Und mit Bond bin ich noch nicht ganz fertig, weil ich bei Minute 42 schon angekommen war und keine Lust hatte, noch länger im Auto sitzen zu bleiben. Die Zeiten, dass Podcasts eher so um eine halbe Stunde lang sind, scheinen definitiv vorbei zu sein. Ok, vielleicht gibt es die Zeiten ja wieder, weil die Folgen ja noch aus dem Herbst vergangenen Jahres sind. Bin gespannt, ob ich das jemals wieder aufholen werde.

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