No, we can’t

Heute morgen hab ich den Text „No, we can’t“ bei freitag.de das erste Mal bei Twitter gesehen. Und mir vorgenommen, dass ich ihn später lese. Zu lang für mal so zwischendurch. Trotzdem kann ich sagen, dass es sich lohnt. Weil er viel darüber aussagt, wie man es anpacken muss, mit dem Internet. Vornehmen kann man sich viel. Erfolg hat es aber nur, wenn man es auch lebt.

Ich frage mich, warum die Leute in diesem Politikapparat, von denen viele ja nun wirklich einiges auf dem Kasten haben und nicht zu den Dümmsten der Republik gehören, ihre Gedanken nur in der Freizeit aus dem Korsett nehmen. Sie überlassen das Emo-Soziale ihren Frauen oder beschränken es auf das private Bier unter Freunden und wirken damit als die perfekten Parteisystemstabilisatoren: Weil sie daran glauben, dass sie im Willy-Brandt-Haus das Richtige tun. Und weil sie glauben, dass Politik so funktionieren kann, sorgen sie mit dafür, dass sie nur so funktioniert.

Eine Antwort zu “No, we can’t”

  1. Armin sagt:

    Klasse Artikel. Danke für den Link!

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