DIE CEBIT UND ICH

Ich war das erste Mal in meinem Leben auf der CeBIT. Nicht, weil ich bisher nicht wollte, sondern weil es sich bisher nicht ergeben hat. Ich kann also nicht sagen, ob nun alles anders ist oder die Frage beantworten, ob man die CeBIT jetzt immer noch eine Computermesse ist oder nicht. Ich kann nur sagen, dass ich es seltsam fand auf einer Veranstaltung zu sein, auf der riesige Unternehmen Autos hinstellen mit Kameras drauf montiert. Und dass T-Systems jetzt mit der Wasserwand eine Lavalampe für das Web 2.0 erfindet – sogar mit Kommunikationsfunktionen.

Wer da sein wollte, wo die Masse ist, der musste in Halle 23 gehen, also dahin, wo die Gamer waren. Keine Halle war voller und für mich schwierigere zu verstehen. Nicht die üblichen Anzugträger, sondern die Jugend. Nicht nur die Jugend, sondern die Masse. Harte Bässe und Gekreische wie bei einem Tokio-Hotel-Konzert, dabei verschenkte der Mann mit der lauten Stimme nur irgendwelches Zubehör.

Auf dem Weg nach Hause „Die Titanic und Herr Berg“ ausgelesen. Gut, dass ich demnächst wieder häufiger Zug fahre.

(Auf dem Nexus One geschrieben, übrigens. Mittlerweile twittere ich dank Seesmic schon lieber damit. Wie kann ich das nun noch mit Flickr verbinden? Mails noch zu umständlich.)

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