Mein April #1

Könnte sein, dass die Kaltmamsell das Tagebuchbloggen jetzt lässt (Gute Besserung!). Trotzdem hatte ich mir vorgenommen, den April mal dafür zu nutzen, dieses Tagebuchschreiben mal wieder auszuprobieren. Also ob ich das noch kann, obwohl ich das doch seit Jahren schon nicht mehr gemacht habe. Oder eben immer nur im Urlaub. Ein Monat, ein Test. Mal sehen, wie es wird.

Dass ich definitiv zu früh aufstehe, merke ich daran, dass es nun doch wieder dunkel ist, wenn der Wecker klingelt und die Straße derzeit so verdammt leer ist, weil eben alle Welt weg ist oder wenigstens Urlaub hat. Not me.

Komische Tage sind das, wenn die Nachmittagskonferenz der Zeitung ausfällt, weil sie aufgrund des Erscheinungstages erst am nächsten Tag stattfindet. Bringen den ganzen Rhythmus durcheinander. Andererseits schafft man dann einfach mehr. Themen vorbereiten fürs lange Osterwochenende, ausführliche Übergabe, Mails beantwortet, Video zusammengeschnitten. Trotzdem erst um 17 Uhr aus dem Büro gekommen. War das eigentlich der Feierabendverkehr oder doch schon der Osterstau?

Geguckt: Letzte Stunde von „Fluch der Karibik 2“ (Was für ein Dreck), „Gossip Girl“ (Armer Chuck), „The Delicious Miss Dahl“ (Yummy!). Diesmal war das Thema „Romantic“ und Frau Dahl hat sehr ansprechende Jakobsmuscheln zubereitet und diesen Rharbarber-Kram, der auch in ihrem Buch steht und den ich in der Rharbarber-Saison dringend nachkochen muss. Dank ihr weiß ich jetzt auch, wie Blinis gehen, eine Mahlzeit, dass ich durch die Milchschnitten-Werbung der Klitschko-Brüder kennengelernt habe. Was ich an der Sendung mag: Dass die Rezepte so einfach sind. Kein ewiges Rumgekoche, sondern meist reichen frische Zutaten und maximal eine Küchenmaschine. Memo to me: „Beef shepherd’s pie with champ“ abwandeln und ausprobieren.

Frühstück in der Kantine. Zur Feier des Tages: Lachsbrötchen. Mittags ebenfalls Kantine. Habe mich diesmal gegen Fleisch dafür für vegetarische Burritos mit süß-saurer-Soße entschieden, dazu Möhrensalat (Die Geschichte hebe ich mir für einen weiteren Kantinentag auf. Jahaaah, Frau Bluhm erzählt euch bald die Möhrensalat-Geschichte!). Leider hieß vegetarisch: Mais. Ich bin kein Freund von Dosenmais, ich könnte sogar sagen: Ich hasse Dosenmais. Besonders, wenn ich nichts anderes als Dosenmais bekomme. Um satt zu werden, habe ich den Mais in der Soße ertränkt. Abendessen fiel aus wegen exzessivem Konsums von Maoam-Gummikram.

War ja gar nicht so schwer.

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