Mein April #3

Auf das Wetter ist kein Verlass mehr. Eigentlich sollte es das komplette Wochenende regnen, auch an der Küste und dann scheint hier die ganze Zeit die Sonne. Trotzdem ist die Schlange vor dem Klimahaus in Bremerhaven so lang, als ob es was umsonst gibt. Dabei kostet der Eintritt 13,50 Euro.

Nach einem (ernüchternden) Bummel durch die Stadt und Kaffee und Eis in der Sonne (Irgendwann haben die Betreiber auch kapiert, dass es sich positiv auf den Umsatz auswirken könnte, wenn man einfach ein paar Tische und Stühle mehr draußen aufstellt) ist die Schlange verschwunden. Auf geht es also.

Bitte melken @Schweiz

Das Museum ist wirklich einzigartig. Die Reise beginnt in Bremerhaven, von dort geht es entlang des achten Längengrades durch die verschiedenen Klimazonen der Welt. Erster Halt ist die Schweiz, wo man Kühe melken kann. Das tollste: Es riecht nach Heu und Bauernhof. Das ist toll.

In Sardinien ist es warm, noch angenehm warm, denn es wird nun erst einmal immer wärmer. Durch Kanak, Niger, durch den schwülwarmen Regenwald, und dann nach Kamerun. Hey, das ist ein Museum und die Klimaschwankungen führen bei mir zu regelrechten Hitzewallungen. Gut, dass es den Museumspädagogen ähnlich ging, denn am Ende von Kamerun, kurz bevor es in die Minusgrade der Antarktis geht, gibt es ein kleines Café: Wasser.

Meer

Nach dem Zwischenstop geht es nach Samoa und dann in die Arktis und irgendwann kommt der Besucher oben und damit wieder in Bremerhaven an. Schlauer, weil er das Leben der Menschen, das Klima, die Vegetation kennengelernt hat.

Wand @Klimahaus

Ganz oben gibt es dann noch ein Wetterstudio, in dem der Besucher sicherlich noch einmal Stunden verbringen kann. Ich nicht, ich kann nicht mehr so viel aufnehmen, nehme nur wahr, dass Mr. Kachelmann dort noch als Wettermann fungiert. Hinunter geht es dann mit den vier Elementen, glücklicherweise mit ein bisschen Spielkram.

Memo to me: Muss dringend meine Mutter nach diesem Rezept für den Rinderspieß und den Linsensalat fragen, das sie sich bei einer Kochsendung mit Lafer und Lichter abgeschaut hat. Auch wenn ich ungefähr eine Dreiviertelstunde (!!) damit verbrachte, die Orangenstücke zu enthäuten. Gibt’s da vielleicht einen Trick?

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