Buch: Alexander Osang – Königstorkinder

Juhuu! Urlaub! Und schon das erste Buch durch. (Ok, ich habe ein bisschen geschummelt und das Buch vom letzten Wochenende einfach nur fertig gelesen.)

Darum geht’s: Andreas Hermann ist Ossi, arbeitsloser Journalist und arbeitet in einer Beschäftigungsagentur. Die Agentur dokumentiert den Weinbau in Berlin und tritt als Schauspielgruppe in Altenheimen auf. Nebenbei räumt Hermann Wohnungen aus und findet dabei das Tagebuch eines verstorbenen Professors. Andreas Hermann lernt Ulrike kennen, aus München, verheiratet, eine Tochter, die in einer Werbeagentur arbeitet und mit Mann und Au-pair-Mädchen im anderen Berlin wohnt. Sie verlieben sich, teilen Bett und Gedanken und finden dann doch nicht so recht zueinander. Aus unterschiedlichen Gründen.

Isses gut? Geht so. Hat sich zwar schnell weggelesen, aber Osang kann besser schreiben, auch in Romanform. Zuviele Geschichten in der Geschichte, zu bemüht.

2 Antworten zu “Buch: Alexander Osang – Königstorkinder”

  1. Zahnwart sagt:

    Jaaa… Aber eben nicht ganz. Am Ende bastelt Osang doch noch einen Twist, der den gesamten Inhalt von „Königstorkinder“ als das dastehen lässt, was Sie dem Roman vorwerfen: als Geschichten, als viele Geschichten. Aber indem Osang diesen Vorwurf quasi vorweg nimmt, entkräftet er doch Ihre Kritik, oder?

    Herzlichen Glückwunsch zum Nachwuchs, nebenbei.

  2. franziska sagt:

    Mmh, aber gerade diesen Twist am Ende fand ich irgendwie so bemüht. Mich hat er dann doch enttäuscht…

    (Danke.)

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