20_2011

Ich bin wirklich froh, dass Frühling ist. Als am Montag das Wetter doof war und rausgehen eher anstrengend war, da wurde mir das erstmal bewusst. Zum Glück war seit Dienstag ja wieder alles gut.

Früchtchens Füße

Diese Fortschritte. Das Früchtchen entdeckt gerade seine Hände (kann man super angucken und drauf lutschen). Und Füße (beim Pitschpatschspiel). Greifen klappt manchmal schon, auf jeden Fall bekommt es seine Hände und Finger immer besser unter Kontrolle. Das Mobile hat immer noch hypnotische Wirkung.

Endlich die aktuelle Staffel „How I met your Mother“ zu Ende geguckt. Bei ein paar Barney-Momenten ein paar Tränen vergossen und bitte: Was für ein Finale! Hach. Nächster Plan: die 30Rock-Folgen gucken.

Die Blicke der Mitmenschen sind ja höchst unterschiedlich bezüglich einer Mutter mit Kind. Wenn ich mit dem Kinderwagen in die Straßenbahn steige, dann gucken viele erst einmal leicht genervt. Ich nehme ja ziemlich viel Platz weg. Und leider hat die Rheinbahn das Kinderwagen-Area ziemlich geschickt gewählt: Wer eine Fahrkarte lösen will, muss sich meistens durch ein Labyrinth an Kinderwagen und Buggys schlängeln, das kann schon nerven, aber die Mütter können da nichts für. Steige ich in die Straßenbahn mit Kinderwagen ein und habe das Früchtchen vor mir im Trageding, sind die Blicke zunächst mitleidig bis abschätzig: gleich zwei so kleine Würmer, da hat wohl was mit der Verhütung nicht geklappt. Wenn sie dann entdecken, dass der Kinderwagen leer ist, bewundern sie entweder die Süße des Früchtchens oder schauen abschätzig, weil ich mein Kind offenbar nicht unter Kontrolle bekomme. Toll sind die Blicke übrigens immer, wenn ich mit dem Trageding und ohne Kinderwagen unterwegs bin. Offenbar sehen die Würmer dann besonders niedlich aus. Und wenn ich das Trageding mal nicht mithabe oder das Früchtchen weder Lust auf Kinderwagen noch Trageding hat und ich völlig durchgeschwitzt, das Siebeneinhalbkilopaket auf dem Arm trage und Gleichzeitig den Kinderwagen vor mir herschiebe, dann finden sie das auch süß. Vorwurfsvoll ist der Blick übrigens, wenn das Früchtchen im Maxicosi liegt und ich den auf den Kinderwagenuntersatz gebaut habe. Man soll die Würmer da ja nicht allzu lange drin liegen lassen. Für die Umwelt ist allerdings jede Minute zu viel.

Das erste Mal: mit dem Früchtchen beim Impfen gewesen. War nicht schlimm, nur dass das Früchtchen seitdem sehr häufig Durst hat. Oder Hunger. Oder doch Zufall. Das erste Mal: im Botanischen Garten gewesen. Bis auf die gut gefüllten Froschteiche nicht so meins. Das erste Mal: mit dem Früchtchen alleine in Duisburg gewesen und eine Freundin besucht. Hat super geklappt (bis auf die letzten zehn Minuten der Fahrt, fragt nicht). Dabei das erste Mal: Handy verloren. Fühlt sich sehr seltsam an, aber glücklicherweise erlaubt mein Vertrag bereits ein neues Gerät. Can’t wait.

Erdbeerwoche. Am liebsten mit Haferflocken, Banane und Milch. Und Milchreis wiederentdeckt. Ich trau mich nicht an den Spargel ran. Wenn die Milch dann schmeckt, wie es riecht, will ich das niemanden zumuten.

Und wieso fragt mich ausgerechnet der Kinderarzt, ob es mittlerweile durchschläft? Noch ein Zeichen, irgendwann doch einen anderen zu suchen.

Spielzeug

Singt mehr Kinderlieder!

4 Antworten zu “20_2011”

  1. Elena sagt:

    Beim ersten Kind habe ich keinen Sport gemacht, weil ich Angst hatte, die Milch würde sauer schmecken (steht in den einschlägigen) Büchern. Bei der Tochter war mir das dann egal, die Kilos mussten schließlich irgendwann mal runter, und was soll ich sagen: dem Kind ist es völlig egal, Hauptsache Milch. Daher würde ich mir beim Spargel keine Sorgen machen.
    Was diese unglaublich bescheuerte Frage nach dem Durchschlafen angehrt, könnte ich ja immer kotzen wenn ich sie höre. Das Nuf hat dazu was Schönes und Kluges geschrieben http://dasnuf.de/babyleben/und-schlaft-es-schon-durch/. Auch das von ihr empfohlene Buch von Renz-Polster ist wirklich großartig und erklärt warum Babys nicht durchschlafen können/sollen/wollen.
    Aber schön, dass alle Mütter irgendwie die gleichen Erfahrungen machen.

  2. […] und dem unübersichtlichen Sexualleben? Und heißt, die Nacht zum Tage zu machen, in erster Linie, das kranke Kind in den Schlaf zu singen? Und was macht das aus dem feministischen Theaterkollektiv, dieses Älterwerden, dieses […]

  3. spargeljane sagt:

    Spargel wollt ich auch erst nicht, hab mich aber doch getraut und ess das jetzt ständig.
    mein Tipp: Fang mit wenig und mit was anderem gemischt an, ist dem Kind vermutlich egal, fühlt sich aber sicherer an. meine Milch riecht nicht nach Spargel, Babys Windel dann schon. guten Appetit

  4. Hagersfield sagt:

    Wenn man das alles so liest, kommt man geradewegs zu dem Ergebnis, dass dieses Früchtchen sich eine gute Mama ausgesucht hat.

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