28_2011

Das Früchtchen und ich beim Sport

Großes Thema Nummer eins diese Woche: Kinderbetreuung suchen. Telefonate geführt, im Internet rumgesucht, mehrere Termine gehabt. Kinderbetreuung finden ist schlimmer als Bewerbungsgespräche für einen neuen Job. Denn es geht ja nicht nur um mich, sondern um das Früchtchen, das sich wohlfühlen muss. Bei einem der Termine habe ich einfach nur kein gutes Gefühl gehabt und sofort darüber nachgedacht, ob das jetzt nur an der Tagesmutter liegt oder ob ich nun doch zur Übermutter mutiere und meine Gefühle es mir unmöglich machen, das Früchtchen in andere Hände zu geben (Ihr wisst schon: der erste Schritt ohne mich? Das erste Krabbeln? Das erste Wort? HILFE!). Beim nächsten Termin aber bemerkt, dass es an der Tagesmutter lag. Fazit nach der Woche: zwei Möglichkeiten, von denen eine besser ist als die andere. Jetzt heißt es: Daumen drücken.

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Großes Thema Nummer zwei: über die Zukunft nachdenken. Ging einher mit dem großen Thema Nummer eins. Wie will ich am liebsten in Zukunft arbeiten? Wie viel Flexibilität werde ich brauchen und wie viele Zugeständnisse muss ich machen? Alles Fragen, die ich bisher erst einmal nur für mich beantworten muss. Mal sehen, was der Arbeitgeber so sagt.

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Panda

Großes Thema Nummer drei: Beikost. Also nicht, dass das Früchtchen sich schon von etwas anderem als Milch ernährt. Aber ich denke seit dieser Woche intensiv darüber nach. Wann ist der richtige Zeitpunkt? Warten, bis das Früchtchen nicht mehr nur auf meinen Mund starrt, sondern rumnöhlt, weil es auch was haben will? Oder einfach mal ausprobieren und bei Desinteresse einfach noch ein bisschen warten? Und wie bereitet man diesen verflixten Möhrenbrei nochmal zu? Wahrscheinlich wird es so laufen, dass das Früchtchen den nach tagelangem Probekochen zubereiteten Brei verweigern wird. Und dann irgendwann ein gekauftes Gläschen wegfuttert.

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Großes Thema Nummer vier: mal ohne Früchtchen sein. Kam vor und zwar auswärts beim Twittwoch. Stand sogar in der Zeitung.

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Früchtchens erste Male: Seifenblasen geguckt. Mit meiner Wasserflasche gespielt.

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Ich finde es nicht mehr ganz so schlimm, dass die Zeitung geklaut wird. Weil ich sie nun so lese, wie alles andere, was ich derzeit lese: übers iPhone oder iPad. Danke dafür. (Dass der Zeitungsdieb sich jetzt aber auch an der Sonntags-Faz vergreift, das war nicht abgesprochen.)

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Zum Abschluss der Woche: das Blinkenlichten-Fest. Nach den vielen Menschen auf der Hochzeit vergangene Woche wieder viele Leute für das Früchtchen. Und diesmal machen die gar nicht so viel Angst. Zum Eingewöhnen brauchen wir also nächstes Wochenende wieder viele Menschen auf einen Haufen. Vorschläge anyone?

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Schlimmer Hausfrauen-Content: Meine Lieblingstupperschüssel ist kaputt.

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Jetzt Vorfreude auf die nächste Woche: Die Oma kommt zu Besuch. (Boah, wie das klingt.)

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