34_2011

Hase

Das letzte Mal war ich im Februar schwimmen. Mit dickem Bauch. Ohne Bauch kann man mehr schwimmen, auch schneller, und besser und überhaupt, beim Ausdemwassersteigen fühlt man sich aber trotzdem wie ein Walfisch.

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Außergewöhnlich viel zuhause gewesen. Noch ein bisschen Urlaub auf Balkonien gemacht: Seifenblasen, Wasserflaschen und ein glücklich spielendes Baby. An drei Abenden ausgegangen. Tat gut.

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Die Woche der U5. Ergebnis: Das Früchtchen ist für seine Größe angemessen schwer und kann eigentlich alles, was es können muss. Die Impfung hat es ebenfalls ganz gut weggesteckt, auch wenn diesmal die eine Einstichstelle etwas anschwoll.

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Neue Features: Brei ist doch wieder doof (und Flaschen sowieso aber das ist ja kein neues Feature). Nach ein paar Panikanfällen (Wird das Früchtchen jemals etwas anderes als Muttermilch zu sich nehmen? Oder zumindest vor November? AAAAAH!) nun noch einmal eine Breipause beschlossen. Seitdem sage ich mir minütlich, dass das Früchtchen eben seine Zeit braucht, es schon alles klappen wird und ich mal nicht so ungeduldig sein soll. Ich weiß schon, warum die Ungeduld in meinem Drei-Schwächen-Katalog für Standard-Bewerbungsgespräche drin ist.

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Letzte Woche habe ich ja auf den Text über die „unsichtbare Mutter“ hingewiesen. Darüber habe ich diese Woche noch mehrfach nachgedacht. Denn eigentlich sollte ich in den nächsten Wochen eine dreiviertelberufliche Verabredung am Abend haben. Da ich aber in der anvisierten Woche nicht da bin, flatterte plötzlich einen Mittagstermin in mein Postfach. Klar, Mütter haben mittags eigentlich immer Zeit. Was ich mich fragte: Geht mein Gegenüber dann davon aus, dass ich mit Kind auftauche oder dass ich – weil ja doch eine dreiviertelberufliche Verabredung – das Kind wegorganisiere. Mir persönlich wäre der Abendtermin ja auch aus diesem Grunde lieber gewesen: Es redet sich halt einfacher über Berufliches, wenn man sich ganz darauf konzentrieren kann und ständig abgelenkt ist, weil das Baby im Kinderwagen jammert, auf dem Arm herumwirbelt oderoderoder. Glücklicherweise kann der Mann unvorhergesehen einspringen. Wobei ich so ganz aus Prinzip eigentlich mit Kind auftauchen müsste.

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Endlich was Neues vom Thees. Und ich mag nicht nur die Single mit den Lachsen, sondern das ganze Album. Schön persönlich und norddeutsch. Und ich mag sogar das Casper-Lied. Verrückt.

Casper feat. Thees Uhlmann – XOXO from Bettey CTFxC on Vimeo.

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Der Einzug der Wachsdecke, jetzt bin ich so richtig uncool.

Äpfel

5 Antworten zu “34_2011”

  1. Usul sagt:

    Dieses Wachsdeckenfoto ist sehr gruselig. Wenn man auf der Seite hier nach unten scrollt und dabei dann das Foto von unten langsam auftaucht, hat man den Eindruck, man scrollt nicht die Seite herunter, sondern zoomt in das Foto/die Seite hinein.

    Klar, ist nur eine optische Täuschung wegen der Perspektive der Früchte, aber trotzdem, fiel mir das erste Mal auf, so ein Scroll/Zoom-Effekt.

  2. Roseli sagt:

    ach, wachstuchtischdecken…das kam bei uns auch zur breizeit. ich hätte das auch nie für möglich gehalten. solange es aber keine tischsets sind, ist der gipfel der uncoolness noch nicht erreicht.

  3. Kristina sagt:

    Aber immerhin hat die Wachsdecke das Apfelmuster von Graziela! Damit zeigst du deine retro Stylishness. :) Mein Bruder und ich hatten früher Bettwäsche in dem Muster – in grün/blau und orange/rot. Ich find’s immer noch schön!

  4. Kat sagt:

    Schon mal mit Obstbrei probiert? Macht man angeblich in Frankreich so und bei unseren Kindern ging das auch immer super. Es gibt sogar Mittagsbrei-Rezepte mit Obst drin – für später dann ;)

  5. franziska sagt:

    @Kat: Ja, auch schon probiert. Es ist der Löffel, wie mir scheint.

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