42_2011

Bahnsteig

Meine Mutter war da. Also die Oma. Es ist schon ein seltsames Gefühl, manchmal. Jetzt kommt sie nicht mehr nur, um mich zu besuchen, sondern um uns zu besuchen. Und zu sehen, wie ihr Enkel sich entwickelt. Das Schöne: Man kann aber trotzdem noch Dinge machen, die man vorher auch gemacht hat. Zum Beispiel durch Schuhläden laufen, nur eben nicht mehr so lange oder eben mit einem Knappzehnkilopaket im Arm, weil es nicht mehr im Kinderwagen liegen will.

*

Und wenn die Oma zu Besuch ist, kann man auch mal ohne das Früchtchen das Haus verlassen. Abends, mit Mann. Beim Südafrikaner gewesen.

*

Das Früchtchen dreht sich mit Begeisterung im Kreis. Und bewegt sich – noch unfreiwilligerweise – rückwärts fort. Der Boden ist nun mal sehr glatt, so dass es rutscht. Da verlässt man nur ganz kurz den Raum und wenn man wiederkommt, liegt es unterm Wohnzimmertisch und jammert, weil es zwischen den Stuhlbeinen festhängt. Ansonsten befindet es sich in der R-Phase. So ein schönes Rollendes, das ständig geübt wird. Manchmal glaube ich, mit einer Taube zusammenzuwohnen.

*

Buch fertig gelesen.

*

Das erste Mal: babygesittet. Also nicht hier zuhause, sondern woanders. Langweiligerweise hat das Baby einfach geschlafen. Ohne, dass ich den Schnuller in den Mund schieben oder Wasser reichen musste.

*

Entscheidungen getroffen.

*

Gestrickt.

Flotter Dreier

3 Antworten zu “42_2011”

  1. Melanie sagt:

    ja, mit dem mann vor die tür gehen! essen: 50euro, wieder mal zu zweit sein: unbezahlbar.
    entscheidungen getroffen? spannend.
    schönen sonntag und herzliche grüße aus der wahren rheinmetropole ;-)

  2. Annette sagt:

    schicker strick, die sehn echt prima aus!

  3. Melanie sagt:

    Ach herrje, in den mit der Krawatte hab ich mich jetzt grad verliebt… :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.