Verstecken

Wir sind jetzt in dem Alter angelangt, in dem sich der kleine Mann nur zu gern versteckt. Hinter Vorhängen, unter Bettdecken, Decken. Das läuft dann so: Er stellt sich hinter einen Vorhang, die Hände natürlich noch gut sichtbar platziert, schließlich sollte man allzeit bereit sein, den Vorhang jeden Moment mit einem lauten „Hallo Mama“ wieder aufzuziehen, und dann wird gewartet. Bis ich ins Zimmer komme, mich laut wundere, wo denn mein Sohn verblieben ist. Entweder hält er es dann schon nicht mehr aus und gibt sich laut lachend zu erkennen oder ich schaue irgendwann hinter die Gardine, um ihn zu finden. Jedes Mal großes Hallo. Mit allem Drumunddran. Natürlich.

Oder eben unter einer Decke verstecken. Nur selten liegt die Decke dabei unauffällig auf dem Sofa/Bett/wasauchimmer platziert, sondern es ist unschwer zu erkennen, dass sich darunter ein kleiner Mann verbirgt. Manchmal wird das „Wo ist denn der O. hin?“ mit einem unter der Decke dahingemurmelten „Ja“ kommentiert. Am Ende dann eben auch großes Hallo, lautes Gelächter – eben echte Kinderfreude.

Wenn Sie eine brauchen: Nehmen Sie dieses Foto als Pointe.

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