Die neue Eltern

Eltern wurde gerelauncht und ich habe mir aus diesem Grund mal wieder eine Ausgabe angeschaut. Also DIE Ausgabe. Sie wird gerade per Kampfpreis von einem Euro unter die Leute gebracht.

Wie Eltern früher war: Mit „früher“ meine ich vor ungefähr drei Jahren. In der Schwangerschaft fand ich die Zeitschrift spannend: So eine Art Guckloch in eine neue Welt. Im ersten Jahr hilfreich, da häufig Dinge thematisiert wurden, die mich als Neu-Mama beschäftigten. Irgendwann habe ich aufgehört, die Zeitschrift zu lesen: Die Inhalte wiederholten sich, die Aufmachung war bieder, es machte nicht wirklich Spaß, darin zu blättern. Wenn ich Kindercontent auf Papier lesen wollte, griff ich eher mal zu einer Brigitte Mom.

Wie Eltern jetzt ist: Natürlich kann es sein, dass ich aufgrund der beginnende Breiphase und der andauernden Kurze-Nächte-Phase ganz gut mit der Themenmischung in der gerelaunchten Ausgabe offener für diese Zeitschrift bin. Kann aber auch sein, dass sie wirklich einen Schritt nach vorn gemacht hat. Das Layout ist modern, die Themenmischung schön wundertütenmäßig, ein tolles Interview mit Anke Engelke, viel Mama- UND Papa-Content, gute Debatten. Beim Relaunch wurde ein bisschen bei Flow, Nido, aber auch der Brigitte Mom geklaut. Ok, vielleicht hat man sich auch einfach nur inspirieren lassen. Ist ja nicht schlimm, wenn ein Heft dadurch interessanter, vielseitiger wird.

An der einen oder anderen Stelle erkennt man, dass es zum Heft auch eine Webseite gibt. Das fällt fast gar nicht auf und ich bin mir nicht sicher, ob das nicht ein Fehler ist. Andererseits: G+J hat’s ja nicht soo sehr mit der digitalen Welt….

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