Ein Sommer in Österreich

Ich bin ja nicht nur ein Stadtkind, sondern auch sehr norddeutsch und somit ein Anhänger des flachen Landes. Den Sommer meiner Kindheit habe ich mit der Ostsee in Erinnerung, bei Wasser, Sandstrand und weite Sicht kann ich entspannen. So meine bisherige Theorie. Die Überschrift lässt erahnen, dass ich somit in diesem Jahr ein für meine Verhältnisse größtmögliches Experiment gewagt habe und Urlaub in den Bergen gemacht habe. 

Das erste Learning: Weite Sicht geht auch in den Bergen, ich muss nur weit genug oben sein. 

Und man kann in den Bergen wirklich einen sehr wunderbaren Sommerurlaub verbringen. Vor allem mit Kindern. Ich habe bisher noch keine Gegend erlebt, in der es mehr Restaurants und Biergärten mit angedocktem Spielplatz, Minibauernhof, ja meist sogar kleiner Kettcarrennstrecke gibt. Und zwar auch noch so, dass Eltern nebenbei sitzend in Ruhe Getränke und Mahlzeiten zu sich nehmen konnten. 

Es gibt jede Menge zu lernen, erleben. Vor allem in der Natur. Ob Schluchten, Bergtouren, Burgen  oder nem ganz normalen Spaziergang in den nahegelegenden Wald – immer gibt es etwas zu entdecken: Ameisenhügel, Mäuselöcher, Wasserfälle, reißende Bäche. 

Und wenn mal wieder ein bisschen mehr Action gewünscht ist, geht es halt hoch auf einen Berg. 

Kaiserschmarrn, Backhendlsalat, Gulasch. 

Salzburg. 


Wolkenformationen. 

Und immer wieder Berge. Ich seh mich schon den ersten Skiurlaub meines Lebens buchen. Oder zumindest die Skihalle auszuprobieren. Und selbst Outdoorurlaub kann ich mir wieder vorstellen. Irre, dieses Österreich. 


Was ich allerdings gar nicht empfehlen kann: rausfahren, also aus Österreich. Ganz schlimmes Prozedere mit langen Wartezeiten. Horst Seehofer sei dank.

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