Meine Anmerkungen zu Goldenen Blogger 2018

So ganz erschließt es sich mir nicht, warum sich Thomas Knüwer, Daniel Fiene, Christiane Link und ich uns zu dem ohnehin doch recht intensiven Jahresende immer noch die Sichtung der Nominierungen für den Goldenen Blogger legen. Und das seit mittlerweile zwölf Jahren!

Aber so haben wir es mal wieder getan: Wir haben uns all die 2000 Einreichungen aus der Community angeschaut. Jedes einzelne Blog. In unzählige Podcasts reingehört. Twitter-Accounts gesichtet (und gleich mal abonniert), Instagram-Stories geschaut. Das war toll. Weil wir dabei wieder so wunderbare Blogprojekte entdeckt haben. Und es war weniger toll, weil der Frust bei der Erstellung der Shortlist immer wieder durchkam, wenn ich die anderen mal wieder nicht von einem heiß geliebten Blogprojekt überzeugen konnte. Demokratie kann auch richtig weh tun. Wie gerne hätte ich Stefanie Luxat nominiert oder Witzigweil oder 22Monate oder Larissa Rieß oder der Hashtag #septemeer.

Was aber dennoch gut ist: Das Jahr 2018 hat trotzdem eine spannende Shortlist zusammengebracht – und jedes einzelne Projekt steht völlig zu recht auf dieser Liste. Was mich vor allem freut?

Erstens: Die Qualität der Blogs – und Texte. Du spürst, mit wie viel Herzblut hier geschrieben, fotografiert wird.

Zweitens: Vor allem die Frauen scheinen echt gut zu schreiben – alle nominierten Texte in der Kategorie „Blogtext des Jahres“ stammen von Frauen!

Drittens: Authentizität – bei einigen schon zum Buzzword verkommen – ist immer noch der Schlüssel zum Erfolg. Denn glücklicherweise haben auch die Old-School-Promis verstanden, dass Social Media Kommunikation ist und nicht nur ein weiterer Kanal, den man mit seinen Botschaften befüllt.

Viertens: So oft totgesagt, aber gerade bei Twitter hat sich in den vergangenen Monaten wirklich viel getan. Kreative Hashtags haben das Jahr geprägt – nicht nur um Quatsch zu verbreiten, sondern auch für Wichtiges (#wirsindmehr). Journalisten dokumentieren ihre Arbeit dort, kommunizieren über Rechercheergebnisse oder schaffen neue Formate, wie es beispielsweise Sophie Passmann häufig gelang.

Fünftens: Die Wertschätzung. Ja, klingt pathetisch, mir egal. Aber wie sich heute die Nominierungen in den sozialen Netzwerken verteilten – das war toll! Nominierte haben sich gefreut. Freunde von Nominierten haben Menschen entdeckt und sich darüber gefreut. Und wir haben uns gefreut, dass sich alle gefreut haben. So muss das sein. Und dafür gibt es die Goldenen Blogger.

Wir, Christiane, Daniel, Thomas und ich, sind sehr glücklich, dass wir auch in diesem Jahr mit comdirect, Daimler, Facebook, GoDaddy, Telefónica Deutschland und Xing wieder sechs Unternehmen von den Goldenen Bloggern begeistern konnten und so ermöglichen, dass wir am 28.1. gemeinsam im Basecamp die Sieger küren können.

Wenn du vor Ort sein möchtest, dann solltest du dir hier ein (kostenloses) Ticket besorgen. Ohne Ticket, keine Chance reinzukommen. Und bitte gib deins wieder frei, wenn du es doch nicht schaffst :)

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