Der Sinn von QR-Codes – endlich entdeckt!

Wusstest du, dass es den QR-Code schon seit 1994 gibt? Laut Wikipedia wurde er zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion von Toyota entwickelt. Ebenfalls dort zu lesen ist, dass die Erfinder 2014 mit dem Publikumspreis des Europäischen Erfinderpreises ausgezeichnet wurde. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber bisher hat mir der QR-Code keine Vorteile gebracht. Vielmehr war ich mal genervt, wenn eine Zeitschrift mich mit Hilfe des kryptischen Codes auf seine Webseite locken wollte. Oder fragte mich, ob es auf großen Out-of-Home-Plakaten nicht sinnvoller wäre, die Website gut leserlich draufzudrucken, als zu hoffen, dass ich an viel befahrenen Straßen eine Vollbremsung hinlege, um mir den QR-Code abzufotografieren. 

Es mussten einige Jahre ins Land gehen, bis endlich ein Use Case entstanden ist, an dem auch ich verstehe, wie nützlich ein QR-Code sein kann. Denn einige Restaurants, die ich gerne in der Mittagspause besuche, sind dazu übergegangen, das Hinterlassen der Kontaktdaten zur Nachverfolgungen von Infektionsketten per QR-Code zu regeln. Auf Tischen liegen also nicht Formulare, die es auszufüllen gilt, sondern QR-Codes, die jeder abfotografieren und danach direkt das Online-Formular ausfüllen kann. Herrlich einfach, wenn du deine Daten dann noch per Autofill eingibst. 

Nutzt du QR-Codes und schüttelst den Kopf, wie ich deren Sinn erst jetzt erkennen konnte? Dann schreib mir gerne. Ich lerne gerne dazu.

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3 Antworten zu “Der Sinn von QR-Codes – endlich entdeckt!”

  1. Philipp sagt:

    Hallo Franzi,

    im Bildungsbereich könnte ich gar nicht mehr ohne. Möchte ich die SchülerInnen auf eine Webseite bringen, werfe ich den QrCode per Beamer an. Außerdem lässt sich auch schnell differenzierendes Material auf einem Arbeitsblatt verlinken. Eine Übungswebseite, ein YouTube Video, eine Zusätzliche Erklärung. QR Codes lassen sich auch hervorragend zur Selbstkontrolle einsetzen. Mathe zB. Aufgaben auf Arbeitsblatt und Lösungen daneben in Textform, versteckt im QRCode. Und noch viel mehr. In meinen Fortbildungen für KollegInnen nehmen kommen die Codes immer wieder vor.

  2. franziska sagt:

    Cool! Ja, so macht das alles sehr viel Sinn :) Danke dir.

  3. Markus sagt:

    Hallo, also mir geht es ganz ähnlich wie Dir. Das heißt ich nutze die Codes bisher kaum. Gelegntlich kommt es vor, dass ich die QR-Codes auf Lebensmittelverpackungen nutze, wenn ich mehr über das Produkt erfahren möchte oder wenn es ein Gewinnspiel gibt, an dem man via QR-Code teilnehmen kann. Das scheitert dann aber oft daran, dass die Verpackungsfolie etwas schief oder zerknittert ist und der Code dann nicht erkannt werden kann :-/

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