Schöne Worte (4)

„Er ist einer der ganz wenigen 47-Jährigen im Popgeschäft, die verstehen, dass der Hals des älteren Herrn hinter hohen Kragen gut aufgehoben ist.“

Moritz von Uslar im SPIEGEL 8/2006

(Endlich mal wieder Moritz von Uslar.)

FILM: Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa

Ja. Meinem Besuch und mir war heute nach einem Klassiker zumute. Da wurden Erinnerungen wach und man konnte Sätze wie „Stirbt die Mutter nicht auch irgendwann?“ sagen. Ja, sie stirbt irgendwann. Und dann weiß man wieder, warum man diesen Film damals so schön fand.

Das neue Bild.de – sehr retro.

(Leider lassen sich bei archive.org zumindest von meinem Rechner aus keine Beweis-Screenshots generieren.)

Auf dem Weg zur neuen Wohnung an einem Karnevalssonntag nicht auffallen, weil man ja Besen und Eimer mit sich herumschleppt. Perfekte Tarnung im Getümmel aus Schnappis, Fußballern, Erdbeeren und jeder Menge Cowboys und Indianern.

FILM: Schwabenkinder

Ein großes Dankeschön an Lu, wegen der ich bei diesem Film hängen geblieben bin. Wirklich düsterer Film über das Schicksal der Schwabenkinder, die teilweise noch bis in die 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts verkauft wurden, damit die Familie überleben konnte. Zum Glück gab’s ein Happy End.

TV-Filmvorschau (7)

Natürlich nur wegen des großen Erfolges hier die siebte Ausgabe der TV-Filmvorschau mit der Woche vom 25. Februar bis 3. März.

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa“ (Kabel Eins)
So viel Auswahl an diesem Sonntag und für jeden was dabei. Nostalgie gefällig? Dann ist dieser Film zu empfehlen. Erinnert an die Jugend. Und mich daran, dass ich wohl doch noch einen Film geschaut habe, in dem Leonardo di Caprio mitgespielt hat. Und Johnny Depp.

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „8 Mile“ (RTL)
Ja, den habe ich gesehen. Er ist nicht wirklich gut, aber auch nicht so schlecht. Also dann,…

Sonntag, 26.2., 20.15 Uhr: „Hero“ (Pro Sieben)
Und sollte ich am Sonntag Zeit zum Fernsehen haben und der Versuchung widerstehen, mir im Zweiten die Rosamunde-Pilcher-Scheiße reinzuziehen, dann würde ich es mit diesem Film probieren. Kenn ich nämlich noch nicht. Würde mich aber interessieren.

Sonntag, 26.2., 22.25 Uhr: „City of God“ (Arte)
Äh, schon wieder? Erst in der ARD, dann auf Arte. Sehr interessant. Ob da ein System dahinter steht? Fernsehjunkies! Ich bitte um Aufklärung.

Montag, 27.2., 20.15 Uhr: „Zimmer mit Aussicht“ (Tele 5)
Klassiker.

Dienstag, 28.2., 20.15 Uhr: „Der Alte Affe Angst“ (Arte)
Wieder so ein Film, den ich vor kurzem schon empfohlen habe. Damals lief er im Bayerischen Fernsehen.

Dienstag, 28.2., 23 Uhr: „Zum Sterben schön“ (BR)
Ein Typ erbt ein Bestattungsunternehmen. Das könnte doch was werden.

Freitag, 3.3., 22 Uhr: „Fargo“ (Tele 5)
Klassiker der Coen-Brüder.

Freitag, 3.3., 23.05 Uhr: „Der Grenzer und das Mädchen“ (WDR)
Klar, gibt’s auch noch was Deutsches im Programm. Unter anderem mit dem wunderbaren Axel Prahl. Grimme-Preis-nominiert, übrigens.

Und es gibt immer noch Menschen, die beim Diktieren der E-Mail-Adresse darauf hinweisen, dass man doch alles klein schreiben solle.

Unbedingt lesen!

„Mann, mein Puls ist auf achtundvierzig. Es sind noch ungefähr sieben Minuten zu spielen. Im Kopf ist das viel, viel weniger als auf der Uhr. Da steh’n sie clever in den Boxen, die Russen! Hier liegt viel Kleinholz auf dem Eis, aber wir sind ja hier, wie gesagt, nicht im Gesangsverein, sonst könnten wir ja gleich . . .“

aus „Die unerträgliche Fülle des O-Tons“ (Süddeutsche.de)

Zum Medienkodex

Ach herrjeh. Die Diskussion zum Medienkodex wabert ja nun schon eine Weile durchs Netz und immer geht es um die Frage, ob Journalisten auch PR machen dürfen/sollten. Ein interessantes Detail hat nun Konkret aufgedeckt.

(via)

FILM: Olgas Sommer

Ein Sommer mit der 16-jährigen Olga, die sich an den 40-jährigen Comiczeichner Daniel ranhängt, weil sie der Meinung ist, dass er der richtige für die erste Liebe, den ersten Sex, den ersten Mann ist. Passiert dann auch alles so. Warum er sich auf sie einlässt? Weil sie noch keine Angst hat. Keine Angst vor dem Ende einer Beziehung, die so viele nach dem ersten Scheitern eine Beziehung entwickeln. Und zurück bleibt er, dessen Ehe ein endgültiges Ende gefunden hat. Der diese unbeschwerte Liebe nicht vergessen wird. War eigentlich ganz nett, der Film. Ich hatte ja zunächst Bedenken, weil die Programmzeitschrift das ganze als „Roadmovie“ bezeichnete.