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Dezember, 2017 | franziskript.de

Jahresendzeitfragebogen 2017


Machen wir es kurz, ich habe den Fragebogen auch 2017 für euch ausgefüllt.

Zugenommen oder abgenommen?

Recht konstant.

Haare länger oder kürzer?

Durch einen Zufall („Linda hat gestern gekündigt“) habe ich im Oktober Pia kennengelernt, meine neue Friseurin. Ich bin sehr zufrieden und würde sagen: nen Tick kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Da ich mir im Sommer eine neue Brille gekauft habe, wurde nachgemessen und die Augen sind sogar nen Tick besser geworden. Kann natürlich auch am Alter liegen.

Mehr ausgegeben oder weniger?

Ungefähr gleichgeblieben, auch wenn ich insbesondere gegen Ende des Jahres nochmal eifrig investiert habe – in den Train-the-Trainer-Kurs, das Design, das ihr dann hoffentlich auch 2018 auf der Webseite sehen könnt.

Der hirnrissigste Plan?

Obwohl das Jahr dann ja doch recht turbulent war, würde ich sagen, dass ich am Ende nicht allzu hirnrissig unterwegs war. Im Sommer dachte ich mal kurzzeitig, dass ich mit einer eher ehrenamtlich anmutenden Tätigkeit glücklich werden könnte, hab dann aber nach dreimal drüber schlafen eingesehen, dass es nicht so ist.

Die gefährlichste Unternehmung?

Mit Kinder lebt man ja eher nicht so gefährlich.

Die teuerste Anschaffung?

Der neue Rechner, das neue Layout, sowas – aber das zählt ja alles ins neue Berufsleben hinein, sprich: keine Anschaffung sondern notwendige Investitionen!

Das leckerste Essen?

Da gab es einiges. Selbst gebackenes Brot, leicht warm, so dass die Butter noch schmilzt, ein bisschen Salz drüber – himmlisch. Dann dieser Salat mit Rindfleisch und Spargeln im Frühjahr im El Mundo – dazu ein Glas Weißburgunder.
Dann habe ich in Österreich Eis mit Kürbiskernöl kennen- und lieben gelernt. Sowieso war Österreich kulinarisch spitze. Und auf die Pute, die ich Weihnachten zubereitet habe, bin ich auch ein bisschen stolz.

Das beeindruckendste Buch?

Eindeutig: Han Kang: Die Vegetarierin

Der berührendste Film?

Viel zu wenige Filme geschaut. Ich habe mich gestern prächtig unterhalten gefühlt bei „Willkommen bei den Hartmanns“.

Das beste Lied?

„Zum Laichen und Sterben ziehn die Lachse den Fluss hinauf“

Das schönste Konzert?

Dieses Doppelkonzert von Kettcar, die nach fünf Jahre zum ersten Mal wieder auf der Bühne standen, und Thees Uhlmann. So viel Energie auf der Bühne – großartig!

Die meiste Zeit verbracht mit?

Familie.

Die schönste Zeit verbracht mit?

Familie.

Vorherrschendes Gefühl 2017?

Umbruch.

2017 zum ersten Mal getan?

In einem Hochseilgarten herumgeklettert. Ein Kind eingeschult. Einem Kind zu Seepferdchen und Bronze-Abzeichen verholfen. In der Elbphilharmonie gewesen. Eine Jurysitzung geleitet. Einen Superman-Kuchen gebacken. Einen Batman-Kuchen gebacken. An einem Designathon teilgenommen. Mit dem großen Sohn auf einem „Deine-Freunde“-Konzert gewesen. In einem russischen Restaurant Weihnachten gefeiert. Einen Anwalt beschäftigt. Gekündigt, ohne genau zu wissen, wie es weiter geht. Einen Newsletter geschrieben. Mich selbstständig gemacht.

2017 nach langer Zeit wieder getan?

Gekrault. Auf einem Klassentreffen gewesen. Ein klassisches Konzert besucht. Eine Zeitschrift abonniert. Podcasts gehört und selbst an einem mitgewirkt. Blinddate gehabt – also anders, aber war eins.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

Rückblickend sicherlich die Zeit zwischen Februar und Mai. Bänderdehnung im Sommer.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Ich mich von mir selbst.

2017 war mit einem Wort?

Aufbruch.

Wer sich nochmal durch die vergangenen Jahre klicken will: 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010,
2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003.

Die positive Seite des Jahresendes

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Noch ist dieses Jahr nicht rum. Die letzten Aufträge für dieses Jahr müssen abgearbeitet werden, Rechnungen geschrieben, Geschenke besorgt und gepackt werden, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich empfinde das Jahresende meist als nicht besonders angenehm. Das Gehetze, um die Todo-Listen abzuarbeiten, quengelnde Kinder, die endlich Weihnachten haben wollen, du kennst all das wahrscheinlich.

Mittendrin lasse ich zwischendrin das Jahr schon einmal Revue passieren, ordne Ereignisse ein in in schöne und solche, aus denen ich gelernt habe. Ich erinnerte mich, zu Beginn des Jahres eine Liste mit Vorsätzen geschrieben zu haben. Für 2017 standen da natürlich ein paar alte Bekannte: mehr Sport, mehr lesen, mehr bloggen. Aber auch neue Dinge: mehr neues Kochen, alte Freunde wiedersehen, akzeptieren, dass ich dieses Jahr 40 werde und Kraulen lernen.

Nicht, dass ich nicht schwimmen kann, ich mache das sogar sehr gerne, allerdings hat mich seit einiger Zeit genervt, dass ich beim Kraulen meist auf halber Bahn mit der Atmung durcheinander komme oder gegen den Beckenrand knalle, weil ich nach links wegdrifte. So kam der Vorsatz auf die Liste und den schleppte ich nun seit Januar mit mir herum. Ich ging ein paar Mal schwimmen, um es selbst immer wieder zu probieren, ich schaute mir Youtube-Videos an, half alles nix. Und dann fragte ich die Schwimmlehrerin meines Sohnes, ob sie nicht mal einen Kurs für Eltern anbieten könne. Sie selbst ist Triathletin und Schwimmlehrerin und bringt den Kindern auf spaßige aber durchaus strenge Weise das Schwimmen bei, dass ich oft in der Umkleidekabine saß und bedauerte, nicht auch so eine Schwimmlehrerin gehabt zu haben.

Machen wir es kurz: Gestern Nachmittag fuhr ich alleine in die Schwimmhalle der Gehörlosenschule in Düsseldorf-Gerresheim und stieg für zweieinhalb Stunden ins Wasser, um Atemtechniken auszuprobieren, meinen Körper im Wasser zu justieren. Am Ende war ich ziemlich stolz, beim Durchqueren der Bahn nicht weggedriftet zu sein oder mich verschluckt zu haben.

Ich war aber auch stolz, so kurz vor Jahresende einen weiteren Punkt von meiner Vorsätzeliste streichen zu können. Denn der Rest ist jetzt erstmal Training.

Was schreibst du auf deine Liste für 2018?

Goldene Blogger 2017 – wer ist nominiert?

Der schönste Moment nach der Arbeit vergangene Woche – ja, es ist Arbeit sich die rund 1000 Vorschläge alle anzuschauen, wenn auch tolle Arbeit – ist der, wenn ich am Tag danach durch all eure Reaktionen scrolle, die ersten Blogeinträge lese und mich darüber freuen kann, das ihr euch freut. Und dann bin ich einfach sehr dankbar, dass Daniel, Thomas und ich vor elf Jahren diese verrückte Idee hatten, eine Preisverleihung zu erfinden und dass wir auch in diesem Jahr wieder wunderbare Unternehmen gefunden haben, die uns dabei unterstützen. Danke euch allen und bevor ich euch hier die Nominierten präsentiere, muss ich mir erst einmal ein Taschentuch holen.

Und hier ist sie, die beste Shortlist des Jahres! Wir sehen uns hoffentlich alle am 29. Januar.

Blogger des Jahres

Newcomer des Jahres

Blogtext des Jahres

Blogger ohne Blog

Blocker des Jahres

  • Marc Jan Eumann für seine intransparente Wahl zum Direktor der Landesmedienanstalt in Rheinland-Pfalz
  • Christian Lindner für seine Blockade der Jamaika-Koalition
  • Heiko Maas für das Netzwerkdurchsetzungsgesetz

Food- & Wein-Blog des Jahres

Tagebuch-Blogger des Jahres

Podcast des Jahres

Snapchat- & Instagram-Stories des Jahres

Instagram-Account des Jahres

Twitter-Account des Jahres

DIY-Blogger des Jahres

Nischen-Blogger des Jahres

Wirtschafts-Blogger des Jahres

Markenbotschafter des Jahres

Social-Media-Sportler des Jahres

Blogger mit Engagement des Jahres

Blogger aus dem Ausland über Deutschland des Jahres

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Zweiklassengesellschaft beim Sandmännchen

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Aus Gründen des Nachwuchses schaue ich fast jeden Abend das „Sandmännchen“. Denn selbst der Sechsjährige schaut es noch gerne, vermutlich weil es einfach ein schönes Ritual vor dem Schlafengehen ist. Alle kommen runter, wir fragen uns, mit was der Sandmann denn diesmal wieder kommt und viele der Geschichten, die beim Abendgruß erzählt werden, sind auch für Eltern ganz gut zu ertragen.

Wer das Sandmännchen im analogen TV schauen möchte, hat drei Möglichkeiten: 17.55 Uhr im RBB, 18.50 Uhr im Kika und 18.54 Uhr im MDR. Da die Kinder es eigentlich nie schaffen, mit Abendessen, Waschen und Zähneputzen pünktlich fertig zu werden, schauen wir meist digital – meist über die App bei Amazon Prime.

Die ist wirklich gut, genauso wie die dazugehörige Webseite, sehr kindgerecht, einfach zu bedienen und Kinder und Eltern können nicht nur mehr über das Sandmännchen erfahren, sondern auch Bastelvorlagen oder Rezepte herunterladen oder ausdrucken (lassen), jede Menge Filmchen von Sandmännchens Freunden ansehen und feststellen, dass es das Sandmännchen-Lied u.a. auch auf schwedisch gibt.

Nun hat der RBB am 4. Dezember ganz stolz per Pressemitteilung verkündet, dass am 8.12. die erste von 24 neuen Sandmännchen-Episoden ausgestrahlt werden soll. Im Filmchen erklärt Martina Wünsch, dass „die Kinder, die ihn heute schauen, einen größeren Wiedererkennungswert haben, dass sie das sehen, was sie auch in ihrem Alltag sehen“. Ehrenwert, erklärt aber nicht , warum der Sandmann dann mit einem Floß auf dem Mississippi, per Flugkapsel, auf dem Surfbrett oder in einem Solarfahrzeug unterwegs ist. Aber hey: Neue Folgen, lassen wir die Details.

Na gut, nicht ganz: Denn seltsamerweise konnten zumindest digitale Zuschauer über die RBB-Mediathek- oder RBB-App die erste neue Folge „Sandmännchen fährt ICE“ gar nicht schauen. Nur in der Kika-Mediathek war diese Folge zu sehen. Stattdessen reiste das Sandmännchen in einem Uralt-Auto (irgendwas aus den 70er Jahren) an.

Absicht wegen unklarer Rechtelage? Ein menschlicher Fehler? Egal. Was angekündigt wird, sollten auch alle Zuschauer zu sehen bekommen.

Warum du mal wieder einen Liebesbrief schreiben solltest

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Als ich in diesem Jahr entschieden hatte, das Handelsblatt zu verlassen, habe ich auch dazu entschieden, etwas Neues zu lernen. Da ich seit Jahren Seminare gegeben, Workshops organisiert, Wissen weitergegeben habe, nahm ich mir vor, mich in diesem Bereich weiterzubilden. Sprich: Ich habe mich für einen Train-the-Trainer-Kurs an der IHK Düsseldorf angemeldet.

Eine richtig gute Entscheidung, wie ich jetzt im Nachhinein sagen kann – der Kurs ist so gut wie abgeschlossen. Ich bin in die Welt der Didaktik abgetaucht, habe neue Trainingsmethoden kennengelernt, das DISG-Modell erkundet, mich mit Vakog beschäftigt, ja sogar kurz in die neurolinguistische Programmierung hineingeschnuppert, meine Stimme erkundet, Konzepte schreiben gelernt. Und habe nebenbei noch ein paar tolle Menschen kennengelernt.

Zum Beispiel einen wahren Flipchartprofi, der eigentlich bei einer Bank arbeitet und mich innerhalb eines Nachmittags dazu gebracht hat, echt verständliche und gut gestaltete Flipcharts zu malen. Er verriet uns ein paar Tricks, die mir sehr geholfen haben.

Ich könnte noch so viele andere Menschen aus dem Kurs erwähnen (die anderen Teilnehmer und vor allem die Kursleiterin Sylvia Schnödewind), aber das sind andere Geschichten, die ich an dieser Stelle gar nicht erzählen möchte.

Im Rahmen des Kurses muss jeder Teilnehmer ein Trainingskonzept schreiben und eine Stunde daraus mit der Gruppe trainieren. Welches Thema nehme ich? Welche Methoden? In welcher Reihenfolge? Und wie schaffe ich es, das Thema auf die Zielgruppe der anderen Trainer zu zu schneiden?

Lange Rede: Ich bin am Donnerstag mit dem Thema „Digitale Selbstvermarktung für Trainer“ ins Rennen gegangen, ein Konzept, das sich recht einfach auch für andere Berufsgruppen anpassen lässt und wenn ich dem umfangreichen Feedback glauben mag, kamen Stunde und ich ganz gut an.

Umfangreiches Feedback? Oh ja. Das gab es direkt im Anschluss persönlich von den anderen Teilnehmern und der Ausbilderin. Gut vorbereitet, ungefähr eine halbe Stunde lang. Und schriftlich für zuhause von jedem einzelnen. Als Liebesbrief. Was für ein wirklich schönes Gefühl, die lieben und wohlwollenden Worte der Kollegen zu lesen.

Und wie einfach es doch ist, anderen Menschen eine Freude zu machen.

Wenn du mehr zu dem Trainingskonzept erfahren möchtest oder mich als Trainerin buchen möchtest, melde dich.