Kurze Unterbrechung (2)

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Es tut mir leid, aber ich habe eine tolle Zeitung/Zeitschrift/Beilage aufgetan: den Bilker Boten. Der Bilker Bote bezeichnet sich selbst allerdings als Stadtteilmagazin, aber dafür muss ich den Nicht-Düsseldorfern natürlich noch kurz erklären, dass Bilk ein Stadtteil von Düsseldorf ist. Der Bilker Bote ist eine „Empfehlung für alle, die in Düsseldorf gezielt werben wollen“, heißt es im Blatt. Das bedeutet: Ich bin raus.

Bin ich aber doch nicht. Weil es nicht nur für Bilk ein solches Magazin gibt, sondern auch für andere Stadtteile dieser Stadt. Und die Macher (They also have a homepage!) haben anscheinend zuviel vom Alliterationszaubertrank gehabt. Oder wie erklärt ihr euch folgende Namen?

Düssel Depesche, Eller Echo, Flingern Aktuell (Ok, ok, ging wohl nicht immer), Gerresheimer Gazette, Kaiserswerther Kurier und, Achtung festhalten: Oberkasseler Observer!

So war Portugal (3)

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Buch: Siri Hustvedt – Die unsichtbare Frau

Da ich im vergangenen Jahr so begeistert von diesem Buch war, hatte ich beschlossen, mehr von dieser Frau zu lesen. Und deshalb durfte „Die unsichtbare Frau“ mitfahren.

Iris Vegan ist Studentin in New York. Da sie kein Stipendium bekommt, muss sie sich mit diversen Jobs über Wasser halten. Jobs, durch die sie auf seltsame Männer trifft. Für den einen bespricht sie Kassetten, auf denen sie flüsternd Gegenstände beschreibt. Da er ihr nicht verraten will, was er mit diesen Kassetten macht, beginnt sie zu recherchieren.

Für den anderen übersetzt sie ein Buch. Harmlos, denkt man, doch durch die Arbeit mit dem Buch identifiziert sie sich immer mehr mit der Hauptperson, Klaus, so dass sie irgendwann sogar nachts als Klaus durch die Straßen New Yorks zieht. Und mit dem Professor hat sie wenig später auch noch eine Affäre. Er rettet sie irgendwie. Sozusagen.

Und dann ist da noch Stephen, der Mann, mit dem sie eine Beziehung führt. Jene zerbricht auch deshalb, weil sich sie gegen seinen Willen von einem Fotografen ablichten lässt. Das Bild, das entsteht, stößt Iris ab. Doch die Zahl derer, die sie darauf ansprechen, ist groß.

Vermutlich habe ich das Buch nicht verstanden. Denn so richtig klar ist mir nicht geworden, was mir Siri Hustvedt mit diesem Buch eigentlich sagen wollte. Iris Vegan geht es eigentlich ganz gut, und doch wird sie von heftigen Kopfschmerzen geplagt. Diese fallen in die Zeit, in der sie gerade von Stephen getrennt ist, die Arbeit mit dem Buch beendet hat und für die Prüfungen lernt. Der psychische Druck, ja, die Einsamkeit, klar. Aber ansonsten?

Ich mag Bücher nicht besonders, die mich so ratlos zurücklassen. Aber vielleicht könnt ihr mir ja helfen. Bei der Interpretation.

Kurze Unterbrechung

Die heutige Folge von „So war Portugal“ muss leider aus Aktualitätsgründen ausfallen. Ich war nämlich gestern abend in der Kirche. Stefan Kulle hat dort geredet, das ist der Journalist, der vier Minuten vor offizieller Bekanntgabe wusste, wer der neue Papst wird. Ich habe aber nur die letzte halbe Stunde mitbekommen. Und die anschließende Signierstunde. Wer kein Buch hatte, durfte auch kein Autogramm mitnehmen. Darüber denke ich jetzt noch eine Weile nach.

Buch: Kluun – Mitten ins Gesicht

Ja, ich habe anscheinend ein Händchen dafür, Bücher mit in den Urlaub zu nehmen, die mich so umhauen, dass ich wahlweise am Strand oder auch mal nachts im Bett leise vor mich hinheule, weil mich der Inhalt der Lektüre so mitnimmt. Deshalb rate ich schon einmal vorab: Bitte nicht in den Urlaub mitnehmen. Aber: Bitte unbedingt lesen.

Was passiert, wenn eine junge Frau, frisch verheiratet, frisch Mutter geworden mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wird? Was passiert mit ihr, mit ihrer Beziehung und mit dem Mann, Stijn, der es mit der Treue nie so ernst genommen hat. Wie kommen beide mit der Diagnose, der Krankheit und dem langen Weg bis zum Ende des Lebens klar? Das alles erzählt dieses Buch schonungslos, und doch nicht ohne Humor.

Wie gesagt: Mich hat dieses Buch umgehauen. Und vermutlich hätte ich es sogar in einem Rutsch durchlesen können, hätte ich es nicht immer wieder beiseite legen müssen, um mich ein bisschen zu beruhigen, Gedanken zu ordnen und abzutasten, ob doch wirklich alles in Ordnung ist.

Scheiß Krankheit, dieser Krebs.

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(Nachfolgebuch ist schon bestellt.)

So war Portugal (2)


Ja, die meisten Deutschen sagen „die Algarve“. Doch der Mann meines Herzens belehrte mich bereits am ersten Tag, dass es eigentlich „der Algarve“ heißen muss. Deshalb nicht wundern, wenn ich hier im folgenden den korrekten Artikel benutze, schließlich liest er ja mit. Was ich aber eigentlich sagen will: Es fällt bei der Weiterreise nicht leicht, einen Ort zu finden, der relativ nah am Meer liegt, dessen Strand allerdings nicht allzu überlaufen ist wie dieses Exemplar in Armação de Pêra.


Also weiter. Wenig später landen wir in einem weiteren dieser künstlich entstandenen Orten: Um die Kapelle Senhora da Rocha wurden Hotels, Villen und was man so zum Leben braucht, angesiedelt. Es gibt einen überlaufenen Strand (Praia Senhora da Rocha) und einen weniger genutzten (Praia Nova). Beide sind angeblich durch einen Tunnel verbunden. Dies ließ sich allerdings nicht nachweisen, das Wasser stand wohl zu hoch.


Wer dort absteigt, hat es nicht weit nach Silves. Denn dort gibt es eine Burg. Auf dem Gelände finden derzeit noch Ausgrabungen statt. Trotzdem ist es möglich, auf den Mauern herum zu laufen und so die wirklich schöne Aussicht zu genießen. (Naja, schöne Fotos kann man ja auch machen, gell?)


Und weil ich bereits im ersten Text geschrieben habe, was ich gerne gegessen habe: Die Entscheidung, am dritten Tag es noch einmal mit einer Seebrasse zu probieren, ist falsch. Der Fisch ist trocken, teilweise verbrannt, schlicht, ein Desaster. Gut, dass ich mich am folgenden Tag für das Thunfischsteak entschied. Es ist nicht göttlich, aber doch verdammt gut.


So war Portugal (1)


Da wir in Faro gelandet sind, verbringen wir die ersten Tage auch in der Gegend um die Flughafenstadt. Wir werden in den kommenden Tagen uns mit einem Auto durch die Gegend bewegen. Genauer: mit einem Mitsubishi Colt, den zunächst angebotenen Skoda Roomster habe ich ausgeschlagen, weil ich ein riesiges Auto befürchtete (Nein, ich lese nicht regelmäßig die Automotorsport oder so), mit dem ich von nun an durch die engen Gassen fahren sollte.



Was sofort auffällt: Der Versuch, sich an die vorgegebenen Geschwindigkeiten zu halten, scheitert meist daran, dass Orte ineinander übergehen, man schnell den Überblick verliert, in welchen der vielen kleinen Ortschaften man denn nun gerade ist. An den ersten Tagen bin ich vor allem ein Verkehrshindernis, da ich aus Vorsicht vor Geschwindigkeitskontrollen mit 60 km/h durch die Gegend tingele. So schlimm ist das aber doch nicht, denn hier herrscht der Tourismus. Viele Orte sind eigens für die Bespaßung der Urlauber geschaffen worden. Die meisten, die sich auf den Straßen um Faro tümmeln, sind Touristen. Man trifft meist auf Engländer, Spanier und Portugiesen nur selten. Bereits nach den ersten beiden Tagen wird dies recht langweilig.


Positiv in Erinnerung bleibt an diesen ersten Tagen vor allem der Schifferort Tavira, den ich im Gespräch mit dem Mann meines Herzens mehrfach mit der andalusischen Surferabsteige Tarifa verwechsle. Ein Grund dafür war die 1,5-Literflasche gefüllt mit frisch gepresstem Orangensaft. Für zwei Euro.

Am ersten Abend esse ich eine durch und durch gelungene gegrillte Seebrasse. (Wer selber zuschlagen möchte, sollte sich in ein kleines familienbetriebenes Restaurant in Albufeira begeben, das ich allerdings nicht unbedingt für einen längeren Urlaub empfehlen kann.)

Am zweiten Abend weiche ich auch schon wieder von der portugiesischen Küche ab. Der Grund: Prawn Massala. Großartig.

Original und Fälschung

Hier das Original von Jarvis Cocker:

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Und hier die beiden süßen Kids, die das Lied auf ganz eigene Weise singen performen, sagt man ja heute so:

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(via)

Wieder da

Wer wissen will, wie’s war, dranbleiben. Oder wiederkommen.

(Mit Dank an die Jungs.., den Jungen.)

Jungs-Content (II): Fleisch

Haben Sie sich schon mal gefragt, warum es so wenige mit Sternen gekrönte Köchinnen gibt? Warum die Top-Küchenchefs dieser Welt fast alle genau das sind – Chefs, nicht Chefinnen`?

Ich sag’s Ihnen: Fleisch. Es liegt am Fleisch.

Frauen können ohne. „Och, Du muss nicht sein. Magst Du noch einen Happen Gemüseauflauf, Schatzi?“. Das soll nicht heißen, dass sie alle Vegetarierinnen wären. Fisch, zum Beispiel, findet angesichts der gemäßigten Fettröllchenhervorbringungsquote ihre volle Zustimmung. Aber Fleisch, darauf können die meisten der Damen wunderbar verzichten. 

Bei Männern ist das anders. Wir brauchen in gewissen Zeitabständen ein Stück totes Tier auf dem Teller. Und hat es gelitten, umso besser. Ein Dan-Brown-Wälzer-hohes Steak ist für uns der kühlende Salbei auf die offene Wunde unserer Seele, die noch immer darbt nachdem Selbst-Jagen des Abendessens keine gesellschaftlich anerkannte Art mehr ist, seine Freizeit zu verbringen.

Deshalb können Frauen oft nicht verstehen, dass es uns gelegentlich in Steakhäuser zieht. Oder zu Burger King, wo der Big King XXL 224 Gramm gegrilltes Hack enthält. Noch immer schwärme ich vom „Belthazar“ an der Kapstädter Waterfront mit seiner Rindsteak-Auslage. Hier kann der Kunde entscheiden, welches Stück in welcher Dicke er wünscht. Die Karte weist darauf hin, dass es länger dauern kann: bis zu 40 Minuten bis um Medium-Zustand. Und dort gibt es auch Messer, wie wir Männer sie lieben:

'Waterfront 084' von tknuewer

Dieser Hang zum Fleische liegt – es kann keine Überraschung sein – in den Genen. Jäger, Sammler, Sie verstehen? Frauen sind Sammlerinnen, immer gewesen, früher halt Kräuter, heute Schuhe. Niemals aber hat eine jener Damen zwecks Nahrungsbeschaffung ihrem Liebsten zugesäuselt: „Ich geh mal ein paar Säbelzahntiger sammeln.“ Und der Angesprochene hat nur in Momenten des Über-das-Kuckucksnest-Fliegen geantwortet: „Ach, Schatz, prima, dann schieß ich derweil das Basilikum dazu.“

Jäger – Sammlerinnen – so war es immer. Und deshalb werden es nur wenige Frauen zu Sterne-Ruhm als Zubereiterinnen bringen. Die besten Steaks brät immer noch der Mann.