Kurzlebig


Schön, wenn man an einem Samstag bemerkt, dass die Heizung wohl nicht mehr ihren Dienst tut.

TV-Filmvorschau (6)

Wegen des großen Erfolges die sechste TV-Filmvorschau. Mit der Woche vom 18. bis 24. Februar.

Sonntag/Montag, 19./20.2., 20.15 Uhr: „Die Sturmflut“ (RTL)
Das wird bestimmt ganz schlimm. Kitschig und so. Ich empfehle auch ausschließlich wegen der wunderbaren Nadja Uhl.

Sonntag, 19.2., 20.15 Uhr: „Larry Flynt – Die nackte Wahrheit“ (kabel 1)
Keine Ahnung, ob der gut ist, aber ich hatte damals mit dem Gedanken gespielt, ihn mir im Kino anzuschauen. Es dann aber doch nicht getan.

Montag, 20.2., 15 Uhr: „Bloody Sunday“ (Arte)
Für die Urlauber, Studenten und Hausfrauen unter uns. Wiederholung von vergangener Woche.

Donnerstag, 23.2., 0.35 Uhr: „Preis des Verlangens“ (ARD)
Die TV-Zeitschrift meines Vertrauens sagt, dass der super ist. Mit Daniel Auteuil, der ja gerade im Kino zu sehen ist (Caché). Erotikthriller.

Donnerstag, 23.2., 20.40 Uhr: „Rendez-vous“ (Arte)
Und da hätten wir noch einen französischen Film mit Juliette Binoche, die sich in so genannte verhängnisvolle Affären verheddert. Ist übrigens ihr erster Film und der Regisseur wurde in Cannes ausgezeichnet. Für diesen Film.

Ich weiß immer noch nicht so genau, ob ich mich ärgern oder freuen soll, dass Tomte in der BRAVO einfach nicht stattfinden.

Lustig, was einem empfohlen wird, wenn man die neue Adam-Green-Platte auf seinen Wunschzettel setzt. (Bisschen klein, ich weiß, aber ging nicht anders.)

Schönes Porträt über Nadja Uhl in der Süddeutschen Zeitung.

Danksagung

Abendliche Begegnungen, die später beginnen, als geplant und später enden, als gedacht. Dann fragt man das Gegenüber, wie denn die hammerharten Bauchmuskelübungen gehen, für die sie in der Gym bewundert wird (ich finde den Link nicht mehr, entschuldige). Nach einer Woche dann eine Büchersendung bei der Post abholen. Klar, dass ich nicht zuhause war, als der Postbote zweimal klingelte (uuah, wie schlecht war der denn?). „Der ultimative New York Bodyplan“. Bauchmuskeln, ich komme. Dankedankedanke, auch für den Abend.

Lars Brandt: Andenken

Es ist schon eine Weile her, dass ich dieses Buch fertig gelesen habe, doch ich habe es nie geschafft, ein paar Worte zu verlieren. Liegt sicherlich daran, dass ich viel an meinen Vater gedacht habe.
Mich hat dieses Buch berührt. Weil der Sohn eine Beziehung zu seinem Vater beschreibt, die ich nicht nachvollziehen kann. Ein Vater, der mit seinen Kindern anscheinend nicht viel anfangen kann, der oft das Gespräch meidet, lieber alleine in seinem Zimmer sitzt und schreibt. Lars Brandt klagt nicht an, sondern beschreibt, wie er das Leben mit seinem Vater und im Schatten seines Vaters empfunden hat. Er beobachtet, wie V. (so wird er auch im Buch oft genannt) sich schleichend von einem selbstständigen Leben verabschiedet, weil ihm so viele Dinge abgenommen werden. Wie der Kontakt abbricht und irgendwann wieder auflebt. Kurz vor seinem Tod. Wie es immer so ist. Scheinbar.
Brandt respektiert seinen Vater, ohne Zweifel, klagt nie an. Er sorgt für Rührung. Und manchmal lässt er den Leser auch schmunzeln, über diesen eigentümlichen Mann. Ich glaube, dass Brandt mit seinem Vater und der Art der Vater-Sohn-Beziehung zufrieden war. Was auch nicht anders geht, ist eine solche Beziehung ebenso wie die zur Mutter einzigartig und nicht wirklich vergleichbar. Und es hat auf eine Weise auch Spaß gemacht, in dieses Verhältnis hineinzublicken.

(Ich mochte die vielen leeren Seiten in dem Buch nicht.)

„Was bedeutet TEAM? – Toll, ein anderer macht’s.“

Oder: „Ein Banker ist ein Gärtner, der schon vor der Aussaat das Ausmaß der Ernte kalkuliert.“

Oderoderoder: „Das Schönste an der Schule sind die Pausen!“

Oderoderoder noch ein Klassiker: „Gut Ding will Weile haben.“

So, und jetzt könnt ihr mal raten, auf was für einer Veranstaltung ich gestern war.

My Valentine

Ach ja, der Valentinstag. Natürlich machen der Mann meines Herzens und ich uns nicht allzuviel aus diesen Ritualen. Aber genauso natürlich ist es, dass ich mir insgeheim doch einen kleinen Blumenstrauß oder zumindest eine einzelne rote Rose wünsche. Und natürlich auch, dass der Mann meines Herzens das weiß. Deshalb rief er mich vorhin an. Nicht dass er mich an anderen Tagen nicht anrufen würde, aber diesmal war es nun einmal nicht der alltägliche Guten-Morgen-Gruß, sondern der Valentinsgruß. Er sagte die Dinge, die man in diesen Momenten nun einmal so sagt und stellte mir dann ein kleines Geschenk in Aussicht. Ein Geschenk? Für mich? Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass plötzlich mein Herz höher schlug. „Ja, bei uns ist gerade ein Werbegeschenk eingetrudelt. Ein großer Sack mit Rasierutensilien! Das reicht mindestens für ein Jahr!“ Die Frage, ob ich ihm an bestimmten Körperteilen in letzter Zeit zu stachelig war, verneinte er.