FILM: Sex and the City
Man kann wirklich nicht sagen, dass das ein guter Film war. Der Anfang – zog sich ewig in die Länge und man hoffte sogar schon darauf, dass bei der Hochzeit zwischen Carrie und Mr. Big, der plötzlich nur noch John hieß, irgendwas schief geht. Kam ja auch so, nur viel spannender wurde es nicht. Viel mehr plätscherte die Handlung stetig vor sich hin. Die Frauen tauschten sich über ihre Probleme aus, die sich nicht mehr um ihr Singleleben, sondern eher um ihr Beziehungsleben drehten. Charlotte war glücklich, Miranda nicht so, weil Job und Familie schwer unter einen Hut zu bringen waren, Samantha gab die managende Hausfrau und lechzte einfach nur nach dem scharfen Nachbarn und Carrie war nach der Pleite mit der Hochzeit ziemlich unglücklich. Und trotzdem und ich schiebe es einfach mal darauf, dass ich gestern einen extrem emotionalen Tag gehabt haben muss: Nach der Pleite mit Mr. Big kam ich aus dem Heulen nicht heraus. Die traurige Carrie im Hotelbett in Mexico, das einsame Silvester-Essen, die Geburt von Charlottes Tochter, die Versöhnung von Steve und Miranda, alles Tränen-Content. Aber wie gesagt: Hat nichts mit der Qualität des Filmes zu tun. Ich heul ja manchmal auch bei Pilcher-Schnulzen.