Udo Lindenberg

Tolltolltoll. Auch jetzt, zwei Tage später bin ich noch immer ziemlich begeistert von diesem Udo-Lindenberg-Konzert. Weil ich verdammt überrascht war, wie fit dieser 61-Jährige noch ist. Und weil ich mich jedes Mal gefreut habe, wenn er seine Brille abnahm, in die glückseligen Gesichter seiner Fans geblickt und dabei gegrinst hat. Einfach so.

Aber es war noch viel mehr toll. Erst beim Live-Hören wurde mir bewusst, wie traurig viele Lieder eigentlich sind. Eine Traurigkeit, die man erst so richtig spürt, wenn man da unten in der Menge steht und zuhört. Und guckt. Fünf Momente mindestens, in denen ich schlucken musste, weil mir die Tränen vor Rührung in den Augen standen. Das muss erstmal einer nachmachen.

(Und dann dieses Morrissey-Mikrokabel-Schwingen. Hach.)













Hier das Video vom Finale.

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Und der Rest:
Hamburger Abendblatt

Beastybasti

Udo

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Und ein kleines bisschen Hamburg. Ich freu mich.

:)

Ich bin die deutsche Stimme von Susan Grant!

Anhören bei Was mit Medien

Krisengedanken

Während ich selber schon in den USA wie benommen vorm Fernseher saß und ständig die neuesten Hiobsbotschaften in den Zeitungen (Ja, Holz!) las, war die Lage hier in Deutschland irgendwie noch relativ ruhig. Komischerweise schien diese ganze Krise nicht wirklich als bedenklich wahrgenommen zu werden. Zumindest wenn man in dem normalerweise nicht ganz so wirtschaftlich interessierten Teil der Redaktion und im Bekannten- und Freundeskreis rumhörte.

Und auch heute, als der Dax in den Keller rauscht, gab es noch so viel Desinteresse. Obwohl die Bundesregierung gestern in einer Hals-über-Kopf-Aktion mal eben die Spareinlagen aller Bundesbürger garantierte, aus Angst, dass halb Deutschland am heutigen Tag zum Geldabheben rennt. Wegen der Beinahe-Pleite der Hypo Real Estate. Die dann doch gerade nochmal keine war, aber wer weiß, was da noch kommt.

Und dann diese seltsamen Schuldzuweisungen, die vor Ahnungslosigkeit nur so triefen. Ja, auch von Menschen, die Verantwortung tragen. Selbst das lässt viele einfach nur kalt.

Ich weiß nicht, was noch passieren muss, bis auch beim letzten ankommt, das da gerade etwas Schlimmes passiert und dass das unser aller Leben in den kommenden Jahren extrem prägen wird.

PS: Und ja: Nachdem ich dieses Cover gesehen habe, hab ich erstmal auf der Webseite nachgeschaut, ob es echt ist.

Tina Fey als Sarah Palin, die dritte

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Hach, Sarah…

Man muss ja gar nicht die ganzen Parodien schauen, die Frau ist eine einzige Parodie. Man könnte über jeden Ausschnitt aus diesen Interviews lachen. Mannmannmann.

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(via)

Tina Fey als Sarah Palin

She did it again.

Huffingtonpost.com hat das Video aus „Saturday Night Live“.

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Über die Notwendigkeit, zu twittern

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(via)

(19)

Zum letzten Mal einen dünnen Kaffee mit Milch. Zum letzten Mal einen Wholemeat Bagel mit Cream Cheese und Jelly. Zum letzten Mal „Barnes & Noble“. Taxi zum Flughafen. Viel zu früh dort sein. Zeitungen kaufen, im Internet surfen. Im Flugzeug noch einmal die vielen Lichter sehen. Dann wird es ganz schnell dunkel. „Die Leiden eines Amerikaners“ zu Ende lesen. Essen, trinken, schlafen, Film gucken, schlafen, essen, aussteigen.

Düsseldorf.

(18)


Der letzte ganze Tag in New York muss noch einmal mit Touri-Programm gefüllt werden. Warum also nicht die Tour nach Liberty und Ellis Island machen, denken wir uns beim Frühstück und steigen kurz darauf in die U-Bahn in den Süden.

Das läuft auch alles viel fluffiger. Wir finden ziemlich schnell die richtige Bahn, ziehen uns ein Ticket und kurz darauf stehen wir auch schon in der Schlange, um diese Fahrkarten für die Fähre zu kaufen.


Oh Mann, das ist echt schlimmer Touri-Alarm. Schon auf der Fahrt nach Liberty Island sind die meisten Leute auf der Fähre damit beschäftigt, Gaga-Fotos von sich und der Statue zu machen. Die einen spreizen ihre Finger, die die anderen halten die Hand auf – alle mit dem Ziel, so zu tun, als ob sie die Statue in der Hand halten (Ja, das ist irgendwie schief formuliert). Wie lustig. Später wird es dann noch verrückter.


Auf Ellis Island sind früher die Einwanderer angekommen, deshalb wurde dort ein Museum errichtet. Das ist ganz hübsch gemacht, wirklich, aber irgendwie lässt mich das alles furchtbar kalt. Das Auswanderer-Haus in Bremerhaven hatte mich da mehr berührt.


Irgendwann ist genug mit per Audio Guide über die Geschichte informiert zu werden. Wir machen uns auf den Heimweg. Doch die Rückkehr in den nördlicheren Teil der Stadt führt über die U-Bahn. Stickige Luft und hunderte Menschen, die alle in die Bahn drängen – schlimm. Weil ziemlich anstrengend.


Abendessen gibt’s bei einem Pizza-Laden, der verspricht, eine Pizza zu backen mit superdünnem Boden. Das muss auch der Grund sein, warum wir wenig später zwischen ganz vielen Freundinnen-Tischen sitzen. Freundinnen im Doppelpack, Freundinnen im Viererpack – und alle nehmen keinen Nachtisch.

Ich auch nicht.