Überfällige Worte zum Contest

Netterweise hat Spiegel Online für mich ja die ganzen Songs von gestern abend noch einmal zusammengestellt. So kann ich mir auch eine Meinung bilden und sagen, ob ich den Sieg von Serbien für gerechtfertigt halte. Das ist ja schließlich Dienst am Leser, dass man noch einmal einen einordnenden Kommentar abliefert. Man kann ihn (also, den Leser, also du da) ja nicht völlig alleine lassen. Meine Favoriten beim Durchhören waren:

Frankreich mit der Band „Les Fatals Picards“ und dem Titel „L’amour À La Française“. Die landeten sogar hinter Rocheeee auf dem 22. Platz. Und das andere Lied, was ich gut fand, kam aus Georgien: Weil’s ein bisschen an Musik von Björk erinnerte: Die Frau hieß wohl Sopho“ und das Lied „Visionary Dream“ und das klang auch ein bisschen housig. Das landete wenigsten auf dem 12. Platz.

Sowohl der Beitrag aus Serbien als auch der aus der Ukraine waren mir ziemlich egal. Aber ich bin ja auch nicht von dort.

So und jetzt fiebere ich der nächsten wichtigen Entscheidung im TV entgegen: Anni oder Fiona – wer schafft es ins Finale? Bleibt dran, es lohnt sich.

Äh, glaubt man meinem Feedreader, hat die gesamte so genannte Blogosphäre den Grand Prix live gebloggt. Ich bin stolz, von der Veranstaltung nichts mitbekommen zu haben. Auch wenn ich stattdessen nass geworden bin, kalte Füße hatte, Cola aus Plastikbechern getrunken habe, und vorher (gegen kurz vor elf) als letzte eine „Kneipe“ verließ, nachdem der Besitzer bereits eine halbe Stunde lang demonstrativ die Zapfanlage gereinigt hatte. Ja, so war das. War auch schön. So.

Vielleicht war dieser Diekmann-Eintrag bei Welt-Debatte auch einfach nur ein geschickter Coup, dass dort auch endlich mal diskutiert wird. Bisher war das eine eher einseitige Veranstaltung.

Contest

Gestern endlich mal wieder die Topmodel-Show geschaut. Erst zusammen mit dem Mann meines Herzens. Nach einer Dreiviertelstunde verabschiedete er sich mit den Worten „Das halte ich nicht mehr aus“. Wenig später ertönte Schlagermusik. Da fragt man sich doch wirklich, was schlimmer ist.

(Manchmal muss man Kommentare schreiben, um zu merken, dass man doch was fürs Blog erlebt hat.)

Hihi-Content

Eben bei Lucy gesehen: Schäuble twittert. Zum Beispiel:

„Konnte Merkel wieder nicht überzeugen. Die wird schon sehen, was sie davon hat.“

Nachtrag: Der ist jetzt auch mein Freund.

Auf dem Weg zum Nerd

Im Gespräch über „Paris Hilton“ (Bitte keinen dummen Sprüche, warum ich über Paris Hilton rede, ja?) sofort an „Perez Hilton“ denken. Dies dann verwirrt zugeben und auf völlig ahnungslose Gesichter stoßen.

Lese ich die richtigen oder die falschen Seiten?

Wirtschaftsmagazine im Abo

Wirtschaftsmagazine suggerieren ja gerne, dass man mit ihnen reich werden kann: „Die besten Aktien rund um den Globus“, „So sparen Sie soundsoviel Geld im Monat“, „Holen Sie bei Ihrer Steuererklärung das meiste raus“. Hat ja sicherlich jeder schon einmal gelesen. Kurz: Ein Abo eines Wirtschaftsmagazins muss her. (Nach Hörzu und Stern nun also die Wirtschaftspresse.)

Deshalb habe ich mal ein bisschen nachgerechnet. Mit welchem Wirtschaftsmagazin-Abo spare ich also am meisten Geld? Widmen wir uns also kurz den Annahmen, die ich für diese Rechnung aufgestellt habe:
1. Es muss ein Magazin aus der Top Ten der auflagenstärksten Wirtschaftsmagazine sein.
2. Berücksichtigt werden „Leser-werben-Leser“-Prämien in Form von Geld oder Geldgutscheinen.

Das Ergebnis: Sie müssen leider alle ein Abo von „Guter Rat“ abschließen. Denn während man am Kiosk pro Heft zwei Euro ausgeben muss, bekommt man bei einem Jahres-Abo sogar noch 50 Cent pro Heft geschenkt. Ich wiederhole: 50 Cent.

Wem das nicht gefällt, der kann auch noch zwischen zwei anderen Magazinen auswählen, die gibt’s nämlich auch noch für eine Bonuszahlung:

Platz 2: Impulse. Hier gibt’s acht Cent pro Heft geschenkt.
Platz 3: Euro Finanzen. Hier gibt’s fünf Cent pro Heft geschenkt.

Bei den restlichen Heften muss man leider einen Betrag zwischen 16 Cent und 1,18 Euro pro Ausgabe investieren.

Hihi, nachdem ich ja schon auf das Trinkspiel zu „CSI Miami“ hingewiesen habe, muss ich nun natürlich auch auf das zu „Dr. House“ hinweisen. Für alle Einsteiger.

Mama, Mama, ich bin im Radio!

Was eben bei einem Gespräch mit dem Neu-Düsseldorfer Daniel im Seifenhorst so herauskommt:

[audio:http://www.antenneduesseldorf.de/programm/podcast/media/podcast_linktipps_franziskript.de.mp3]

Die Welt ist verdorben

An der Eisdiele im Hafen hing am Sonntag ein Zettel. „In unserem Kindergarten sind noch Plätze frei“, hieß es dort und ich konnte es eigentlich gar nicht glauben. Es handelt sich um eine katholische Einrichtung ganz in der Nähe.

Ich war wirklich erschrocken, weil mir sofort in den Kopf schoss, dass da doch irgendwas Schlimmes vorgefallen sein muss, dass die so offensiv um Kinder werben.