Jetzt auch das PDF-Magazin tot?

Es ist nicht so, dass ich es sonderlich vermisse. Aber nach der Ankündigung auf der Webseite von V.i.S.d.P. soll doch eigentlich jeden Freitag ein PDF-Dings erscheinen. Zwischen Weihnachten und Neujahr muss das natürlich nicht sein, aber hätte dann nicht zumindest am 22.12. (ein Super-Tag, übrigens) zuletzt eine Ausgabe erscheinen müssen? Kann mich nicht erinnern, dass die mir bereits am 15.12. ein „Frohes Neues“ gewünscht haben. Ihr?

Hehe.

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(via)

Die einen nennen es vermutlich die Sperre im Kopf zum Jahresbeginn. Eigentlich habe ich aber einfach keine Zeit, derzeit.

(Und gestern abend, als Zeit war, musste ich erstmal mit den Hasen tanzen. Seltsamerweise fiel es mir am leichtesten, beim Hip-hop-Lied den Takt zu halten. Wer hätte das gedacht. Wuaaaaaaah!)

(Hihi.)

Ich wünsch euch ein schönes 2007.

Über mein Kino-Jahr 2006

Welche Filme ich 2006 im Kino gesehen habe, kann man ja wunderbar hier nachlesen.

Und da ich unfähig bin, Ranglisten zu erstellen, hier wie im vergangenen Jahr eine Auswahl:

Ich war 25mal im Kino in diesem Jahr mit einer großen Flaute im Sommer.

Die besten Filme: Inside Man, Caché, Ich und du und alle, die wir kennen

Die schlechtesten Filme: Borat, Brokeback Mountain

Der Film, nach dem ich glücklich das Kino verließ: Eden

Der Film, nach dem ich ärgerlich das Kino verließ: Thumbsucker

Die Überraschung: Little Miss Sunshine

Der mir unbekannte Autor Simon Feldmer hat sich im Tagesspiegel mit Männermagazinen befasst. Also, sowas wie Playboy, GQ, Matador, FHM oder Player. Die stecken nämlich schon eine Weile in der Krise (Auflagenschwund). Am interessantesten fand ich den Teil, in dem er auf die Veränderungen bei Matador eingeht. Wir erinnern uns: Matador hat seit September einen Chefredakteur namens Peter Praschl (der mit dem Blog).

Sagen wir es so: Ich würde mich sehr freuen, wenn sein Konzept aufgehen sollte.

Praschls Matador soll „abgeklärter, ironischer und gelassener“ werden. Der neue Chef träumt gar von „klassischem Magazinjournalismus gemischt mit kunstvoller Akt-Fotografie à la Helmut Newton“.

Aber wollen Männer das wirklich?

Angesichts der verwirrenden Nachrichtenlage zur Hinrichtung Sadddam Husseins hätte man diesen Abend auch gut livebloggen können.

Ich glaub, ich bin die Einzige, die noch auf den Text über „Mein Kino-Jahr“ wartet.

(Kommt morgen.)

Lesestoff

Else Buschheuer ist ja eine tragische Figur des deutschen Fernsehens. Irgendwie. Jetzt hört sie endlich beim „Riverboat“ auf und hat dem Tagesspiegel ein Interview gegeben. Meine Lieblingsantwort ist die auf die Frage, warum sie so lieb zu Heino war.

Anstatt zu fragen, ob er nach seiner Abschiedstournee mehr Zeit mit Hannelore verbringen will, hätte ich lieber gefragt, ob es stimmt, dass seine Augäpfel irgendwann wegen Morbus Basedow so sehr herausstanden, dass sie von innen gegen die Sonnenbrille stießen. Oder seine Wadenpolster. Er hat zu dünne Waden, las man mal, also benutzte er eine Aufpolsterung. Oder seine Echthaarperücke. Wo er die kauft. Wie viele er hat. Ob das juckt. Was er nachts trägt. Fragen, die auf der Hand liegen. Schlimmer war die Sendung mit Costa Cordalis – netter Kerl eigentlich. Der saß neben mir auf der Couch mit der Gitarre und sang mich mit „Anita“ an. Da hab ich gedacht: Lieber Gott, mach, dass das niemand sieht. Und hab’ gelächelt. Und im Takt geklatscht.

Sehr gelungene Jahresvorschau-Ausgabe des Handelsblatts.