TV-Filmvorschau (24) als Podcast

Ja, wer hätte das gedacht: Ich habe es endlich mal ausprobiert. Hier ist er, der erste franziskript-Podcast. Mit der Audioversion der TV-Filmvorschau für die Woche vom 24. bis 30. Juni. Aufgenommen mit dem Popkulturjunkie, der ja auch in seinem Blog ab und zu seine Liebe zum Film bekundet.

[audio:http://franziskript.podspot.de/files/franziskript1.mp3]

Für all diejenigen, die sich die 9-MB-große Datei nicht anhören wollen, gibt’s die wichtigsten Filmtipps natürlich auch zum Nachlesen. Allerdings von nun an ohne schriftliche Kurzkritik.

Popkulturjunkie empfiehlt:
Samstag, 24. Juni, 20.15 Uhr: „Stargate“ (RTL II)
Samstag, 24. Juni, 22 Uhr: „L.A. Confidential“ (ProSieben)
Sonntag, 25. Juni, 13.20 Uhr: „Ein Käfer gibt Vollgas“ (kabel eins)
Sonntag, 25. Juni, 20.15 Uhr: „Zivilprozess“ (Sat.1)
Sonntag, 25. Juni, 20.40 Uhr: „Mikrokosmos“ (arte)
Sonntag, 25. Juni, 23.05 Uhr: „Zeugin der Anklage“ (Südwest Ferns.)
Dienstag, 27. Juni, 22.15 Uhr: „Twister“ (WDR Fernsehen)
Mittwoch, 28. Juni, 20.15 Uhr: „Die Bären sind los“ (super RTL)
Mittwoch, 28. Juni, 20.15 Uhr: „Final Fantasy“ (ProSieben)
Freitag, 30. Juni, 20.15 Uhr: „Die Wannseekonferenz“ (Vox)

Franziska empfiehlt:
Sonntag, 25. Juni, 13 Uhr: „Höllentour“ (WDR Fernsehen)
Montag, 26. Juni, 20.15 Uhr: „Nackt“ (Sat.1)
Montag, 26. Juni, 22.45 Uhr: „Rhythm is it“ (Das Erste)*
Dienstag, 27. Juni, 1 Uhr: „Drei Farben: Blau“ (Tele 5)
Mittwoch, 28. Juni, 23.30 Uhr: „Tony Takitani“ (Bayerisches Fernsehen)
Donnerstag, 29. Juni, 23.15 Uhr: „Schöne Frauen“ (Das Erste)
Samstag, 1. Juli, 1.10 Uhr: „Being John Malkovich“ (ZDF)

*(fällt evtl. aus wegen WM)

Über Anregungen und Kritik oder vielleicht auch technische Tipps (Habe die Datei mit meinem MP3-Player aufgenommen und zeitweise wohl ein wenig ungünstig gehalten) freue ich mich.

Buch: Roald Dahl – The Enormous Crocodile

Gestern kam mein Amazon-Paket und da ich mir jede Menge Kinderbücher bestellt habe, kann ich heute schon vermelden, eines der Bücher durchgelesen zu haben.

Es geht um ein böses Krokodil, dass gerne Kinder verspeisen will. Auf dem Weg in die Stadt erzählt es allen Tieren, die ihm begegnen, von seinen Plänen. Großer Fehler, wie sich schon bald herausstellt.

Ich liebe die Kinderbücher von Roald Dahl. Als ich nach dem Abi in England war, habe ich sie den Kindern immer gerne vorgelesen und dabei meist auch noch ein paar Worte gelernt. Sie sind sehr liebevoll geschrieben, wobei ich sagen muss, dass „The Enormous Crocodile“ nicht an andere seiner Kinderbücher heranreicht. Ein bisschen sehr einfach konstruiert, aber vielleicht richtet sich dieses Buch auch nur an ein sehr junges Publikum.

Man könnte den täglich eintrudelnden E-Mail-Spam ja auch mal als Horoskop lesen. In der heutigen Ausgabe: „Just get a better job“. Aber ich denke, dass „The Russian Yellow Pages“ dabei wenig hilfreich sein werden.

BUCH: Benjamin Lebert – Kannst du

Mannmannmann, was für ein langweiliger Scheiß. Ein junger Schriftsteller hatte mit seinem Erstling großen Erfolg und muss nun sein zweites Buch abliefern. Natürlich wohnt er in Berlin. Wo sonst. Dort trifft er auf Tanja, eine 18-Jährige, die ebenfalls durchaus erfolgreich im Leben steht. Die beiden gehen auf Tour durch Skandinavien. Soweit so gut.

Tanja entpuppt sich schnell als hysterische Ziege, die an psychischen Problemen leidet, sich selbst verletzt und im Grunde auf der Suche nach Anerkennung, echter Anerkennung ist. Leider ist Tim, der Protagonist, damit überfordert. Schließlich wollte er eigentlich nur eine Inspiration beim Schreiben des Romans, Ablenkung vom Tod seines Bruders, ein bisschen Sex. Völlig bindungsunfähig erfahren wir von den vielen Affären des Protagonisten, hier eine Verlagstussi, da ne andere. Immer die schnelle Nummer, zwischendurch noch ein paar Prostituierte. Und immer dieser Jungsbonus, er ist ja noch so jung.

Es nervt einfach nur, dieses Buch zu lesen. Es ist so oberflächlich, vorhersehbar und deshalb langweilig. Auch wenn ich immer wieder versucht war, es wegzulegen, ich hab’s zu Ende gelesen. Das allerdings kann ich niemanden empfehlen. Es war ein großes Ärgernis.

War heiß gestern. Hab Oliver Pocher vs. Elton beim Wettsaufen zugeschaut. Fand’s lustig. Aber urteilt selbst.

(via) 

2:2

Mannmannmann.

Meine Fresse, jetzt darf Campino sogar schon Fußballspiele kommentieren. Und dann auch noch eins, in dem die Engländer mitspielen!

Passiert das öfters?

Nachtrag: Aber er hat ja zumindest ein englisches Trikot an. Immerhin.

Mama, MAMA! Frau Gröner hat ne Zeitschrift getestet!

(Natürlich ein Fachblatt für Golfer.)

FOCUS über Düsseldorf

Peinlich, peinlich, ein Düsseldorf-Hype-Artikel im Focus (S. 35). „Die Wirtschaft boomt, alte Stadtviertel erwachen, die Menschen fühlen sich wohl“ lautet der Vorspann des Artikels. Ganz schlimm.

Beispiel 1: „“”Monkey’s Island hat der Stadt ein jugendliches Image gegeben“, findet Joachim Hunold, Vorstandschef von Air Berlin.“

(Wow, Joachim Hunold also, der Experte für jugendliches Image.)

Beispiel 2: „Aber nicht nur der Hafen, auch Stadtteile wie Derendorf entwickeln sich. Wo einst der Güterbahnhof industrielle Hinterhofatmosphäre versprühte, entsteht nun das Wohnviertel French Quarter. Nebenan hat sich schon das alte Arbeiterviertel rund um die Moltkestraße und Tußmannstraße zur In-Meile gemausert.“(Super, die reißen den Güterbahnhof ab, und bauen ein Wohnviertel mit einem albernen Namen da hin. Der Flohmarkt im Güterbahnhof war legendär, sowieso hatte der Güterbahnhof etwas. Aber wohl zu wenig angepasst. Und In-Meile? Hahaha!)

Beispiel 3: „Konzerte von Madonna oder Bon Jovi füllen zwar gelegentlich die Ränge, sind aber kein Geschäft. Dennoch, auch die Showstars tragen zum neuen Lebensgefühl in der Stadt bei.“

(Bon Jovi trägt zum neuen Lebensgefühl bei? Ja, genau. Wer sonst.)

Aber am oberpeinlichsten ist wohl die Aktion, die als Rausschmeißer des Artikels noch angepriesen wird. Unser OB Erwin will nämlich nächsten Monat an der 5th Avenue Plakatwände aufstellen, die die New Yorker zum Trip über den Atlantik zu animieren. Für das internationale Flair in der City. Ich bin mir sicher, dass diese Aktion unseres Oberbürgermeisters mit Sicherheit gelingen wird. Ebenso wie die Arena und die anderen Vorzeigeprojekte.

Coke+Mentos

Ende vergangener Woche wurde ich durch einen Artikel bei Alex eingeweiht: Was passiert, wenn man Mentos in eine Cola-Flasche wirft!  Wer bei Youtube.com nach diesen Begriffen sucht, wird schnell fündig. Auch ich war begeistert, konnte den Mann meines Herzens aber noch nicht überzeugen, ein solches Experiment auch mal durchzuführen. In der „Euro am Sonntag“ (In Kooperation mit dem Wall Street Journal) von gestern kann man nun lesen, was Coca Cola und Mentos zu diesen Experimenten sagen.

Humorlos gibt sich Coke-Sprecherin Susan McDermott: „Wir wünschten uns, die Leute würden die Diet-Coke trinken, anstatt damit herumzuexperimentieren.“

„Wir sind hocherfreut“, wird hingegen Pete Healy, Marketing-Vizepräsident der US-Abteilung bei Mentos zitiert. Er schätze den Wert der kostenlosen Onlinewerbung auf „über zehn Millionen Dollar“.

Nicht schlecht, kann man nur sagen. Ich bin gespannt, womit die Welt demnächst experimentiert.