Ab 2012 soll das Rentenalter stufenweise angehoben werden. Also in 7 Jahren. Stufenweise bedeutet, dass das endgültige gesetzliche Rentenalter spätestens 2035 erreicht wird. 2035. Unfassbar. Aber wenigstens mal eine langfristige Planung. Haha.
Jeden Morgen auf dem Weg in die Redaktion Musik auf den Ohren. Und immer nehme ich eines der Lieder mit in den Tag. Keine Lieder über Liebe und erst recht nicht dieses hier Hach.
Diese Strecke von Heidelberg nach Frankfurt, gerade mal eine Stunde, in der Regel ein bisschen kürzer, also, diese Strecke eignet sich nicht für Süddeutsche und Handelsblatt. Muss ich mir auch mal merken.
(Vielleicht wieder weniger Muss-ich-mir-merken-Texte schreiben.)
FILM: Keine Lieder über Liebe
Tobias liebt Ellen. Und Ellen liebt Tobias. Wäre da nicht der in Hamburg lebende Bruder von Tobias, Markus. Mit dem hatte sie nämlich eine kurze Affäre. Das ahnt Tobias, weshalb er sich entschließt, einen Dokumentarfilm über die neue Tour von Markus Band Hansen zu drehen. Als Ellen bei den Dreharbeiten auftaucht und die Jungs für ein paar Tage begleitet, brechen die Gefühle schließlich aus ihnen heraus. Es folgen heftige Auseinandersetzungen, die am Ende einer Liebe geführt werden. Alles schon gehört, und weil der größte Teil des Filmes nicht aus vorformulierten Dialogen besteht, sondern aus der Improvisation heraus entstanden ist, klingen diese Gespräche authentisch. Ohne jeden Pathos. Ehrlich. Auch wenn es dann doch „nur“ ein Film ist.
Doch es ist nicht diese Geschichte, die den Film ausmacht. Es ist die Kulisse der immer gleichen Clubs, die Musik, die Band. Ach, die Musik (scheiß Ohrwurm, dieses Baby Melancholie).
Einziger Kritikpunkt: Die Band. Ein zusammengewürfelter Haufen. Mehr leider nicht, was wohl daran liegt, dass das nun mal Musiker mit eigenen Bands sind, keine Schauspieler.
„Keine Lieder über Liebe“ ist ein ganz wunderbarer Film, weil er eben nicht irgendetwas vormacht, sondern weil man das Gefühl hat, ganz nah dran zu sein, bei der Tour, bei der Beziehung und bei der Musik. Und wenn ich ein Mann wäre, ich glaube, nach diesem Film hätte ich mich in Heike Makatsch verliebt.
Intern
Scheiße. Gerade gesehen, dass Christiansen-Bashing den gleichen Effekt hat wie Spiegel-Online-Bashing. Muss ich mir merken.
Frage an die Leserschaft
Gerade durch einen Kommentar gesehen, dass mein Blog noch nach Sommerzeit läuft. Soll ich jetzt auf Winterzeit umstellen oder wollt ihr euch das Sommergefühl noch ein bisschen erhalten?
Ein paar Stunden im Zoo und immer und überall die gleiche Szene. Menschen, vornehmlich Kinder, die mit Blättern oder vorher erworbenen Futter die Affen, Enten und restlichen Vögel anlocken. Was ist das eigentlich für ein Instinkt im Menschen, ständig irgendwen füttern zu wollen? Sind es seltsame postnatale Erinnerungen, die da aufkommen? Oder steckt dahinter ein frühes weltmännisches Gehabe, nach dem Motto „Ich hab’s ja und zeig es dir“? Oder ist es einfach Fürsorge? Ich werde aus diesem Verhalten nicht schlau.
Heute hat Mariah Carey bei mir kommentiert. Hab’s aber gelöscht. Wollte mir eh nur Diätpillen verkaufen.
Der ärmste Mensch unter der Sonne ist ein Journalist ohne Thema.
(via)