It’s D-Day, Baby!
Achtung! Es folgt ein politisch korrekter Text im Rahmen der Aktion „Franziskript gegen Darmkrebs.“ Wer das albern, langweilig oder uninteressant findet, sollte morgen wieder kommen.
Was tut man nicht alles für seine Leser! Immer wieder zaubert man Lustiges aus seinem Leben hervor, Trauriges, bereitet es nett auf und versucht sich am Schmunzeln über sich selbst. Der heutige und morgige Tag stehen bei mir ganz im Zeichen meines Darms. Während sich Harald Schmidt alle zwei Jahre eine ordentliche Darmspiegelung gönnt (‚Der Tod sitzt im Darm‘), fang ich halt morgen damit an.
Wer sich über Sinn und Unsinn einer Darmspiegelung informieren möchte, sollte auf einschlägigen Seiten wie beispielsweise darmkrebs.de lesen oder eine geeignete Suchmaschine aufsuchen.
Bevor dieser Akt morgen früh vollzogen wird, muss das Organ vollständig entleert werden. Dafür gibt’s eine nicht besonders leckere Flüssigkeit, die morgens und abends eingenommen werden muss und die zu einem heftigen Murren und Gurgeln in der Magen- und Darmgegend führt. Nach ungefähr einer halben Stunde sorgt diese dafür, dass die Einnehmende dann und wann erschrocken aufspringt und den schnellsten Weg ins Badezimmer wählt.
Wie diese Entleerung dann vollzogen wird, führe ich mal nicht weiter aus, das kann sich jeder selber denken. Und wenn ich dann noch erwähne, dass heute nur noch Flüssignahrung angesagt ist, brauche ich wohl auch nicht auf die Konsistenz des Ausgeschiedenen eingehen.
So, und wie der geneigte Leser bereits ahnt, bin ich also derzeit dabei, immer wieder zwischen Badezimmer und Rest der Wohnung hin und her zu rennen, unterwegs noch schnell ein Schluck aus der Pulle. Fünf Liter sind heute Pflicht, gibt ja auch sonst nix.
Aufmunternde Worte à la ‚Lass es raus, Baby‘ sind in den Kommentaren gern gesehen.