Weihnachtswichteln 2011 – letzter Teil

Am Montag kam das Wichtelpaket an, aber wir mussten noch einen Tag bis zum großen Auspacken warten. Da das Früchtchen eine große Schwäche für Papier und sowieso allem, was knistert, hat, war das natürlich eine aufregende Sache. Aber auch der Wackelturm – das eigentliche Geschenk – kam sehr gut an, der Kopf kullert seitdem ständig durchs Wohnzimmer.

Wichteln

Wichteln

Wichteln

Wichteln

Wichteln

Ein großes Dankeschön an Berlinerkeks. Wir durften in diesem Jahr auch jemanden bewichteln und so wie sich der Blogeintrag von Aniba liest, kam auch das ganz gut an. Puh, Glück gehabt!

Das größte Dankeschön gilt allerdings Tanja, die das alles organisiert hat und dank ihres ausgetüftelten Systems („Sagst du mir deine Wichtelnummer?“) den Überblick behalten hat.

So war Blogger 2011

Mario

Hach, was war das wieder einmal schön: Thomas, Daniel und ich haben mal wieder die „Goldenen Blogger“ verliehen – zum fünften Mal jetzt schon. Hätte ich gar nicht gedacht, dass wir das schon so oft gemacht haben. Wie im letzten Jahr waren wir wieder im Elementarteilchen von Christiane Koch in Flingern und auch diesmal haben es einige Düsseldorfer dahin geschafft, um mit uns die Preise zu verleihen, ab und zu über unsere schlechten Witze zu lachen und die Preisträger kräftig zu bejubeln.

Wer gewonnen hat:

Blogger des Jahres: Mein Augenschmaus aka Julia Probst

Blogger des Jahres International: alrighttit.com von Lisa Lynch

Newcomer des Jahres: Frank Elstner

Bestes Tumblr-Blog: Fuckyouverymuch

Bestes Mama-Blog: Glücklich scheitern

Bestes Food-Blog: Anke Gröner

Bestes Mode-Blog: If I were Audrey

Bestes Sport-Blog: Alles außer Sport von Kai Pahl

Bestes Wirtschafts-Blog: Netzökonom Holger Schmidt

Bestes Tech-Blog: Stadt Bremerhaven

Preis für das Blogger-Lebenswerk: Mario Sixtus

Bester Twitteraccount: @hermsfarm

Bester Blogtext: Wohnungslos von „Holyfruitsalad“

Schönster Foursquare-Ort: Am Arsch der Welt

Bester Blogger ohne Blog: Helmut Schmidt

Sterbefall 2011: StudiVZ

Die Gewinner der von Mario gesponsorten Enscape-Kalender sind: glücklich scheitern, Frank Elstner und ??. (Mmh, hoffe, es fällt uns nochmal ein..)

Danke und bis zum nächsten Jahr!

Daniel hat auch schon tolle Dinge geschrieben und vor allem mehr Fotos!

Weihnachtswichteln

Ha! Heute hat der Postmann ein kleines Paket aus Berlin vorbeigebracht. Und ich bin schon ganz gespannt. Morgen packen wir es zusammen aus. Danke, lieber Wichtel!

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Turm

Erster inoffizieller Tag bei der Wirtschaftswoche und letzter Tag mit selbstgebackenem Kuchen bei RP Online.

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Weinlieferung bekommen. Danke!

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Heute auf den Tag genau: neun Monate Früchtchen. Nur noch drei Monate dann ist das erste Jahr mit Kind um, ein anderes Jahr. Ein anstrengendes, aber anders als zuvor, ein schönes. Aber jetzt neun Monate. Wie schnell das geht und wie schnell man sich dann doch daran gewöhnt und keinen Tag, keine Stunde missen will. Klar, es gibt einige Dinge, die nerven. Wenn es mal wieder nicht einschlafen will, wenn es mal wieder – wie seit zwei Wochen die Löffelnahrung verweigert – in den Mund wandern nur Dinge, die es selbst in der Hand halten kann oder Milch. Nur ab und zu dürfen ein paar Löffel Birne passieren. Alles andere ist: Bäh. Ich koche also gerade nach dem Prinzip, was heute wohl nicht gegessen wird. Wenn der Durchfall mal wieder nicht verschwinden will. Aber sonst: Ganz viel Hach. Der Blick, wenn es ein Kabel entdeckt, sich auf den Weg gemacht hat und gerade die Hand ausstreckt, sich aber versichern will, dass Mama es mit dem „Nein“ vielleicht doch nicht Ernst meinen könnte. Die Art wie das Früchtchen mittlerweile am Tisch sitzt, genau schaut, wenn ich mir etwas in den Mund stecke, es selbst an seinen Reiswaffeln knuspert oder einfach nur mit den Händen wild auf die Tischplatte haut und dazu jauchzt. Naja, Kinder halt.

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Pechsträhne Teil 59: Festgestellt, dass irgendein Arschloch mein Auto vorne rechts angefahren hat und abgehauen ist. Wenn ich Glück habe, ist es nur ein Lackschaden. Aber dann breche ich mir bis Ende des Jahres wohl noch eine Rippe. Oder so.

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Goldene Blogger 2011

Die Kollegen Fiene und Knüwer waren schneller, egal. Auch ich möchte an dieser Stelle auf das Highlight des Jahres hinzuweisen: die Verleihung der goldenen Blogger. Wie immer abendfüllend, sehr interaktiv, total relevant und – wir geben uns Mühe – verdammt unterhaltsam!

Doch damit die Preise auch an die richtigen Leute gehen, ist es total wichtig, dass Ihr nominiert. Und zwar in ein paar Kategorien, die wir uns ausgedacht haben. Zum Abstimmen bitte ich euch, auf diesen Link zu klicken. Herr Fiene hat da mal was vorbereitet…

Am 21. Dezember ab 20 Uhr sehen wir uns dann in diesem Internet. Senden werden wir wie im vergangenen Jahr aus unserem Studio in Flingern, welches die bezaubernde Elementarteilchen wieder zur Verfügung stellt.

Ach ja, so war’s übrigens vor einem Jahr. Ich werde alles geben, dass Thomas und Daniel wieder so lustig aussehen ;)

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Mittwochnachmittag

Gebrochene Rippe und Kleinkind ist irgendwie eine doofe Kombination. Auf dem Arm nehmen ist schwierig, Rumtragen ebenfalls, allein das Auf-den-Wickeltisch-heben ist keine so gute Idee. Was geht: Türme bauen, Lieder singen. Ach ja. Zum Glück wird es so langsam besser.

Lieblingsstelle

Basteln. Für Montag. Und Weihnachten.

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Singen!

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Die Nächte im Zeichen des neuen Zahns. 3/20.

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Große Entwicklungsschritte beim Früchtchen. Es hat sich nun dazu durchgerungen, durch die Wohnung zu robben. Die Technik ist außergewöhnlich: Die Beine werden angezogen, offenbar zum Schwung holen, es stützt sich gleichzeitig auf den Armen auf und zieht sich nach vorne. Manchmal hat es zu viel Schwung, aber bisher ist es nicht zu größeren Unfällen gekommen. Die Technik benötigt das Früchtchen, um möglichst schnell zu irgendwelchen Kabeln zu gelangen. Das ist sehr praktisch, haben wir so wenigstens die Gelegenheit, dem Früchtchen die Bedeutung des Worts „NEIN!!!“ beizubringen. Ansonsten: Stehen ist super, gerade gebaute Türme werden sofort zerstört. Sowas halt.

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Wieder was gelernt: Beim Husten kann man sich sogar eine Rippe brechen. Geschehen: Samstag. Beim Husten ein lauter Knacks und starken Schmerzen. Bin ein bisschen froh, dass wir so nah bei der Notfallpraxis wohnen. Seitdem: Schmerzmittel. Und kein Früchtchen mehr auf dem Arm.

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Wurstsalat.

Wurstsalat

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Turm

Eingewöhnungswoche. Am ersten Tag eine halbe Stunde, dann eine Stunde, dann über Mittag und dann am Morgen hingehen und abgeben. Ein seltsames Gefühl, nachdem ich acht Monate jeden Tag und jede Stunde mit dem Früchtchen verbracht habe. Aber ich hab es gemeistert, das Früchtchen sowieso. Als ich es am Donnerstag einfach nur abgegeben habe, war ich schon bei der Übergabe an die Tagesmutter abgeschrieben: die anderen Kinder waren spannender.

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Der erste Magen-Darm-Infekt. Furchtbar diese Sorgen und die Gewissheit, dass das jetzt erstmal nicht mehr aufhören wird, das mit dem Sorgenmachen. Zum Glück ging es dem Früchtchen aber trotz allem gut. Spielte viel, turnte viel und brabbelte vor sich hin. Ungewissheit aber darüber, ob die Appetitlosigkeit bzw. das Verweigern von Nahrung in der vergangenen Woche dem Infekt oder der Eingewöhnung geschuldet war.

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Richtig gesund bin ich übrigens auch immer noch nicht. Die Woche der nächsten Erkältung. Wie gerne würde ich mal wieder ohne Schnupfnase und Husten durch die Welt stapfen.

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Das erste Mal beim neuen Arbeitgeber eingecheckt. Und beim nächsten Mal gehe ich am Zongo-Holunder-Automaten vorbei.

Weihnachtswichteln

Als ordentliche Online-Mama habe ich beschlossen, in diesem Jahr am Weihnachtswichteln teilzunehmen und damit ein Kind aus dem Bloggerland zu beschenken. Natürlich werde ich nicht verraten, wen es getroffen hat. Aber da ja auch das Früchtchen beschenkt wird, schreibe ich für den Wichtel mal ein paar Fakten zusammen.

Das Früchtchen…
– ist an Weihnachten neun Monate alt
– könnte bis dahin losgekrabbelt sein, zumindest hockt es seit einigen Tagen gerne im Vierfüßlerstand und wippt vor sich hin
– trägt Größe 80/86 und am liebsten kein hellblau, dafür meist mit Streifen, was aber eher an der Mutter liegt
– isst am liebsten Grießbrei mit Birne
– findet derzeit Bücher sehr spannend, also nicht mehr nur zum Dran-Lutschen, sondern die bunten Bilder da drin, hat ein wenig Respekt vorm Brummkreisel, offenbar brummt er ein bißchen zu tief, mag es, wenn andere Leute singen und klatschen, ist kitzelig.
– geht seit ein paar Tagen in sein Pflegenest (zwei Tagesmütter) und bestaunt die Großen (Dreijährigen) sehr.

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Wieder einigermaßen fit, zumindest fit genug für den Alltag.

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Die Woche der Eingewöhnung, zumindest an den letzten beiden Tagen. Und als ob ich es geahnt hätte, hat das Früchtchen sehr viel Spaß bei den Tagesmüttern. Als es das erste Mal die anderen Kinder sah, war es sehr aufgeregt und konnte lange gar nicht den Blick ab- und dem Spielzeug zuwenden. Es saugt die Bewegungen der anderen auf, schaut fasziniert, wie das zwei Monate ältere Baby davonkrabbelt und ich gehe fest davon aus, dass das Früchtchen sich bald selbst auf den Weg macht. Ein paar Mal hat es schon versucht, vorwärts zu kommen, ist dabei aber immer auf der Nase gelandet, weil die Arm-Bein-Koordination wohl noch nicht so recht aufeinander abgestimmt ist. Alles in allem hat sich das Früchtchen sehr wohl gefühlt, es gab so gut wie keine Tränen, so dass wir in der nächsten Woche wohl auch bald das Mama-geht-weg-und-kommt-wieder ausprobieren werden. Mal sehen, wie ich das verkrafte.

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Sand und Sinne, die einzige kinderfreie Ecke

Ein neues Kindercafé in Düsseldorf: das Sand und Sinne. Wahrscheinlich ist es gar nicht so neu, aber schön ist es auf jeden Fall. Wer nicht Mitglied ist, zahlt 3,50 Euro. Dafür gibt’s eine Sandecke, viel Platz und Spielzeug. Kaffee und Kuchen bekommt man auch. Das Besondere: Man zahlt am Ende soviel, wie man denkt. Fazit: Kann man machen, besonders weil so viel Platz für die Kinder ist. Jetzt muss ich wohl auch mal da Kindercafé in Oberkassel testen.

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Currently reading: Endlich Murakamis 1Q84.

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Genäht. Ein Kissen für das Bett bei den Tagesmüttern. Und was anderes: Gezeigt wird’s aber erst, wenn’s fertig ist.