Franzis Früchte Teil 9

Vermutlich hat die Welt darauf gewartet. Deshalb eine neue Folge:


Link: sevenload.com

27 Cent für eine Hörzu. Obendrauf.

Den Stern gab’s im Abo für 68 Cent pro Ausgabe. Was wäre denn eigentlich, wenn ich die Hörzu abonnieren wollte? Auch hier rechne ich die verschiedenen Möglichkeiten einmal durch.

1. Am Kiosk

Kostet pro Ausgabe 1,50 Euro. Wer also alle 52 Ausgaben auf diesem Weg kauft, zahlt insgesamt 78 Euro.

2. Im Abo

Macht ebenfalls 78 Euro. Durch „Leser werben Leser“ bekomme ich dazu auch direkt bei der Hörzu einen Gutschein über 50 Euro. Die Hörzu kostet mich also so 53 Cent pro Ausgabe.
3. Anders

Doch auch bei der Hörzu gibt es eine noch kostengünstigere Variante. Denn wenn ich die Zeitschrift (wiederum) hier abonniere und mich für „Bargeld“ als Prämie entscheide, gibt’s bei einen Jahres-Abo-Preis von 91,20 Euro per Gutschein 90 Euro zurück. Die Hörzu für 2 Cent. Kein schlechter Preis.

4. Noch anders.

Noch besser fahre ich allerdings, wenn ich mich statt Bargeld einen Gutschein bei „Otto“ als Prämie wähle. bekomme ich sogar noch 8,80 Euro geschenkt. Entscheide ich mich dafür, das Abo per Bankeinzug zu bezahlen, werden noch einmal 5 Euro draufgelegt. 13,80 Euro schenkt man mir also, wenn ich die Hörzu abonniere.

Das macht pro Ausgabe 27 Cent. Obendrauf.

Ein sehr schöner Text über die Auseinandersetzung mit dem Schreiben. Und was so von den Lesern kommt.

„The only way to preserve my dignity,“ I think, „is to be like Linda McCartney.“

Den Stern für 68 Cent

Nehmen wir einmal an, ich wollte den STERN abonnieren. Zu einem günstigen Preis. Regulär kostet eine Ausgabe am Kiosk 2,80 Euro. Im Abo 33,80 Euro im Vierteljahr. Macht aufs Jahr gerechnet 135,20 Euro. Das ist ja schon mal günstiger als am Kiosk (145,60 Euro). Doch es geht bestimmt noch billiger.

1. Ich schaue in den STERN und suche nach der Seite mit den Prämien.
Ergebnis: In der Aktion „Leser werben Leser“ bekommt jemand, der mich wirbt, einen Gutschein für bestimmte Shops im Wert von 80 Euro. Das Gute: Er selbst muss nicht Abonnent sein.

Das Jahres-Abo des Stern kostet mich also 55,20 Euro. Pro Heft 1,07 Euro.

2. Ich schaue, ob es auf Stern.de vielleicht noch ein günstigeres Angebot gibt.
Neben einer größeren Auswahl an materiellen Prämien bekomme ich hier ebenfalls „nur“ einen Gutschein über 80 Euro.

Das Jahres-Abo des Stern kostet mich also 55,20 Euro. Pro Heft 1,07 Euro.

3. Ich schaue, ob es im Internet nicht noch andere Wege gibt, den Stern zu abonnieren.
Ich gehe auf die Seite des Bauer-Vertriebs. Dort bekomme ich den Stern ebenfalls. Allerdings auch nur einen Gutschein von 80 Euro. Ein besseres Angebot gibt es hier. Dort bekomme ich nämlich für ein Jahres-Abo eine Prämie von 100 Euro.

Das Jahres-Abo des Stern kostet mich also 35,20 Euro.

Pro Heft also 68 Cent.

FILM: Shoppen

Da ist die eine, die viel zu viel redet, die andere, die eigentlich nur auf der Suche nach ein paar neuen Liebhabern ist, die, die einen Ersatz für ihre Familie sucht, die kürzlich erst verunglückte, und die, die diesen Abend von ihren Kollegen zum Geburtstag geschenkt bekommen hat. Auf der anderen Seite ein einsamer Koch, ein Unternehmensberater, der irgendwann merkte, dass ihm bei der ganzen Arbeit nicht einmal der Sex fehlt, der Schüchterne, der verschrobene Politologe und natürlich der viel zu klein geratene Casanova.

Sie alle hat es in diese Speeddating-Runde verschlagen, in der sie jeweils fünf Minuten mit einem der Kandidaten verbringen – neun mal fünf Minuten. Danach müssen sie sich entscheiden, ob sie einander noch einmal wiedersehen. Und auch da sind sie natürlich alle vertreten, die eine, die an die wahre Liebe glaubt, und der andere, der vorsorglich alle Namen ankreuzt, um seine Chancen optimal zu nutzen.

Diese Geschichte erzählt „Shoppen“, ein wunderbarer Film, der von den vielen kleinen Details lebt. Von den Begegnungen dieser völlig unterschiedlichen Menschen, die so skurril sind, wie Blind Dates sein können/müssen. Die sinnlosen Gespräche, die meist zu nichts führen, das Abklopfen von Fakten, die Sprüche, die provozieren sollen und es meist tun.

Und trotzdem ist es dem Regisseur sogar gelungen, einen Film über das unromantische Speed Dating zu drehen und Hoffnung auf die große Liebe zu machen. Die Hoffnung auf die Begegnung, die beinahe zufällig auf dem Wochenmarkt stattfindet, und nach der man weiß, dass man mit dem anderen ein bisschen Zeit verbringen könnte.

Mütter und Gipsbeine

Glauben konnte ich es zunächst nicht, als ich vorhin mit den Worten „Deine Mutter hat einen Gips“ begrüßt wurde. Und wenn ich dazu sage, dass sie sich diese Verletzung beim Üben für die Motorrad-Führerscheinprüfung zugezogen hat, glaubt mir das wahrscheinlich sowieso niemand.

Hehe, passend zum Thema:

Mama, Mama, ich bin in der Zeitung!

Michael vom Fernsehlexikon wartet heute mit einem Hammer-Trinkspiel auf. Und würde ich morgen nicht Frühdienst haben, wäre das wirklich eine gute Idee.

Filme: Anke fragt, ich antworte

Stöckchen-Kram. Los geht’s.

1. Name a movie you have seen more than 10 times.

Keinen. Ich kann sowas nicht.

2. Name a movie you’ve seen multiple times in the theater.

Oh, das ist eine peinliche Geschichte. Das war nämlich 1997 in England. Weil ich dachte, dass es hilft, mir viele Filme im Kino anzuschauen, haben eine Freundin und ich „Bean“ geschaut. Leider hatte sich der Familienjunge zum Geburtstag „ins Kino gehen“ gewünscht. Und er wollte leider „Bean“ schauen. Konnte man ja nicht ahnen. Das lustige war aber, dass nicht ich sondern der Gastpapa eingeschlafen ist. Hehe. Ich hab mich nur gelangweilt.

3. Name an actor who would make you more inclined to see a movie.

Ich habe eine Schwäche für Filme mit Martina Gedeck. Und Ethan Hawke. Dann ist mir beim Durchgucken meines Filmarchivs aufgefallen, dass ich wohl fast alle Filme von Paprika Steen geschaut habe. Aber eher zufällig. Ich glaube, ich bin eher ein Regisseur-Gucker.

4. Name an actor who would make you less likely to see a movie.

Tom Cruise (Außer in Magnolia). Meg Ryan (Ok. Früher hab ich die alle geschaut, aber jetzt geht’s einfach nicht mehr. Leonardo di Caprio (Ich hatte schon einmal erzählt, dass ich „Titanic“ immer noch nicht geschaut habe, oder?), auch wenn er in „Departed“ echt nicht schlecht war. Sandra Bullok und Tom Hanks sind auch nicht mehr zu ertragen. Und Julia Roberts schon gar nicht. Oh, wenn ich recht überlege, gibt es wohl sehr viele, aber zu fast jedem auch eine Ausnahme. Deshalb reicht’s erstmal.

5. Name a movie you can and do quote from.

Mir waren Menschen, die aus Filmen zitieren, schon immer suspekt. Ich kann und will das auch nicht.
Ok. Das einzige Zitat, welches mir spontan einfällt, ist „Beam me up, Scotty“. Aber das ist wohl eher aus einer Serie. Nicht wahr?

6. Name a movie musical in which you know all of the lyrics to all of the songs.

Alle? Keins. Ich hab zwar schulbedingt „West Side Story“ sehr sehr häufig (Äh, vielleicht zehnmal? Ich kann nicht mehr durchzählen…) gesehen, aber Textsicherheit? Nö.

7. Name a movie you have been known to sing along with.

Ich könnte ein paar Zeilen aus der „Rocky Horror Picture Show“, ich könnte wohl auch zur „West Side Story“ mitsingen. Und natürlich: „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit….“

8. Name a movie you would recommend everyone see.

Weil er vorhin schon mal erwähnt wurde: Magnolia. Weil er so lange nachgehallt hat.

9. Name a movie you own.

Das sind gar nicht so viele. Weil ich nie einen Videorecorder besessen habe. Und weil ich nicht so der DVD-Typ bin. Gaaanz selten kauf ich mir mal einen. Oder ich bekomme einen geschenkt wie damals „Tony Takitani“.

10. Name an actor who launched his/her entertainment career in another medium but who has surprised you with his/her acting chops.

Heike Makatsch.

11. Have you ever seen a movie in a drive-in?

Nö.

12. Ever made out in a movie?

Nö. Ich geh doch ins Kino, um den Film zu gucken.

13. Name a movie you keep meaning to see but you just haven’t gotten around to yet.

Irgendwann hatte ich mal den Entschluss gefasst, alles von Almodóvar zu schauen. Und von Lynch. Und überhaupt. Hat natürlich bisher nicht geklappt. Aber der Vorsatz gilt noch!

14. Ever walked out of a movie?

Ja. Ist aber schon ne Weile her, glaub ich.

15. Name a movie that made you cry in the theater.

Oh, das passiert sehr oft. Meist versuche ich das zu unterdrücken, klappt aber nicht immer. Und die Geschichte, dass ich mit einer tollen Freundin und dem schwulen Pärchen vor uns nach „Billy Elliot“ wie blöd geheult habe, hatte ich ja auch schon zum besten gegeben.

16. Popcorn?

Joah, gerne mal.

17. How often do you go to the movies?

Wird immer weniger. Leider eigentlich. Aber seitdem ich Spätdienste habe, passt es halt viel seltener.

18. What’s the last movie you saw in the theater?

Full Metal Village. Und als Nächstes könnte „Little Children“ dran glauben.

19. What’s your favorite/preferred genre of movie?

Drama. Sozialscheiße, manchmal auch ne Komödie. Naja, alles außer Horror, Action, platten Mädchenfilmen, Historienschinken… Bleibt ja noch ein bisschen was übrig.

20. What’s the first movie you remember seeing in the theater?

Oh, das ist schwer. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Prognose: Irgendein Asterix- oder Otto-Film.

21. What movie do you wish you had never seen?

Arachnophobia. Die Nächte danach waren schlimm.

22. What is the weirdest movie you enjoyed?

„Team America“. Ich hatte keine Erwartungen und habe mich prächtig amüsiert.

23. What is the scariest movie you’ve seen?

Ich glaub, das war auch der mit den Spinnen. Seitdem guck ich ja sowas nicht mehr.

24. What is the funniest film you have ever seen?

Der lustigste? Mannmannmann, das sind Fragen. Und ich habe auf diese letzte wirklich keine Antwort.

So. Und jetzt denke ich über Früchte nach.