Immer wieder wundern. Welche Beiträge zum Kommentieren anregen. Und welche nicht. Und von wem. Usw.

Post an Wagner

… schreibt dieser feine Freund und Beobachter.

Deppen?

Sie lieben das Apostroph an den falschen Stellen – falsch, sie machen ein Apostroph, wann immer sich die Möglichkeit ergibt. Sie telefonieren mit Handies, trinken Expresso, essen gern Gnotschis. Und jetzt machen sie auch noch an den seltsamsten Stellen ein Leerzeichen

Entdeckt

Don wurde also von der Verwandtschaft entdeckt.

Auch ich wurde entdeckt. Damals. Und der Tag, an dem er mich entdeckt, rückt näher. Habe beiläufig erwähnt, dass ich schreibe. Im Internet. Und die neugierigen Fragen verfolgen mich immer wieder. In diesen Momenten ereilt mich das ein unwohles Gefühl. Der Drang, so schnell wie möglich noch einmal alle alten Beiträge zu lesen. Zu sehen, ob irgendwelche banalen Äußerungen zum jetzigen Zeitpunkt womöglich falsch verstanden werden könnten. Denn vieles ist vergangen. Weil die meisten Einträge das widerspiegeln, was ich im Moment des Schreibens gedacht, gefühlt und eben festhalten wollte.
Und ich stehe dazu, dass ich hier schreibe. Es macht mir Spaß. Über das zu schreiben, was ich erlebe. Was mich bewegt. Was mich zum Nachdenken anregt.
Andererseits bemerke ich: Ich werde vorsichtiger. Was mich auch ärgert. Denn so werde ich nicht alles los. Dass was mich auch noch beschäftigt.
Dennoch: Ich freue mich über jeden Kommentar. Über jeden Besucher, seien die Google-Referrer noch so abstrus.
Nur in wenigen Momenten fühle ich mich unwohl. Wenn ich sehe, welche Suchanfragen auf meine Seite führen. Wenn ich höre, wie andere beschimpft werden. Und eben dann, wenn ich nicht weiß, wie es ankommen mag. Das Geschriebene.