Bin ich zu spät?

Bloggertreffen sollte man eigentlich meiden. Wirklich. Zu groß ist die Gefahr, desillusioniert zurückzubleiben. Lieb gewonnene Seiten plötzlich ganz anders betrachten, sie nicht mehr liebenswürdig finden.
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Man sollte jedes Bloggertreffen mitnehmen. Jedes. „Ach du bist das!“ ist einfach ein viel zu schöner Satz. Oder auch das von weiten ertönende, überaus interessiert klingende und absolut schmeichelnde „Ist Frau Franziskript auch da?“
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Memo für zukünftige Bloggertreffen: Suchst du dein Namensschild und findest dabei ein anderes, lass es liegen. Der Inhaber wird es mit Absicht verloren haben.
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Und beim nächsten Mal möchte ich die Kaltmamsell für ihr Outfit loben, vielleicht doch mal ein paar Worte mit Frau Fragmente wechseln und wieder ganz viel Bier mit Emily, Elle, Sebas, Wortschnittchen, Ix, Feuerhake usw. (Wen habe ich vergessen?) trinken. Ginge das?

Besser nicht? Oh doch!

Schreiben

Und dann sitze ich jede Woche wieder vor diesem weißen Blatt, was schon seit langem nicht mehr aus Papier ist. Mein digitales weißes Blatt. Ganz schnell lässt es sich mit Buchstaben füllen. Ganz flink bilden sich Wörte, Sätze, ganze Absätze. Und genauso flink kann ich Worte verschwinden lassen, ganze Seiten wieder löschen, um dann wieder vor dem weißen Blatt zu sitzen. Nicht wissend, wie ich den Text beginne. Wohl wissend, dass dieses Blatt innerhalb weniger Tage zu füllen ist.

Und irgendwann kommt dieser Moment, in dem es losgeht. Wie die Worte plötzlich aus mir heraussprudeln. Die Sätze werden zu Absätzen, Zitate passen wie angegossen in den Kontext, der Text fließt nur aus mir heraus und die Seiten sind gefüllt.

Manchmal habe ich Angst, dass das irgendwann nicht mehr geht. Dass ich mich nicht mehr überlisten kann, endlich loszulegen. Dass ich vor dem Blatt sitze, nicht einmal in der Lage, einzelne Buchstaben in den Computer zu hacken. Einzelne Worte tippe, die ich schnell wieder lösche.

Bestimmt wird dieser Tag irgendwann kommen. Ganz sicher sogar. Aber hoffentlich nicht zu bald.

Darf man darüber Witze machen?

… fragt Titanic.

Ja, finde ich und verlinke das Blog von Terri Schiavo (man lese das gestrige Update) und die Aktion ‚Do the Schiavo‘ (man beachte den Beitrag des Papstes).

Ich bitte von Beschimpfungen in den Kommentaren abzusehen.

Link für die Nacht:

Na, dit wär ja was!

Eigentlich mach ich das ja nicht, Google-Anfragen hier zu Texten verwerten. Aber diesmal: Ich kann einfach nicht anders. Denn als ich las, wonach der Internetnutzer da auf der Suche war, überkam mich meine Neugier. Sollten sie sich wirklich getrennt haben?

Meine Recherchen haben ergeben, dass sie wohl doch noch zusammen sind. Wenn ihr was anderes erfahren habt, lasst es die Welt doch bitte wissen.

(so und jetzt überlasse ich die googlephilie wieder dem herrn sebas.)

Willkommen!

War doch gar nicht so schwer. Glückwunsch! Jetzt ändere ganz flink dein Lesezeichen (Bookmark) und das RSS-Feed.

(achtung: dies ist mein erster versuch mit wordpress. da ich noch einige schwierigkeiten mit der neuen software habe, bin ich für technische hinweise und tricks äußerst dankbar! feel free to comment!)

Übrigens

Ich zwinge hier keinen, mitzulesen. Wer meine Ergüsse nicht mag, der kann die Seite einfach wegklicken. Das ist gar kein Problem. Mir gefällt manchmal auch nicht, was ich so geschrieben habe. Wichtig ist nur, dass es mir im Moment des Onlinestellens gefallen hat. Dennoch muss es wohl mal gesagt werden: Ich hab aber wirklich keine Lust darauf, von Euch beschimpft zu werden. Vielen Dank.

Seit Stunden beschäftigt mich nun dieser Link von Herrn Autofab. Sinnvolle Dialoge in Pornofilmen. Perfekt zum Nachahmen.

Danke!

Ich sollte öfter wegfahren. Weil ich dann nämlich immer tolle Amazon-Pakete von meinem Nachbarn überreicht bekomme. (der guckte ganz schön neidisch.) Danke, danke, danke! (quietsch.)