Mal eben ums Blog


Schön war’s auf der Lesung. Auch vorher. Und nachher. Besonders nachher. Aber interessieren würde mich schon einmal, welche Schuhgröße der Herr Knüwer hat.

Aus dem Briefkasten (offline!)

Lustig, wenn man in seinem Briefkasten eine Postkarte findet, auf der der Autor fragt, ob man denn trotzdem zu seiner Lesung komme. Noch lustiger allerdings, dass man die Karte 5 Tage nach der Lesung (im Damenundherren) erhält. Obwohl sie bereits am 15.2. abgestempelt wurde. Hab ich was verpasst? Gehört die Deutsche Post etwa auch noch zum Öffentlichen Dienst? Naja, lieber George Lindt, wenn du das liest, würde ich mich freuen, wenn du mir einfach eine E-Mail schreibst und mir deine nächsten Lesungen mitteilst. Elektronisch ist schneller. Dann komme ich auch mal.

Ihr werdet schon sehn


Heute Nachmittag, am Altpapiercontainer,
da hab ich den Frühling getroffen.

Kurzlebig


Schön, wenn man an einem Samstag bemerkt, dass die Heizung wohl nicht mehr ihren Dienst tut.

Danksagung

Abendliche Begegnungen, die später beginnen, als geplant und später enden, als gedacht. Dann fragt man das Gegenüber, wie denn die hammerharten Bauchmuskelübungen gehen, für die sie in der Gym bewundert wird (ich finde den Link nicht mehr, entschuldige). Nach einer Woche dann eine Büchersendung bei der Post abholen. Klar, dass ich nicht zuhause war, als der Postbote zweimal klingelte (uuah, wie schlecht war der denn?). „Der ultimative New York Bodyplan“. Bauchmuskeln, ich komme. Dankedankedanke, auch für den Abend.

„Was bedeutet TEAM? – Toll, ein anderer macht’s.“

Oder: „Ein Banker ist ein Gärtner, der schon vor der Aussaat das Ausmaß der Ernte kalkuliert.“

Oderoderoder: „Das Schönste an der Schule sind die Pausen!“

Oderoderoder noch ein Klassiker: „Gut Ding will Weile haben.“

So, und jetzt könnt ihr mal raten, auf was für einer Veranstaltung ich gestern war.

My Valentine

Ach ja, der Valentinstag. Natürlich machen der Mann meines Herzens und ich uns nicht allzuviel aus diesen Ritualen. Aber genauso natürlich ist es, dass ich mir insgeheim doch einen kleinen Blumenstrauß oder zumindest eine einzelne rote Rose wünsche. Und natürlich auch, dass der Mann meines Herzens das weiß. Deshalb rief er mich vorhin an. Nicht dass er mich an anderen Tagen nicht anrufen würde, aber diesmal war es nun einmal nicht der alltägliche Guten-Morgen-Gruß, sondern der Valentinsgruß. Er sagte die Dinge, die man in diesen Momenten nun einmal so sagt und stellte mir dann ein kleines Geschenk in Aussicht. Ein Geschenk? Für mich? Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, dass plötzlich mein Herz höher schlug. „Ja, bei uns ist gerade ein Werbegeschenk eingetrudelt. Ein großer Sack mit Rasierutensilien! Das reicht mindestens für ein Jahr!“ Die Frage, ob ich ihm an bestimmten Körperteilen in letzter Zeit zu stachelig war, verneinte er.

Müllproblematik (2)

Überquellende Mülleimer in der Fußgängerzone Heidelbergs. Blaue Altpapiercontainer, deren Farbe man nur noch von Nahem erkennen kann, weil diese unter Kartons, Zeitungsstapeln und Plastiktüten versinken. Und dann auch noch getrocknete Kotze auf einem Bahnsteig in Düsseldorf. Ist das der Sinn vom Streiken? Dass man dann, wenn der Streik vorbei ist, im Grunde die doppelte Arbeit hat? Weil die Müllberge nun einmal nicht von alleine verschwinden?