Tagebuch einer Liebsten
Für alle, die es interessiert: Geschafft. Gleich noch das Auto wegbringen, in die Badewanne und danach aufs Sofa fläzen und Superstar-Finale gucken. Mehr geht heute nicht mehr.
Franziskript als Podcast?
Da unten wird gefragt, warum ich die TV-Filmvorschau nicht als Podcast anbiete. Auf den ersten Blick ist diese Idee sicherlich lustig, und ich könnte mir sehr gut vorstellen, wie ich die TV-Zeitschrift durchblättere und nebenbei ein bisschen erzähle, was ich von den einzelnen Filmen so halte. Das Doofe daran wäre nur, dass ich dann, wenn ich an einem Abend in der Woche gerne einen Film schauen möchte, mir immer erst das MP3 anhören muss, um zu erfahren, ob was im Fernsehen läuft. Doof eigentlich. Obwohl mich diese Idee durchaus reizt. Besonders, weil ich schon eine Weile darüber nachdenke, was ich denn mal in einem Podcast erzählen könnte.
Das erste Mal in diesem Jahr wieder Fahrrad gefahren. Was für ein Scheiß-Gefühl das war, Mannmannmann.
Seit Tagen bin ich auf der Suche nach dem Übergabeprotokoll zur neuen Wohnung, weil dort die Strom- und Gaszählerstände vermerkt sind. Kann mir mal jemand sagen, wo ich es hingepackt habe?
Über den Taxifahrer
Es ist 1.18 Uhr, als wir die Bar verlassen. Bahnen fahren jetzt nicht mehr oder höchstens zu unchristlichen Zeiten. Zu Fuß bräuchte ich 10 Minuten, aber die Kälte zerrt. Der Wind bläst eisig ins Gesicht, also schnell ein Taxi. Ich öffne die Tür, lasse mich auf den schwarzen Ledersessel fallen, erwartungsvoll schaut der Fahrer mich an. Als ich ihm den Namen meiner Straße sage, flucht er. „Zu kurze Strecke, oder was?“, denke ich und sage es auch. Den Rest des Weges verbringt er damit, sich in immer lauter werdenden Wortsalven darüber aufzuregen, dass er – wie gestern – so viel Pech habe. Immer nur kurze Strecken, schrecklich sei das, gestern sei er genau um diese Uhrzeit auch frustriert nach Hause gefahren. Dabei sei doch Samstag und nicht Dienstag, was los sei, in der Stadt. Er bringt mich dazu, mich mehrfach für meinen kurzen Heimweg zu entschuldigen. Als ich meine Haustür aufschließe, ärgere ich mich darüber, es getan zu haben.
Tipp des Tages
Wer sich darüber ärgert, dass auf dem herkömmlichen Postweg keine Briefe mehr eintrudeln, der sollte ein Konto bei der Postbank eröffnen. Täglich ein Brief für mindestens eine Woche. Sehr zu empfehlen.


