„Daheim“

Nein, das Zuhause ist es schon lange nicht mehr, aber doch immer wieder eine Station. Und das bedeutete heute viel Auto fahren, viel reden. Beschäftigung der Ablenkung wegen. Die Ex-Freundin meines Bruders getroffen. Ich mochte sie nie, diesmal allerdings wirklich ehrlich gefragt, wie es ihr geht. Den Hausmeister der Grundschule getroffen. Kein Small talk, der Brille sei dank.

So. Und nun geht’s gleich nach Hause.

Ich hab gerade eine verspätete Moneybrother-Attacke. Auf jeder Zugfahrt begleitet er mich jetzt. Ohne zu nerven, versteht sich. Das übernehmen andere.

Aus dem Bücherregal

Ich lese ja gerade – wenn auch etwas verspätet – Steingarts „Deutschland, Abstieg eines Superstars“. Keine einfache Lektüre. Liegt nicht daran, dass Herr Steingart nicht in der Lage ist, sich einfach auszudrücken. Nein, das kann der Spiegel-Mann ganz hervorragend. Allerdings ist die Kost eine Schwere. Nicht, dass ich bisher noch nicht von den leeren Rentenkassen, hohen Arbeitslosenzahlen oder den Strukturproblemen gehört hätte, nein, es allerdings in dieser epischen Breite zu lesen, macht – mit Verlaub – scheiße depressiv. Am liebsten würde ich auswandern.

(Hoffentlich bin ich bald durch, dann muss ich mal wieder ein Frauenbuch lesen. Mit viel Liebe, Herzschmerz und ein bisschen Tragik zum Tränen vergießen.)

„Ich hab ihn mir schließlich damals ausgesucht.“ – „Ja, aber er ist doch schließlich mein Vater.“


Versaute Jugend

Wenn sie Sätze wie „Ich geh dann mal aufs Klöchen“ sagen.

Und demjenigen, der Fernbeziehungen erfunden hat, gehört mal so richtig der Arsch versohlt.

Was macht eigentlich…

Robbie Williams? Hat ein neues Album aufgenommen. Titel: „Intensive Care“. Laut Popkulturjunkie kommt es im Oktober raus.

Und dann gibt es sie doch noch: Busfahrer, die, obwohl man nicht an der ausgezeichneten Haltestelle steht, nach kurzem Rumwinken anhalten und einen einsteigen lassen. Mehr davon. Viel mehr. Besonders hier.