Die schlimmsten Dinge der Woche

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Punkt 1: Obstler.
Punkt 2: Comedians. Eine Plage. Mittlerweile. Kann sein, dass diese Menschen irgendwann einmal lustig waren. Leider konnte ich am Montagabend nicht vor einem flüchten, mit Nachnamen hieß der Kerl „Müller“, war wohl mal bei Star Search, so wurde er zumindest angekündigt. Vielleicht musste ich deswegen so viel Obstler trinken.
Punkt 3: Die ARD-Themenwoche Krebs. Netterweise verschonte uns zumindest Harald Schmidt. Ich konnte aber bereits am Mittwoch nicht mehr das Erste einschalten. Sorry, aber bei mir wirkt das kontraproduktiv. Aber dafür hatte ich auch schon ganz private Wochen zu diesem Thema. Mein Bedarf ist gedeckt.
Punkt 4: Das Wetter. Zum Kotzen. Erst warm am Wochenende, dann wieder so kalt, dass ich sogar die sexy Unterhemden und die dicke Winterjacke wieder rauskramte. Muss das sein? Wohl kaum.
Punkt 5: Mein Körper. Tja, war wohl ein bisschen viel in den vergangenen Wochen.
Punkt 6: Meine Mutter, die mich natürlich im bewährten Mutter-Ton auf die Defizite der vergangenen Wochen hinweisen musste.
Punkt 7: Netdoktor.de. Keine Ahnung, ob das nun Dreh- oder Schwankschwindel ist. Gut ist beides nicht.
Punkt 8: „Läuft der jetzt im Kino?“ Wehe, das fragt nochmal jemand.

< befindlichkeitsmodus off >

Gedanke der Woche

Ob der Buck wusste, was er mit seinem Film über Neukölln lostritt?

Schlimm, diese Momente, in denen eigentlich nur Befindlichkeitsbloggen ginge.

Terminator als einer der besten Independent-Filme? Was ist denn an diesem Streifen independent?

(via)

Nie wieder Obstler.

Zeitschriften im Test: Dummy

Ich liebe ja diese Konsequenz, mit der Oliver Gehrs und Jochen Förster „Dummy“ machen. Ein Heft, ein Thema, und das so richtig. Immer großartig. Mit tollen Autoren, tollen Geschichten. Das haben die beiden auch bei der aktuellen Ausgabe hinbekommen. Nur leider so konsequent, dass ich beim Durchblättern nur noch geschaut habe, wer so geschrieben hat. Im nächsten Heft geht’s um Frauen. Das lese ich dann wohl wieder.

(Aber auch das Autorennamenlesen ist amüsant: „Leinemann, 58, spielt beim „Spiegel“ in der ersten Autoren-Reihe und hat das Buch „Sepp Herberger – ein Leben, eine Legende“, erschienen bei Rowohlt Berlin, geschrieben. Leider ist er Fan von Hertha BSC.“)

TS…

„Erstellt wurde dieses Ranking von Max A. Höfer, einem Wirtschaftsjournalisten, der zuletzt für das große Intellektuellenblatt „GeldIdee“ schrieb…“

(Stefan Niggemeier in der FAS)

Eben bei Wetten, dass…?

Wenn Bill Kaulitz in die Steckdose fasst.

(Oder sind das die sich auflösenden Hair-Extentions?)

Was ich schon immer mal haben wollte

Ein Spray, was das Leder ausgeleierter Schuhe wieder zusammenzieht.

FILM: Nichts bereuen

Bei dem Film haben sich also Daniel Brühl und Jessica Schwarz kennengelernt. Ich glaube, dass auch nicht viel mehr hängen bleiben wird. Ein ganz netter Film über das Erwachsenwerden. Nach dem Abi, Zivildienst, die große unerwiderte Liebe, die ersten sexuellen Erfahrungen. Und dann diese hektischen Schnitte, diese verwackelten Bilder. Hat mich alles seltsam kalt gelassen. Schade, eigentlich.