DLD09 (1)

Gar nicht so einfach. Weil schon der Start extrem schwierig war. Das lag diesmal nicht an der Bahn, nein, sondern an den örtlichen Taxifahrern. Denn: Ich checkte ins Hotel ein und wollte ziemlich schnell einfach zur Veranstaltung, doch bis ich einen Taxifahrer fand, der wusste wo das HVB-Forum war (keinen, erst ein Anruf sorgte dafür, dass ich die Adresse dieses HVB-Forum ausfindig machte). Erst mit der Angabe der Straße kam ich im HVB-Forum an.

Dooferweise kam ich dort an, und verpasste die Ansage von Hubert Burda zum Aenne-Burda-Award. Erst viel viel später erfuhr ich, dass Esther Dyson in diesem Jahr den Preis gewonnen hat. Eine Frau, die man wohl als Urgestein des Internets bezeichnen muss und die wohl bald im All unterwegs sein will. Details gibt’s hier.

Danach schnupperte ich in die Runde „Global Challenges“ rein, die wenig Neues, dafür die üblichen Beschuldigungen brachte. Wusstet ihr beispielsweise, dass im Grunde die Presse Schuld an der derzeitigen Wirtschaftskrise ist? Grund: Die berichtet halt nur über das Negative.

Toll gemacht war der Vortrag von Dan Ariely, der über irrationale Entscheidungen ein Buch geschrieben hat und bei der DLD auch darüber reden konnte. Toll war, seinen Vortrag mit vielen tollen Beispielen bereicherte: Zählen, wie oft der Ball bei der Mannschaft im weißen T-Shirt gespielt wurde, und die Frage, warum man beim Economist nicht nur ein Print- oder Online-Abo, sondern auch ein Print-, Online- und Kombi-Abo anbietet.

Danach hatte ich Hunger und mehr Lust zu reden. Das war aber auch sehr nett. Auch wenn ich Marissa Mayer nicht getroffen habe.

Nach der DLD bin ich dann noch zu diesem Bloggertreffen. Erstaunlich wenig Leute gekannt. Aber ich kenn halt auch wenig Münchner.

Warten auf den morgigen Tag.

Dschungel-TV

Wir haben Dschungelcamp geguckt und danken allen, die mitgeschaut, getwittert und gechattet haben.

Dies und Das

Jetzt geht’s auch bei Twitter für George W. Bush bergab.

Der Selbstversuch: Wie verändert sich das Privatleben, wenn man ständig allen mitteilt, wo man gerade ist? Toller Artikel in Wired. (via)

Michael Hirschorn im „Atlantic Monthly“ darüber, was sich verändert, wenn Printmedien:

The collapse of daily print journalism will mean many things. For those of us old enough to still care about going out on a Sunday morning for our doorstop edition of The Times, it will mean the end of a certain kind of civilized ritual that has defined most of our adult lives. It will also mean the end of a certain kind of quasi-bohemian urban existence for the thousands of smart middle-class writers, journalists, and public intellectuals who have, until now, lived semi-charmed kinds of lives of the mind. And it will seriously damage the press’s ability to serve as a bulwark of democracy.

Kann mir mal jemand sagen, wie viele Seiten „The curious case of Benjamin Button“ im Original hat? Kann unmöglich Dailylit glauben. Aus elf Teilen per Mail ein dreistündiger Film?

30 Rock

16 der vielen Gründe, warum ich „30 Rock“ so mag.

Im Warholizer


Mitmachen?

(via ein Blog, leider vergessen, welches.)

Das Unwort des Jahres

Abwrackprämie.
Nein, ich ärgere mich nicht. Auf gar keinen Fall!

Der Poldi-Ticker

Seit Monaten gibt es bei großen Teilen meiner Kollegen nur ein wichtiges Thema: Kommt Poldi zurück zum FC oder nicht. Seit heute scheint es nur noch eine Frage zu geben: Wann wird der Wechsel verkündet.
Laut „Poldi-Ticker“ bei Express.de wird es nur noch wenige Tage dauern. Doch zum Glück bekommt man dort auch folgende Information:

22:19 08.01.2009: EXPRESS erfuhr: Poldi hat schon den EXPRESS-Ticker angeklickt.

Toll.

Barneys Bro Code

Wer dieses Blog öfter liest, weiß, dass ich ein großer Fan von „How I met your mother“ bin. Und wer die Serie kennt, weiß, dass Barney Stinson ein so genannter Bro ist und gerne aus dem Buch „The Bro Code“ die wichtigsten Regeln für „Bros“ zitiert. Das Schöne: Es gibt dieses Buch wirklich. Und in einer Laune habe ich mir dieses Buch bestellt. Tolles Buch, weil extrem lustig. Nicht geeignet zum konzentrierten Durchlesen, sondern eher zum Schmökern, Blättern für Zwischendurch. Toll.

Meine Highlights:

Article 15: A bro never dances with his hands above his head.

Oder:

Article 41: A bro never cries.

Aber dort gibt es Ausnahmen: „Watching ‚Field of dreams‘, ‚E.T.‘, or a sports legend retire.“
Oder:

Article 47: A Bro never wears pink. Not even in Europe.

Auch schön die zweite Ausnahme zu „Article 58: A Bro never grows a mustache.“: Tom Selleck.

So geht es immer schön weiter, die Liste der Ausnahmen bei der Regel, niemals etwas mit der Ex-Freundin eines Bros zu haben, ist natürlich extrem lang. Tolles Buch.

Friedhof der Schmuddelblätter 08

Wer wissen wollte, welche Schmuddelblätter im vergangenen Jahr den Zeitschriftentod starben, sollte mal im Zeitschriftenblog vorbeisurfen.

(Ja, es lebt noch.)

Mal wieder dies und das

Weil ich das lustig fand, wurde ich als „Nerdmädchen“ bezeichnet. Aber das „Dial up Kid“ (Unbedingt Ton anmachen!) ist doch auch wirklich witzig. (via)

Gossip Girl: Nate bekommt einen Cousin!

Schon etwas älter, aber immer noch aktuell: Wenn Finanzjournalisten ein schlechtes Gewissen plagt, dann schreiben sie solche Texte.

Bis hierher handelt es sich um nichts anderes als das ganz normale Elend des Finanzjournalismus, entschuldbar allenfalls dadurch, dass es irgendwie menschlich ist. Könnten wir die Zukunft voraussagen, hätten wir längst den Beruf gewechselt und wären lieber Milliardäre geworden. Tröstlich ist allenfalls, dass wir uns in unserer Ahnungslosigkeit in bester Gesellschaft befinden: Weder die Makroökonomen noch die klügsten Marktverächter haben damit gerechnet, dass aus einer lokal begrenzten Immobilienkrise eine solch einzigartige Weltwirtschaftskrise werden würde.

Ich bin gespannt, ob Robert von Heusinger und die anderen vom Herdentrieb (tolles Wirtschaftsblog übrigens, gibt ja leider zu wenige davon) mit seiner Prognose „Josef Ackermann wird sich schämen“ recht behalten wird.

Und zum Schluss mal wieder AC-Content: Mr. Anderson als junger Kerl. Unterstützt die These, dass viele Männer im Alter doch immer besser aussehen.