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April, 2007 | franziskript.de - Teil 3

Blumfeld


(Foto: Archiv)

Und auch wenn ich damit rechnen muss, dass hier gleich wieder die Nöhler angekrochen kommen: Heute Abend nehme ich Abschied.

(Disclaimer: Gute Texte muss man verlinken.)

Ich war gestern in Köln Winkel-Groupies gucken. Nebenbei Rose zuhören (Gar nicht mal so schlecht), Roman (Ich hoffe, diese Verlinkung reicht dir erstmal), Dr. Sno (Oh, der schreibt ja auf englisch) und dem Bokelberg (in Sachen Rampensau klar vor dem Winkel) beim Vorlesen zugehört. Und Apfelschorle (Fahrerschicksal) in einem Riesenglas und mit Strohhalm getrunken, so dass Anwesende einen Cocktail (schön wär’s) vermuteten.

Besagter Herr hat übrigens auch Fotos vom Geschehen gemacht.

(Pointe gibt’s nicht. Mir war kalt und ich war viel zu spät zu Hause.)

Zeitschriften im Test: Hello!

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Stimmt’s, ihr meint auch, dass alleine dieses Cover für einen neuen Zeitschriftentest spricht? Wer wie ich zunächst glaubt, dass es sich hier um die große Cover-Story zur Hochzeit von Rüpel-Kicker Wayne Rooney handelt – weit gefehlt. Seine süße Coleen feierte „nur“ ihren 21. Geburtstag. Trotzdem hat sich Wayne ein bisschen – sagen wir einmal – aufgehübscht. Ist er nicht irgendwie süß?

Aber genug zum Cover, da es sich hier um einen Zeitschriftentest handelt, kann ich mich ja nicht nur über die erste Seite dieses englischen People-Magazins auslassen, obwohl sich bei dem angekündigten Titel um eine 24 Seiten lange (!!!) Geschichte handelt: Alle Fotos, alle Details (der geschenkte Brillie, die heißesten Gäste, die Fußball-Freunde). Immerhin – Hello! ist knapp 160 Seiten stark. Wie hoch der Rooney-Anteil also ist, sollte sich der geneigte Leser selbst ausrechnen.

Aber kommen wir zu den Fakten von Hello!. Und die sind im Grunde auch schnell erzählt. Denn: Wer die Bunte oder Gala kennt, kennt auch Hello!. Nur, dass wir hier weniger tolle Fotos von Jutta Speidel (ok, kleiner Scherz) oder Sarah Connor finden, sondern ein bisschen mehr Prinzessinnen-Quatsch und Fearne und Katie (TV-Presenters). Sowieso finde ich ja, dass das Wort TV-Presenter tausendmal besser ist als Moderator(in), was ja in Deutschland für jedes Häschen gilt.

Aber ich schweife schon wieder ab. Hello! gibt’s seit 1988, es erscheint wöchentlich und kostet 1,90 Pfund. Also eigentlich perfekt für mich, die in dieser Woche einer der mehr als 400.000 Menschen war, die zu dem Magazin gegriffen haben.

Kommen wir also schnell zu dem wirklich wichtigen, den Inhalten. Und die sind, in Zeiten von diesem Internet, von dem viele seit einiger Zeit sprechen, eher als langweilig einzuschätzen. Neue Gerüchte um eine Schwangerschaft von Nicole Kidman? Schon gelesen. Naomi Campbell hat ihre Sozialstunden abgeleistet? Alles schon gelesen und gesehen. Britney Spears kann mit Perücke wieder lachen? Nicht neu. Der Rosenball von Monaco mit der schönen Prinzessin Charlotte? Sie tanzte auch schon woanders ganz wild.

Neu war für mich lediglich die Tatsache, dass Hugh Grant gerade mit einer Frau was hat, die einen kleinen Jungen mit in die Beziehung gebracht hat. Und dass es in Sachen Jet-Set Girls auf jeden Fall Nachwuchs gibt. Zumindest auf der Insel.

Kommen wir aber nun noch zum letzten wirklich lohnenden Detail dieser Ausgabe von Hello!: diesem Foto. Interessierte können gerne miträtseln: Spot the Rooney! Wie viele Rooneys sind auf diesem Bild vereint? Kleiner Tipp: Es sind nicht zwei!

rooney.jpg

Prädikat wertvoll!

Diese Internetseite kann jetzt auch wieder von Lu gelesen werden.

Zitat des Tages (jetzt aber wirklich)

„Nach dem Wechsel von Print zu Online vor einem guten Jahr habe ich mittlerweile ganz andere Phantomschmerzen und ertappe mich während der Zeitungslektüre dabei, wie ich versuche, Zeitungs-Überschriften anzuklicken.“

Jochen Wegner in „Neue Gegenwart

Zitat des Tages

„Mit nem Toten hinten drin, gibt man immer etwas mehr Gas.“

Horatio Caine, CSI Miami

(So, und darüber denken wir jetzt alle mal nach.)

Zeitungslektüre in England

In der Sunday Times. Kommt wirklich nicht häufig vor, dass ich einer Beilage der eigentlichen Zeitung so viel Zeit opfere. Aber. Geradezu verschlungen habe ich „The Battle of Sexes„, einen sehr schönen Hintergrund zu US-Soldatinnen, die im Irak eingesetzt worden sind. Welche Folgen das haben kann, welchen Problemen, Demütigungen etc. sie tagtäglich ausgesetzt sind, kann man hier lesen. Ein Text, der mitnimmt.

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Doch auch in der eigentlichen Ausgabe gab es ein Highlight, (das auch online zu lesen ist): „My 6-week journey to the land of thin„. Ähnlich, wenn auch anders bedrückend.

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Und meine Lieblingstitelseite zur Entlassung der britischen Seeleute.


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Sagt mir, was ihr wollt, aber dieses Cover muss erstmal eine deutsche Boulevard-Zeitung nachmachen!


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Besonders schön übrigens auch: der Blick in die Presse von morgen in der Abendausgabe der Nachrichten. Titelschau. Kenn ich eigentlich nur aus den RBB-Nachrichten, allerdings beziehen die sich auf die Berliner Blätter. Warum gibt es das nicht (in dieser Ausführlichkeit) auch hier?

unterwegs (2)

Seit einigen Tagen gibt es in London auf der Oxford Street einen neuen Klamotten-Laden. Er ist riesig genau wie der Andrang. Am ersten Tag musste die Polizei sogar eingreifen und die Schlangen in den Griff bekommen. Selbst in den Nachrichten wurde berichtet.

Gestern hab ich mir das genauer angeschaut: schlimm. Billigstware wird da verramscht, und die Frauen drehen durch. Mit Körben wird da durch den Laden gerannt und dann sitzen die Sachen auch noch beschissen. Nix gekauft.

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Und wenn ich noch viel länger hier bleibe, lauf ich auch bald in schwarzen Leggins rum.

Unterwegs (1)

Ich bin ja in London, wie der eine oder andere bereits gemerkt hat. Und das heisst: endlich mal wieder Blog-Content. Oder: endlich mal wieder ein freier Kopf zum Bloggen. Der fehlte naemlich in letzter Zeit.

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Eigentlich gehoert London nicht zu meinen Lieblingsstaedten hier in England, aber ich war lange nicht da und deshalb ist dann London genug England, um mal wieder aufzutanken.

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Gestern lief auf „five“ Dr. House. Oder House. Ich hatte ja ein bisschen Angst davor, weil ich zum einen die deutsche Stimme ganz gerne mag und zum anderen eine Flut von englischen medizinischen Fachbegriffen erwartete. Ersteres war ok, der breite Akzent nervte ein bisschen. Zweiteres (sagt man das eigentlich?) trat ein und war echt schlimm. Hab aber trotzdem verstanden, worum es ging.

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Unterwegs mit dem Mann meines Herzens sein, heisst: das TV-Programm studieren. Also meistens abends im Bett. Dabei entdeckt man durchaus horizonterweiternde Sendungen. Beispielsweise eine Casting-Show im Stil von „Germany’s Next Top-Model“, in der eine Gruppe von Menschen ein Zimmer einrichten muss. Am Ende werden die Teilnehmer beschimpft, weil sie die Farbe falsch aufgetragen haben und dann fliegt einer raus. (Oder halt nicht. Das war gestern der Fall. Dafuer fliegen naechste Woche zwei raus.) Am Tag zuvor gab’s so ein C-Promi-Casting-Ding, in der jene eine Klatsch-Zeitschrift machen mussten. Am schlimmsten war da eine seltsame MTV-Moderatorin, die es fuer ethisch nicht vertretbar hielt, Promis zu fotografieren, ohne sie vorher zu fragen. Heisse Themen und das im britischen TV.

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„Guardian“ gelesen.

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Hier in England weiss man, welchen Weg deutsche Tageszeitungen noch gehen muessen, wenn sie ueberleben wollen.

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Naechste Woche laeuft „Das Leben der Anderen“ hier an. Der „Guardian“ hat ihn als den besten Film des Jahres bezeichnet.

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Es wird einem schon flau im Magen, wenn man sieht, dass bei HMV CDs von Nick Cave (!!!) fuer drei Pfund verramscht werden.

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Das Leid des Suchens nach einem Muelleimer in Paddington Station.

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More to come.

Meine Sprache

Manchmal muss man einfach mal ein bisschen in seinem Feedreader herumklicken und sich all die Einträge ansehen, die man vor Monaten gespeichert hat. Meist, weil man gerade keine Zeit hatte, die Texte zu lesen oder den Links zu folgen.

Auf diesem Weg bin ich auf diesen Eintrag gestoßen, in dem dieses Video verlinkt ist. Eine großartige Horizonterweiterung, die ich jedem ans Herz legen kann, der sich dieses Video nicht schon vor Monaten angeschaut hat.