Barcelona (1)

Ich wohne nicht weit entfernt von der Kathedrale. Dorthin zu kommen, war allerdings einfach, da meine Gastgeberin mir genau gesagt hat, in welchen Bus ich steigen und wo ich aussteigen muss. Hab ich auch alles gemacht. Leider saß neben mir ein seltsamer Deutscher, der, nachdem er saß, sofort seine diversen Stadtpläne zückte und herauszufinden versuchte, wo er sich gerade befindet. Leider tat er dies nicht alleine, sondern versuchte mich die ganze Zeit, in ein Gespräch zu verwickeln. Und ich wollte doch eigentlich viel lieber noch ein bisschen dem Ohrensessel lauschen.

Nach dem Tasche abladen, irrten wir ein bisschen durch die Stadt, die Ramblas entlang, einen Abstecher zu La Boqueria, diesem Obstmarkt-Ding. Da eine Folge „Franzis Früchte“ drehen, das isses.

Barcelona

So, die Geschenke sind alle eingekauft, die Sachen gepackt, jetzt mach ich mir noch eine letzte Mahlzeit und dann bin ich weg. Also, wenn ich trotz Bahnstreik heile und rechtzeitig am Flughafen ankomme.

Wie viel Gore steckt in mir?

(Ichauchichauchichauch)

Gutmensch

– Ich trinke aus Pfandflaschen, eigentlich immer aus der Flasche, das spart Wasser (Wegen des Abwaschs.)

– Ich benutze tolle Ökocreme, Ökowaschzeugs fürs Gesicht und hab sogar nen Ökolippenstift nebst Ökoabdeckzeugs. Ökoduschgel is gerade alle.

– Papier und Glas werden selbstverständlich in den dafür vorgesehenen Containern entsorgt.

– Ich hab ne Bahncard 50 und nutze diese auch gerne (Gibt es ein Leben nach den Streiks?).

– Ich kauf nie Dosen.

– Ich mache meistens das Licht aus, schalte den Rechner auch immer aus.

– Ich kauf gerne und nun auch öfter Bio.

– Ich glaube man kann sagen, dass ich eine Jutebeutel-Sammlung habe.

Bösmensch

– Der Mann meines Herzens beschwert sich manchmal, dass, wenn er duschen geht, der Wasserhahn tropft: wieder nicht richtig zugedreht. (Geht aber auch wirklich schwer zu.)

– Eigentlich mag ich Ökoduschgel nicht so, war ein Geschenk.

– Ökodeo hilft nichts. Da stinkt man nach wenigen Stunden nach Schweiß.

– Hauptsache, die Klamotten stehen mir. Der Rest ist mir egal.

– Hausmüll wird nicht getrennt. Bringt eh nichts. Zur Gewissensberuhigung habe ich auch mehrere Gründe zurechtgelegt. Erstens: Kommt eh alles wieder in einen Sack. Zweitens: In der Uni hatte ich mal ne Vorlesung bei einem ziemlich schlauen Professor, der mir anhand ökonomischer Theorien (irgendwas aus der Spieltheorie) sehr plausibel klargemacht hat, dass ich alleine eh nichts ausrichten kann. Die gleiche Theorie hat er übrigens auf die Sollichjetztschonwiederabwaschenhabichdocherstletztewoche-Frage angewendet. Antwort: nein. Drittens: Soll ich etwa drei Mülleimer in der Küche aufstellen?

– Ich fahr mit dem Auto zur Arbeit. (Soll ich jetzt schon wieder meine Rechtfertigungsstrategie offenlegen?)

– Der Großteil meiner Nahrung stammt aus dem Supermarkt.

– Ich hab eigentlich nie nen Jutebeutel dabei.

– Ich ess auch gerne mal exotische Früchte.

Ich bin kein guter Mensch.

Begemann-Phase nimmt kein Ende

So schnell komme ich in den kommenden Tagen wohl nicht aus meiner Bernd-Begemann-Phase heraus. Denn glücklicherweise ist gestern endlich meine Buch.de-Bestellung eingetroffen, mit der CD, die er zuletzt in Köln zum besten gab. Und ja: Ich gebe hiermit zu, dass mir bis gestern Mittag nicht klar, war, dass Bernd das „Kelly-Family-Feeling“ eigentlich mit Sophie Rois zum besten gegeben hat. Man muss sich auch mal erlauben, Musik von vor sieben Jahren neu für sich zu entdecken. Beim Stöbern im Netz dann auch noch erfahren, dass „Echt“ damals irgendwann „Fernsehen mit deiner Schwester“ gecovert haben. So, und wenn ich mit dieser Platte durch bin, widme ich mich „Jetzt bist du in Talkshows“. Ich arbeite mich da also mal so richtig durch.

Das erste Mal: Verabredung vergessen

Ich glaube, ich muss dringend mein Leben ändern, denn ich habe gestern abend etwas vergessen, was ich bisher in meinem Leben noch nie vergessen habe: eine Verabredung. Als ich nach Hause gekommen bin, habe ich intuitiv erstmal mein Handy sehr weit weg und mich dann aufs Sofa gepackt. Vor den Fernseher. Zum Abschalten. Und irgendwann bin ich ins Bett. Erst heute morgen, nach dem Aufstehen schaute ich auf mein Handy: Zwei Anrufe und eine SMS. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen (Sagt man doch so, oder?). Fuck, fuck, fuck.

Ich muss dringend weniger arbeiten.

Kann mir mal einer erklären, warum Robert Smith ausgerechnet bei den MTV Latin Awards auftritt?

So war „Eintrag frei“

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20.15 bis 22.10 Uhr extrem live! Jetzt nur noch als Screenshots.

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War schön. Danke an die Potteusen, die wirklich reizende Gäste waren, und an die Herren Fiene und Knüwi (Hehe.).

Wir senden wieder!

Es hat eine Weile gedauert, aber nun kommen wir wieder: Wir, das sind Daniel, Thomas und ich. Und wir laden euch wieder ein, unsere kuschelige Internet-Sendung anzugucken.

Am Mittwoch, 20.15 Uhr gibt’s ne neue Folge „Eintrag frei“.

Zu Gast auf dem Wohnzimmersofa sind diesmal die Potteusen von pott2null.de Mal sehen, ob die beiden Damen sich einen Blogeintrag in unseren kleinen Blogs erkämpfen können.

Und wer Angst hat, die Fußballergebnisse des wirklich unwichtigen Länderspiels gegen Tschechien zu verpassen – alles wird gut, wir haben ALLE Informationen. Wenn’s sein muss, sogar früher.

Noch ein Abend mit Bernd



Hach, war das schön, gestern Abend in Köln. Nicht, weil ich einen Riesensalat für sehr wenig Geld (Das ist wohl der Unterschied zu Düsseldorf.) aß und durchaus leckeres Bier trank. Nein, Bernd und seine Jungs waren Schuld.



Diesmal stand „Sag Hallo zur Hölle“ auf dem Programm. Was ich an diesen Abenden so mag: Ich habe (wie auch beim letzten Mal) keine Ahnung von dem anstehenden Album. Ich lasse mich von den Rhythmen einwickeln und lausche den Texten. Und bestaune die Menschen, die um mich herum lauthals mitsingen. (Ok, beim St.-Pauli-Lied bin ich mittlerweile auch recht textsicher.)



Und dann redet der Bernd noch ein bisschen über Weltverbesserer Al Gore und trägt ein Lied in Ben-Becker-Manier vor. Reicht schon.




„Beurteilt mich heute nicht nach meinen Schuhen“ – Naja. Geht leider nicht. Angeblich handelt es sich bei den gezeigten Tretern um die Autofahr-Schuhe.

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(Nein, nicht von mir aufgenommen.)

Samstag in Düsseldorf

Frühstücken im Schwan. Gut, eigentlich hätte ich um halb elf da sein müssen. So bin ich um halb elf losgelaufen. Man braucht auch nur zehn Minuten dorthin.

Wer aus Düsseldorf kommt, kennt vermutlich diesen ausgesprochen freundlichen jungen Mann (unter 25 würde ich sagen), der im Woyton am Jan-Wellem-Platz bedient. Immer wenn ich da reinkomme und erstmal in der Schlange stehen muss, beobachte ich, wie er wirklich jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Mit Sprüchen, seiner Freundlichkeit und seiner besonderen Art, den Löffel auf den Teller zu legen. Als ich an die Reihe komme, bestelle ich Tee und er sagt: „Super!“. Wenig später bedanke ich mich für mein Getränk und er sagt „Ich habe zu danken! Viel Spaß damit!“ Spaß mit einem Glas Tee, so ist das da.

Heute das erste Mal ein ferngesteuertes Auto gesehen, aus dessen Auspuff doch tatsächlich auch Rauch kommt. Gibt’s sowas schon lange? Und wie es in solchen Fällen so ist, steuerte der Papa den Wagen und der Sohnemann, dem das tolle Gefährt vermutlich gehörte, durfte dem Auto hinterherrennen und es wieder in Position bringen, bei einem Fahrfehler von Papa. So ist das.

Und dann find mal ne freie Bank am Rhein zum Zeitunglesen.