Über Facebook
Ich denke seit Tagen über Facebook nach. Einerseits fühle ich mich dort, obwohl ich es immer wieder versuche, nicht so richtig wohl. Warum, kann ich gar nicht so genau sagen. Ich finde Facebook irgendwie praktisch, weil man mit den Facebookern ganz prima chatten kann (unten rechts), ich gucke mir unglaublich gerne die Uni-Party-Bilder meines ehemaligen Au-pair-Kindes an und ich bin jedes Mal überrascht, wenn mir Menschen, die meine Tweets bei Facebook lesen, antworten. Weil sie meist auf andere Dinge reagieren als die Twitterer.
Das wirklich Spannende aber an diesem Facebook ist: Die Seite scheint vor allem Leute zu begeistern, die noch vor ein paar Jahren die Nase rümpften, wenn sie das Wort „Blog“ gehört haben. Und eben diese Menschen lassen nun ihren Freundeskreis mit kurzen Nachrichten wissen, ob sie gerade Kaffee trinken oder fragen, ob die Converse-Schuhe eigentlich handgenäht sind.
Noch ein Trend, der mir aufgefallen ist: Wenn ich vergleiche, wer bei Xing in meinen Kontakten ist und wer bei Facebook, dann gibt es durchaus eine gewisse Überschneidung. Aber eben nur eine gewisse. Man kann nicht sagen, dass die, die bei Facebook sind, auch bei Xing rumkontakten. Und umgekehrt. Es muss also wirklich noch etwas anderes sein, was die Faszination ausmacht.
Ich denke mal weiter drüber nach.

