Twitter-Quatsch mit Zahlen

Twitter ist ja toll. Und diese ganzen Tools für den Dienst auch. Bei Daniel habe ich gerade eine Statistik-Seite entdeckt, die mein Twitterverhalten auswertet. Das ist spannend. Hier die Fakten.

Ich twittere seit Mai 2007. Im Schnitt 3,3 Tweets am Tag. Am liebsten twittere ich nach 20 Uhr. Und die meisten Tweets habe ich im Januar 2009 abgesetzt (168) – ganz klar: DLD. Die wenigsten im September 2007. Und die meisten Tweets habe ich an @fiene geschrieben. Lustiger Zufall.

Karneval 2009

Es ist auch nach so vielen Jahren im Rheinland immer noch befremdlich, in der S-Bahn nach Köln zu sitzen und diese kostümierten Massen zu sehen. Bei jeder Station, die uns dem Ziel näher bringt, füllt sich der Wagen mehr. Jede Menge Kleopatras, Tiere und Piraten sitzen um uns herum. Alle beäugen einander, um zu sehen, wie viel Mühe sich das Gegenüber bei der Wahl des Kostüms gemacht hat. Mein Favorit: ein muskelbepackter, braungebrannter Kerl, der sich als Neandertaler verkleidet hat. Man konnte glauben, dass er sich die Muskeln extra für dieses Kostüm antrainiert hatte.

In Köln dann gibt es eigentlich niemanden mehr, der nicht irgendeine Art von Kostümierung trägt. Am Zülpicher Platz dröhnt aus den Kneipen laute Musik. Vor vielen Läden haben sich Schlangen gebildet. Wer reinkommen will, muss warten, bis genügend Menschen das Lokal verlassen haben. Es werden Wartemäuschen verteilt. Der Kellner denkt auch an die Frierenden und versorgt die Schlange mit Bier. So ist Warten erträglich. Erst gegen halb acht verlassen die ersten das Lokal wieder – viele, weil sie noch zu anderen Veranstaltungen eilen.

Die Kneipe ist voll, pickepackevoll, die Musik ist gewöhnungsbedürftig, allerdings bin ich im Vergleich zum Vorjahr textsicherer, was mich erstaunt. Und irgendwie auch lockerer. Ich weiß, auf was ich mich eingelassen habe und habe diese Reise in den Karneval freiwillig angetreten. Die Leute um mich herum sind ausgelassen, fröhlich, singen lauthals mit. Man hilft sich aus, wenn sich das Kölsch-Glas leert und der Kellner fern ist.

Viele Stunden später habe ich nicht so richtig bemerkt, dass ich eigentlich schon so müde bin, dass ich sofort ins Bett fallen müsste. Doch der Weg dorthin ist weit, leere Taxis zum Hauptbahnhof sind nicht in Sicht. Also laufen wir den ganzen Weg. Glücklicherweise kommt die S-Bahn schnell, ich werde pünktlich am Düsseldorfer Hauptbahnhof wieder wach, ein Taxi fährt mich nach Hause und der Liebste macht sogar die Tür auf. Ein schöner Abend. Ich bin wohl soweit, zu sagen, dass ich die Dosis Karneval im nächsten Jahr mal erhöhen könnte. Und ja: Dass ich so etwas jemals schreiben würde, erschrickt mich selbst am meisten.

Karneval


Life is complicated

Ja, ich weiß, es ist wieder nur ein Video. Wenn ich ein bisschen mehr Zeit hätte, würde ich euch ein bisschen aus meinem Leben erzählen, ein paar Gedanken zu Vanity Fair schreiben, darüber sinnieren, dass ich immer noch kein Kostüm habe, obwohl ich mich morgen in den Kölner Karneval stürzen wollte. Oder ich könnte euch erzählen, wie der „The International“ war, warum ich so gerne „Kreuzfahrt ins Glück“ schaue und das Internet liebe. So ist dies nur einer dieser Ich-hab-gerade-echt-keine-Zeit-Einträge mit einem kleinen Video, dass ich aber trotz seiner schlechten Qualität interessant finde. Coldplay sind doch noch ein klitzekleines Bisschen cool, weil sie nämlich nach den Brit Awards mit Gary Barlow „Back for good“ gesungen haben. Watch it.

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(via)

Bernd in Krefeld


Das lange Warten. Klar, beginnen Konzerte nie zu der Zeit, die auf der Karte steht. Doch anderthalb Stunden warten, ohne dass auf der Bühne ein Mikro steht?



Irgendwann kam er dann. Hektisch packte er seine Sachen aus. Und spielte die erste Halbzeit in schwarzem T-Shirt, heller Jeans und Turnschuhen.

Und Begemann-Konzerte sind auch Konzerte, zu denen ich einmal im Monat gehen könnte. Weil sie immer anders sind.


Sie parken scheiße


Oasis


Nach meinem ersten Oasis-Konzert hätte ich niemals gedacht, dass ich die jemals noch einmal freiwillig angucken würde. Jetzt weiß ich: Ich werde sie mir auch nochmal antun. Weil die Konzerte eine wunderbare Mischung aus Nostalgiegefühl, Hymnen und toller Musik sind.

Barney und Robin

Auf der Suche nach Robins „Video Resume“ dieses wunderbare Video gefunden: Barneys Liebeslied an Robin.

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Dies und das

Wie sich Anderson Cooper auf das Interview mit Barack Obama vorbereitet hat und was er letztendlich gefragt hat:

Today, like all the other network anchors, we were told we only had ten minutes to interview President Obama, so I stayed up late last night and spent most of today whittling down a long list of questions. I also consulted with a number of our great political correspondents to see if they had questions they would want asked. I went into the interview with eighteen questions written down, but the truth is once the conversation started I found myself asking things I hadn’t planned on, and ignoring other questions I was sure I was going to ask. I think the best interviews are genuine conversations, and with the President I tried to just listen, and then respond based on things he brought up. Sometimes I watch interviews on tv and I feel like the questioner has a list of topics to cover and is simply checking them off as they go along.

Und auch wenn das letzte Buch und der Film doof waren, der Heinzer ist einfach großartig.

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(via)

Sehr interessant: Wie Twitter entstanden ist.

Bei „Carta“ hat sich Wolfgang Michal Gedanken über die Geschäftsmodelle von Onlinemedien gemacht.

Interessante Perspektive: Rebekah Quade von der „Sun“ und früher bei „News of the World“ begründet auf einer Veranstaltung, warum Kampagnen von Boulevardzeitungen auch gut sein können.

30 Dinge, die man eventuell vermissen würde, wenn es keine Zeitungen mehr gibt: ok, 17 ist kein wirklich guter Grund.


Ok, lieber nie wieder mit Iberia fliegen.

Hihi: „From Russia with Gloves„.

Roman.

Awesome.

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