Dies und das (mal so richtig)

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Dumm data-epi-spacing aber data-epi-spacing Schlau

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HB-Chefredakteur data-epi-spacing Bernd data-epi-spacing Ziesemers data-epi-spacing Appell data-epi-spacing zur data-epi-spacing Rettung data-epi-spacing des data-epi-spacing Kapitalismus:

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So ist Hilden

In meiner Woche Urlaub hab ich heute mal was Verrücktes getan: Ich bin nach Hilden gefahren. Kurz habe ich überlegt, solche Fahrten jetzt zu einer Routine werden zu lassen: Wenn Urlaub dann Besuch in einer Stadt im so called Verbreitungsgebiet.

Hilden also. Kleines Städtchen mit einer Innenstadt, die mich ein bisschen an Uelzen erinnerte. Oder Cuxhaven. Also irgendwie auch vertraut. Laut Wikipedia ohne große historische Denkmäler, da aber immer Wert auf die Förderung des Einzelhandels gelegt wurde (So zitierte mein Begleiter die Wikipedia), aber mit netter Fußgängerzone. Die allerdings über eine sehr hohe Dichte an Bäckereien verfügte. Und Eiscafés. All die Eiscafés, die es in Düsseldorf nicht gibt, gibt es in Hilden. Gelandet bin ich dann aber in „Coffee Corner“, einem Laden, in dem es kein Eis gab. Dafür aber Kaffee. Und Waffeln. Und wenn man die Welt der Cafés in der heutigen Zeit aufteilt, in die, die dringend einen Besuch von Restauranttester Rach benötigen und die, die nicht, dann gehört dieses Etablissement eindeutig in die erste Welt. Die Waffel war ok. Der Rest: nicht so.

AC-Alarm

Und wenn man jetzt noch wüsste, was drin steht…

The Mentalist

Keine neue Lieblingsserie, aber doch nicht so schlecht, wie ich zunächst dachte. Der Typ ist Patrick Jane, ein ehemaliger TV-Star, der nun mit seinen hellseherischen Kräften der Polizei bei ihren Ermittlungen hilft. Das macht er auf höchst verschrobene Art. Er eckt mit seinen Ermittlungen an, wo er nur kann, geht immer den unkonventionellen Weg – und weil es sonst ja keinen Spaß machen würde, löst so alle möglichen Fälle. Unterschwellig ist er aber immer auf der Suche nach dem Mörder seiner Frau und Tochter. Ein smarter Typ mit einer dunklen Vergangenheit – mir ist das alles ein bisschen zu glatt (blond, blauäugig, puh). Oder vielleicht auch zu wenig trashig (wie im Fall von Horatio). Trotzdem geht von dieser Serie eine gewisse Faszination aus. Welche, kann ich nicht so genau sagen. Wollte nur vorbeugen, dass ich eventuell doch noch zum Fan werde.

Gossip Girl

Ich hab noch ne neue Lieblingsserie. Serena van der Woodsen taucht nach einem halben Jahr wieder in New York auf. Sie war aus der Stadt geflüchtet, nachdem sie mit dem Freund ihrer besten Freundin Sex hatte. Und ihre Rückkehr ist alles andere als einfach. Ihre Freundin Blair ist zutiefst verletzt, deren Freund Nate hat immer noch Gefühle für Serena und ihr Bruder Eric wollte sich umbringen, weshalb er noch immer in einer Klinik behandelt wird. Die Serie begleitet eine Gruppe von Freunden/Feinden/whatever an einer New Yorker Elite-Schule – sie sind die Kinder reicher Eltern. Der einzige, der nur der Sohn eines Künstler ist, ist Daniel Humphrey, ein gut gebildeter, sympathischer Junge, der zur selben Schule geht, aber nichts mit der Clique zu tun aber eine Schwäche für Serena hat. Die Geschichten vom „Gossip Girl“ erzählt, die alle über die Geschehnisse in dieser Freundesgruppe in ihrem Blog auf dem Laufenden hält.
Die Serie ist herrlich. Weil Blair Waldorf so herrlich bitchig ist. Weil jeder Charakter so viel Entwicklungspotenzial verspricht. Weil Frauenfreundschaften so herrlich unergründlich sind. Weil die Familien allesamt zerrüttet sind. Weil die Kerle alle höchst ansehnlich sind. Und dann alles noch so nett erzählt. Hab vorhin die ersten fünf Folgen der ersten Staffel gesehen und brauche dringend mehr davon.

Privileged

Ich hab ne neue Lieblingsserie. Es geht um Megan Smith, sie ist 23 und hat in Yale studiert. Sie will Journalistin werden, doch dann verschlägt es sie nach Florida. Sie soll dort zwei sehr reiche Mädchen, Rose und Sage, fürs College fit machen. Diese leben bei ihrer Oma, eine sehr beschäftigte Unternehmerin. Ihre Eltern sind tot. Schnell wird sie mehr als nur die Kraft, die den Mädchen Nachhilfe gibt. Und natürlich hat sie mit 23 selbst eine Vergangenheit. Die holt sie schnell ein: Ihr Vater, ein Trinker, das schwierige Verhältnis zu ihrer Schwester Lilly. Und natürlich gibt’s auch jede Menge Dates und Liebeleien. „Privileged“ ist eine Teenie-Serie, nicht lustig, aber mit viel Herzschmerz und einer großen Prise Coming-of-Age. Das ist nett. Weil Sage und Rose herrlich reich und zickig sind, aber dennoch ein Herz haben. Weil Megan immer wieder ganz vernünftig, dann aber auch wieder so ally-mcbealig ist, dass es nicht nervt. Und dann noch der tolle schwule Koch, der Nachbar und Megans bester Freund Charlie. Passt schon.

Spoiler-Alarm bei Anderson Cooper

Der Depp (Sorry, aber wirklich). Da wollen die Jungs von CNN noch einen lustigen Trick vorführen und dann macht Anderson Cooper (Nein, dafür entschädigt auch der Trailer mit AC im kurzärmeligen T-Shirt nicht) alles kaputt, weil er das Notebook zuklappt.

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(via)

Tomte in Köln



Eigentlich war ich sehr sehr müde (Obama ist Schuld) und hatte eigentlich nur Lust, mich auf das Sofa zu legen und nichts zu tun. Doch die Tomte-Karten verfallen lassen? Nö. Also hinfahren. Zum Glück war das E-Werk in Köln nicht ganz so voll, so dass man am Rand sehr weit vorne sehr komfortabel stehen/lehnen/hängen konnte.



Es ging los mit „Heureka“. Erst bei dem Konzert habe ich so richtig gemerkt, dass die Jungs im vergangenen Jahr wohl ziemlich viel Interpol gehört haben mussten. Passt aber.



Später gab’s dann auch ein paar der ruhigeren Songs. Schönschönschön.

Und ein Video gibt’s auch. Ton ist aber extrem schlecht.

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Mein Tag mit Obama

Was für ein Tag. Wirklich. Er begann nicht mit dem Weckerklingeln, sondern mit dem Freund, der um kurz vor fünf ins Schlafzimmer stürmte. Um mir mitzuteilen, dass ich doch sicherlich mitbekommen wolle, wenn CNN den Wahlsieger verkündet. Hatte er recht. Und so machten wir den Fernseher an, schalteten auf CNN und schon verkündete Wolf Blitzer, dass Obama die Wahl gewonnen hat. Tolles Timing, Respekt.

Genial war, was dann kam: Zehn Minuten nur Jubelbilder aus Chicago, Menschen mit Tränen in den Augen, alle glücklich. Die größte Party des Jahres. Und ich lag im Bett und schaute zu. Dann kurz das Expertengespräch (Ich liebe diese CNN-Expertengespräche, weil die Leute, die da dann sitzen, keine seltsamen Worthülsen aufsagen, sondern über ihre Gefühle sprechen, nah dran, echt, toll.). Zwischendurch gab’s Werbung (Auch das war nicht schlimm, weil ich mal wieder Anderson Cooper im kurzärmeligen, engen T-Shirt sehen durfte) und dann schon die Schalte zu John McCain. Der auf bewegende Weise anerkannte, die Wahl verloren zu haben. Der fair war, und mir zum ersten Mal den „American Dream“ erklärte. Dann wieder Diskussion und Werbepause und die Schalte nach Chicago. Dort weinte inzwischen Jesse Jackson, lachte Oprah Winfrey und irgendwann kam dann Barack Obama mit Töchtern und Frau auf die Bühne. Große Bilder, große Gefühle, das alles vor perfekter Kulisse.

Und dann diese Rede. Einfache Worte, kurze Sätze. Sätze, die saßen. Immer wieder der Blick in die Gesichter der Massen, Freudentränen. Alles unwirklich.

Immer wieder überlegte ich, was wohl wäre, wenn dort nicht Barack Obama sondern Angela Merkel stehen würde. Überhaupt der Gedanke, was sich die deutschen Wahlkampfmanager im kommenden Bundestagswahlkampf davon abgucken werden.

Dann duschen und ins Büro. Zum Glück hat der liebe Gott Adrenalin erfunden. Und Brötchen, Obst und jede Menge Tee. Der Nachtdienst hatte einen guten Job gemacht und auch der frühe Frühdienst hatte gut mitgeholfen, so dass alles ganz gut flutschte.

Lustigerweise war im Rest der Welt wirklich gar nichts los. Erst viel viel später trudelten Nachrichten ein, die nicht im Zusammenhang mit der US-Wahl standen. Zwischendurch nutzte ich die Zeit für einen kleinen Rundumschlag – man muss ja gucken, was und wie die Konkurrenz sich so schlägt.

Mein Highlight: die „New York Times

und wegen der optischen Wucht der „Guardian„.

Im Agenturfeed immer wieder die Bilder vor Augen – die Wahl zum besten Foto des Tages viel schwer. Das, auf dem Barack Obama alleine seine Rede hält und er fast verloren zwischen den ganzen Fahnen auf der Tribüne wirkt, so dass man die Last, die nun auf ihm liegt, geradezu spürt? Oder doch das, auf dem er dynamisch, zupackend mit Frau und Kindern die Menge begrüßt? Oder das, auf dem er seine Frau so innig herzt? Die US-Zeitungsmacher haben sich allerdings entweder für das Solo-Bild (er begrüßt die Masse) oder das Familien-Fotos entschieden. Schauen wir mal, ob die deutschen Zeitungsmacher ähnlich entscheiden.

Irgendwann dann dem Spätdienst die Lage übergeben, viel später in größerer Runde überlegen, was wir morgen so machen und viel, viel später nochmal den Kollegen von der Zeitung über die Schulter schauen.

Nicht unzufrieden nach Hause fahren und zuhause erstmal ausführlich die „Beam“-Sensation von CNN angucken. Und Fotos. Und Videos. Dann diesen Text schreiben. Gleich ins Bett.

PS: Hab ich eigentlich schon erwähnt, wie toll ich finde, dass die amerikanischen Fernsehsender ihre Sendungsausschnitte alle mit Embed-Code anbieten und man so diese Videos so toll in Blogs einbauen kann? Danke CNN! Danke NBC!

PPS: Ganz vergessen, hab ja auch noch ein Sixpack gewonnen.

PPPS: Thomas L. Friedman in der „New York Times“: „Finishing our work„. Lesen!

Endlich wird gewählt

Puh, endlich. Die immer gleichen Bilder, ob im Netz oder im Fernsehen, die Angriffe, ob persönlich oder politisch, die Scherze (Thanks for that, Sarah) und all das Gejubel und Berichte – endlich hat’s ein Ende. Heute wählen sie endlich ihren neuen Präsidenten. Und seltsamerweise war ich heute morgen sogar ein bisschen aufgeregt. Hat ja ein paar Konsequenzen und werden auf jeden Fall aufregende Stunden.

Ein bisschen ulkig wird es heute werden. Denn ich habe Spätdienst, fahre also heute abend nach Hause und muss mich dazu zwingen, zu Bett zu gehen, um dann um sechs wieder aufzustehen, vermutlich mit der Nachricht im Ohr, dass die Wahl entschieden und der neue Präsident schon feststeht. Gezwungen, die spannendsten Stunden zu verschlafen.

Bis dahin noch ein bisschen Thomas L. Friedman lesen:

Vote for the candidate you think has the smarts, temperament and inspirational capacity to unify the country and steer our ship through what could be the rockiest shoals our generation has ever known. Your kids will thank you.