Ein sehr schöner Text über die Rolle der Frau, Mütter in Deutschland und die aktuelle Diskussion in der Berliner Zeitung.
TV-Filmvorschau (16)
Viele viele schöne Filme könnt ihr in der kommenden Woche schauen. Deshalb also nun, auch wegen des großen Erfolges, die 16. TV-Filmvorschau.
Samstag, 29.4., 22.10 Uhr: „Rosenstraße“ (Das Erste)
Lange überlegt, ob ich den empfehlen soll, obwohl ich ihn schon im Kino nicht sehen wollte wegen des Nazi-Schicksal-Overkills. Und Katja Riemann. Naja. Überlegt selbst.
Sonntag, 30.4., 12 Uhr: „Herr Lehmann“ (ProSieben)
Na, Film am Donnerstag verpasst? Dann kannste ihn schön Samstagabend-ausgehfreundlich um 12 Uhr schauen.
Nein, kein „Das Wunder von Bern“.
Sonntag, 30.4., 23.45 Uhr: „Das Fest“ (Das Erste)
Dogma, Thomas Vinterberg, Dänemark.
Montag, 1.5., 20.40 Uhr: „One day in Europe“ (Arte)
Oh, den wollte ich damals im Kino sehen. Es geht um vier Geschichten, die in vier unterschiedlichen Metropolen in Europa spielen. Regisseur ist übrigens Hannes Stöhr, der Typ, der durch „Berlin is in Germany“ bekannt wurde. Und das ist ein sehr guter Film.
Dienstag, 2.5., 20.15 Uhr: „Kick it like Beckham“ (Sat.1)
Nach diesem Film musste ich seltsamerweise mal sehr dolle heulen. Keine Ahnung warum. Ich mochte diesen Fußball-Film natürlich hauptsächlich wegen der vielen britischen Inder. Und die Kerle unter euch werden Keira Knightley lieben. Gell?
Dienstag, 2.5., 22.45 Uhr: „Die Kette“ (Arte)
Alltagsfilm einer Filmstudentin über das Leben in einer Kleinstadt, in der Bernd (Axel Prahl!!!), um eine Heldentat zu toppen, etwas tut, „was von Anfang an keiner gewollt hat.“ Nun gut. Ihr wisst ja sicherlich, warum ich meine, dieser Film könnte sich lohnen.
Dienstag, 2.5., 23.10 Uhr: „Ich bin Sam“ (HR)
Sieh an, sieh an. Die beim Hessischen Rundfunk scheinen dieses Blog zu lesen. Naja, vielleicht bleibe ich mal wach.
Mittwoch, 3.5., 20.15 Uhr: „Arnies Welt“ (Das Erste)
Provinzporträt mit Krimifaktor. Ausgangspunkt ist laut TV-Zeitschrift ein tödlicher Unfall, dem zuständigen Polizist entgeht, dass der Fahrer die Spuren verwischt hat und so tat, als ob ein Reh den Wagen von der Straße abgebracht habe. Meiner Meinung nach mit super Besetzung: Jörg Schüttauf, Matthias Brandt.
Donnerstag, 4.5., 20.15 Uhr: „Liegen lernen“ (ProSieben)
Jetzt also auch die Verfilmung von Frank Goosens Buch. Mit der wunderbaren Sophie Rois. Der Film an sich ist ganz nett. Sehr deutsch halt. Kann man schauen.
Freitag, 5.5., 20.15 Uhr: „The Big Lebowski“ (Tele 5)
Oh wie schön, der läuft mal wieder…
Eben dreimal hintereinander versucht, mit Firefox die Titelgeschichte von „Newsweek Europe“ (Bitte vorsichtshalber nicht anklicken!) zu lesen. Jedes Mal ist der Browser abgestürzt. Einmal führte das sogar zum Absturz meines gesamten Rechners. Der Mann meines Herzens sagt, dass das bestimmt daran liege, dass das eine MSN-Seite ist. Die spinnen doch, die von Microsoft.
Ich dachte, dass der Muskelkater von Montag mittlerweile abgeklungen ist. War er aber nicht, wie ich vorhin bei den Bauchübungen beim „Workout“ (Das heißt da so!) bemerkte. Warum fühle ich mich nur so, als ob ich seit Jahren keinen Sport mehr gemacht habe?
FILM: Inside Man
Den perfekten Banküberfall, den will uns Dalton Russell (Clive Owen) zeigen. Warum? „Weil er es kann“, sagt er uns gleich zu Beginn und dann später auch nochmal. Und was sehen wir? Einen perfekt geplanten Banküberfall. Mit vielen Geiseln, die man schon bald nicht mehr von den Tätern unterscheiden kann. Und sehr vielen intelligenten Schachzügen, mit denen Russell die Polizei vorführt. Allen voran Cop Keith Frazier, der wegen eines anderen Falls unter Druck steht und seinem Vorgesetzten beweisen will, dass er ein guter Polizist ist. Doch Russell und seinen Verbündeten geht es nicht um Geld. Es geht ihm um das gut gehütete Geheimnis des Besitzers von Schließfach 392. Dieser – nervös, weil er die Aufdeckung fürchtet – heuert Madeleine White an, die ihre Kontakte nutzt, um mit den Bankräubern zu verhandeln.
Spike Lee gelingt mit „Inside Man“ ein durch und durch intelligent gemachter Film, in dem ich mich nur manchmal ein klitzekleines Bisschen gelangweilt habe. Denn besticht dieser Film insbesondere zu Beginn durch sein Tempo, flacht dieses zwischendrin deutlich ab. Doch was den Film für mich zu einem wirklich guten gemacht hat, ist – neben den glücklicherweise nur vorsichtigen Anspielungen auf Problemthemen wie Rassismus, Vergangenheitsbewältigung etc. – das Ende. Gerade als ich dachte, „Bitte, lieber Spike, mach das jetzt nicht kaputt, indem du mir sagst, was nun passiert“, begann der Abspann. Perfektes Timing. Schöner Film.
Journalistenschicksal
Schön, dass die Kollegen von der FTD die Geschichte aufgeschrieben haben, die mir seit Wochen im Kopf herumschwirrt.
(Schön auch, in der brandeins am Wochenende von einer 24-Stunden-Zahnarztpraxis in Düsseldorf zu lesen. Noch schöner allerdings, dass ich dort selbst „Kunde“ bin.)
Über Yoga
Nachdem ich mich das ganze Wochenende erfolgreich davor gedrückt habe, einer körperlichen Betätigung in meinem neuen Fitnessstudio nachzugehen, war es dann gestern endlich soweit. Und da ich keine Lust auf Fahrradfahren, Stepper und Geräte hatte, entschied ich mich spontan für den Yoga-Kurs, der auf dem Kursplan Böses erwarten ließ. „Hot Yoga“ stand da nämlich, und traf genau den körperlichen Zustand, in dem ich mich über weite Teile der Veranstaltung befand. Mir war verdammt heiß und ich hätte niemals gedacht, dass die paar Bewegungen so anstrengend sein könnten. Erfreulich außerdem: Kein großes Drama mit „Ohms“ und ähnlichen Gesängen. Damals in Berlin hatte ich da ganz andere Erfahrungen gemacht. Da wurde um die Wette gehechelt, Zettel ausgeteilt und spirituelle Gesänge absolviert. Und mit Sport hatte das dann auch wenig zu tun. Anders also beim „Hot Yoga“. Dass übrigens nicht nur von der Damenwelt besucht war. Auch ein Kerl machte fleißig Kopfstand, den Fisch und all die anderen Verrenkungen mit.
(Oh mein Gott, das klingt ja wie ein Tagebucheintrag.)
Hihi.
Was macht eigentlich Tobi Schlegl?