Weißer Wein

Ich war bisher noch nie an meinem Geburtstag auf einem Weihnachtsmarkt. Meistens waren diese nämlich schon geschlossen. Der in Düsseldorf schließt jedoch erst heute, keine Ahnung, ob das schon immer so war oder nicht. Und so kam es, dass wir gestern weißen Glühwein tranken. War gar nicht mal so schlecht.

Vielen Dank für die lieben Glückwünsche!

(Muss mir unbedingt merken, dass ich nie nie wieder an meinem Geburtstag arbeite. Das macht keinen Spaß!)

Wieder ein Jahr älter

Ich könnte jetzt den dummen Spruch machen, dass ich mich zur Feier des Tages mal nicht hinter meinem Blogck verstecke, aber der ist so schlecht, dass der nicht mal heute geht. Also, ich gratuliere mir ganz herzlich, wünsche mir alles, alles Liebe und bin gespannt, wie es mir mit 28 so ergeht.

Nänänänänääääh!

Man sollte nie mit mir wetten. Weil man dann blitzschnell verlieren kann. So erging es auch Marcus. Der gute ging doch tatsächlich davon aus, dass die Eigenheimzulage erst zum 1. April fällt. Tja, Pech gehabt. Deshalb hatte ich ein Amazon-Paket in der Post. Worüber ich mich natürlich sehr gefreut habe.

Erst dachte ich, in diesem Jahr wird alles anders. In diesem Jahr schreibe ich die Weihnachtskarten nach England endlich mal VOR Weihnachten. Klappt wohl wieder nicht. Kann nur hoffen, dass sie damit eh nicht mehr rechnen.

Nordstrasse

Es ist kalt. So kalt wie es sein kann, wenn die reale Temperatur um den Gefrierpunkt liegt und ein paar Schneeflocken auf den Boden schnellen, weil sie keine wirklichen Flocken mehr sind sondern in Regen übergehen. Die Brille möchte man gar nicht mehr tragen, weil die vielen kleinen Tropfen die Sicht behindern. Im „Weihnacht’s Grill“ steht sie in einem weißen Kittel, unter dem sie einen dicken Pullover trägt. Sie hält die Zange in der Hand, wendet die Würste (kein halber Meter) dann und wann. Sie hört die Musik, die von nebenan tönt. Dort fahren zum wiederholten Male die Motorräder, Polizeiwagen und anderen Autos im Kreis. Sie hat aufgehört, mitzuzählen. Auf einem der Motorräder sitzt ein kleiner Junge. Er lacht. Sie hat auch aufgehört, zu zählen. Zu zählen, wie oft an diesem Tag schon dieses Lied gespielt wurde. Nur an diesem Tag.
Die Anwohner kommen schon lange nicht mehr zu ihr herunter. Auch sie haben aufgehört, mitzuzählen. Am 23. ist dann hoffentlich wieder alles vorbei.

Back to Düsseldorf. Back to reality.

„Delphine sind schwule Haie.“

(via)

Wenn man einen Vorspeisenteller bestellt, kann man dann nicht erwarten, dass sich eine zählbare Anzahl von Oliven, Peperoni oder eingelegten Tomaten auf dem Teller befindet? Oder ist das vermessen?

Tagebuch einer Volontärin (18)

Die letzte Woche in Frankfurt ist angebrochen. Immer noch aufgekratzt von der gestrigen Weihnachtsfeier in Düsseldorf. Immer noch müde vom sehr frühen Aufstehen, um den Zug nach Frankfurt zu kriegen. Ich kann nicht verneinen, dass ich ein bisschen traurig bin, am Samstag wieder abzureisen. Zumal ich mich hier sehr wohl gefühlt habe.