Namenstag

Vorhin hat mich ein Kollege angerufen. Vom Handy, weil er schon auf dem Weg nach Hause war. Er gratulierte mir. Weil ich heute Namenstag habe. Toll, oder?

Mit Tomtom in Essen

Da ich immer noch immer mal wieder auf den Tomtom-Content von vor ungefähr einem Jahr angesprochen werde (Männer sind so durchschaubar, Frauen aber auch), dachte ich, ich schreib mal wieder drüber: Ich war mit Tomtom in Essen.

Eigentlich sollte das ganz schnell gehen: 25 Minuten. Aber da gestern ja Streik war und die ganze Welt ins Auto gestiegen ist, habe ich mehr als eine Stunde gebraucht. Und dann konnte ich feststellen, dass Tomtom die Gegend rund um den Hauptbahnhof nicht so richtig gerne mag. Denn: Von dort ging es noch ein bisschen weiter, zu einem libanesischen Restaurant. Doch leider nicht direkt. Denn erst einmal fand Tomtom die Straße nicht, auf der ich gerade fuhr (Es ist ein sehr lustiges Gefühl, in einer Stadt unterwegs zu sein, aber auf dem Bildschirm sieht es so aus, als ob man über freies Feld fährt.) Und dann führte er (Ja, ich weiß, wahrscheinlich würde jeder Mann das Gerät als „die Tomtom“ bezeichnen, aber für mich ist es „der Tomtom“) mich im Kreis.

Nach ungefähr einer Viertelstunde waren wir dann da, ich fuhr rückwärts in die nächste Parklücke.

Für den Rückweg nach Hause benötigte ich 25 Minuten. Ohne Umweg.

Essen mit Knüwi und Fieni

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Das Gustloff-Drama

Der Unterschied zur RTL-Historienverfilmung, nehmen wir mal „Die Sturmflut“? Neben der Liebesgeschichte gibt’s noch einen parallelen Handlungsstrang: hier die Bruderrivalität zwischen Heiner Lauterbach (der hätte auch bei RTL gespielt) und Kai Wiesinger (der wohl auch, aber bei Sat.1 wäre die Rolle wohl mit Heino Ferch besetzt worden). Und da die Öffentlich-rechtlichen ihren Anspruch noch unterstreichen wollen, wird um die weibliche Hauptrolle (Wir erinnern uns: Julia aus der Erstbesetzung von „Verbotene Liebe“) auch noch eine dubiose Familengeschichte gestrickt, so mit Cousin Detlef Buck. So ist das. Und heute gibt’s dann die titanicesken Untergangsszenen, da freuen wir uns jetzt schon drauf.

Mr. Moneybrother in Köln

Ich spiele ja mit dem Gedanken, am Freitag nach Köln zu fahren. Aber alleine machen Konzerte keinen Spaß. Will noch jemand und braucht er/sie/es Begleitung?

FILM: Populärmusik aus Vittula

Ist das nicht dieser Film, der eigentlich von so vielen Leuten gelobt wurde? Ich fand ihn doof. Langweilig, er plätschert ewig vor sich hin, dann kommt ein verrückter Musiklehrer und die Jungs spielen in einer Band und dann kommen die ersten Frauen und die Band zerbricht. Mir fehlten wirkliche Höhepunkte. Es gibt wirklich bessere Coming-of-age-Filme.

Franjo und der Maxfield-MP3-Player


Am Mittwoch war ich in der Stadt, gucken. Und wen treffe ich hinter den Schadow-Arkaden? Genau. Franjo Pooth, der gerade seine Firma Maxfield in die Insolvenz geschickt hat.

Er sah gar nicht mal so schlecht aus, was wohl daran liegt, dass er ganz schön abgenommen hat. Die Haare sitzen perfekt zurückgegelt, die Schläfen sind leicht grau. Nicht übel, Herr Pooth. Am Donnerstag dann bei Johannes B. Kerner sitzt seine Frau Verona und plaudert über die Liebe zu ihrem Mann und die Tatsache, dass Franjo wegen des ganzen Stresses ganz schön abgenommen hat. Schade, ich dachte, er hungert sich ein paar Kilo runter, um vielleicht ein bisschen besser auszusehen.

Und dann erinnere ich mich daran, dass ich ja auch einen MP3-Spieler von Maxfield habe. Einer, der schon seit langem nicht mehr gebraucht wird und einfach nur vor sich hinstaubt. Passt halt nicht so viel drauf und ich war es müßig, vor jeder Reise genau zu überlegen, welche Musikalben ich diesmal denn mitnehme.

(Pointe fehlt.)

FILM: Northern Star

Ich bin dann doch wieder fasziniert von dieser Julia Hummer. In diesem Film spielt sie eine 18-Jährige, die immer noch darunter leidet, dass ihr Vater sich umgebracht hat. Sie macht ihre Mutter dafür verantwortlich und hasst das Leben an sich. Und dann will sie mit diesem Typen durchbrennen, der auch gerade seinen Vater wegen Selbstmord verloren hat. Der Film alleine war so lala. Aber diese Frau. Was Julia Hummer erlebt haben muss, dass sie so spielt – will ich gar nicht wissen.

Wolle Tüte haben?

Ich hab heute Nachmittag ein bisschen bei der Buchhändlerin gelesen. Und dann wurde ich vorhin im Stern-Verlag gefragt, ob ich ein Tütchen will.

(Nein, Frau Roche wird jetzt von Amazon geliefert. Ich habe mich für die Kurzgeschichten von Miranda July entschieden. Allerdings stand ich lange vor „Die Wohlgesinnten“. Hab mich aber nicht rangetraut.)

Ha!

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