Diese Technik, heutzutage…

Mein Frauenarzt ist übrigens ganz vorne mit dabei: Neuer Stuhl, der auf Knopfdruck hochfährt. Die Beine muss man allerdings noch immer alleine spreizen.

Für dich, Jessi!

So, und den hier widme ich mal einer lieben Freundin (Ich darf das, das ist mein Blog!). Weil sie toll ist und weil sie gerade eine Scheiß-Zeit hat. Und weil sie Brett Anderson mal so vergöttert hat.

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(via)

Über Veronica

Ich habe übrigens gestern ernsthaft versucht, den Wedel-Film im ZDF zu sehen. Grandios gescheitert. Um 20.40 Uhr musste ich leider abschalten. Ich konnte diese Krankenhaus-Szenen nicht ertragen und schon gar nicht Veronica Ferres. Erklärt mir bitte jemand nochmal ihren Erfolg?

Mein Beitrag zum Liveblogging!

Cool, ich steh auf und Martin Scorsese gewinnt seinen Oscar! Das ist doch mal Timing!

FILM: Million Dollar Baby

Ich weiß nicht, wann ich zuletzt einen Spielfilm im Privatfernsehen gesehen habe. Diese ganze Werbung zwischendurch, unfassbar. Kann mich nicht erinnern, wann ich das zuletzt hatte. Deshalb bin ich umso überraschter, dass mich dieser Film so mitgenommen hat. Dass mir in den letzten zehn Minuten eines Films (danach dann auch noch, übrigens) nur noch die Tränen über die Wangen liefen, das hatte ich schon verdammt lange nicht mehr.

Es geht um große Gefühle, ein trauriges Schicksal mit doofen Klischees (Beispiel gefällig? Die Deutsche ist natürlich die Böse, wer sonst), aber das ist alles egal, weil man Clint Eastwood zugucken darf und Morgen Freeman und – ja, das erkenne ich neidlos an – Hillary Swank. Wer sagt, sie habe den Oscar nur erhalten, weil ganz viel trainiert hat und mit blutiger Nase herumlief, hat unrecht. Ich habe ihr die Rolle – trotz doofer deutscher Stimme – abgenommen. Ohne Zweifel.

Zum Inhalt hier entlang Ich kann heute nur noch Gefühle. Keine Fakten.

Mama, Mama…

… der sagt, ich käme bärbeißig daher.

(Aber er sagt ja auch Fräulein.)

TV-Filmvorschau (58)

Neue Vorschau, neue Filme!

Samstag, 24.2.
21.55 Uhr: „Jenseits der Stille“ (Bayrisches Fernsehen)
Einer der großen Filme der 90er. Lara lebt mit ihren gehörlosen Eltern und ist die wichtigste Verbindung zur Außenwelt für die Familie.

Und sonst:
Ich guck mir (natürlich nur aus beruflichen Gründen) DSDS an (20.15 Uhr, RTL).

Sonntag, 25.2.
2.50 Uhr: „Mystic River“ (ProSieben)
Könnte man sich ja nochmal angucken. Klickst du hier, erfährst du mehr.

20.15 Uhr: „Million Dollar Baby“ (ProSieben)
Clint Eastwoods Oscar-Film mit Hillary Swank. Hab ich ja leider noch nicht gesehen und freu mich schon drauf!

Und sonst:
Nix.

Montag, 26.2.
0 Uhr: „Station Agent“ (Das Erste)
Ein wirklich schöner Film. Klickst du hier, erfährst du mehr.

Und sonst:
1.10 Uhr, also in der Nacht von Sonntag zu Montag: Oscar-Verleihung! Und ich kann’s nicht schauen, weil ich Frühdienst habe.

Dienstag, 27.2.
23.35 Uhr: „Open Hearts“ (HR)
Läuft also mal wieder in den dritten Programmen an: Susanne Biers Film über das Zerbrechen einer Beziehung wegen eines Unfalls. Die junge Frau sucht Trost beim Arzt, als ihr verunglückter Freund sie zurückweist. Nur doof, dass der Frau und Kind hat. Wie die meisten Filme aus Dänemark mit Paprika Steen.

Donnerstag, 1.3.
20.15 Uhr: „Primary Colors“ (Tele5)
Les ich über den Film, denk ich immer an das Buch, welches unbeendet in meinem Bücherregal steht…

Und sonst:
Ach Gottchen, diese Topmodel-Show geht wieder los… (20.15 Uhr, ProSieben)

Freitag, 2.3.
22.35 Uhr: „Jackie Brown“ (RTL II)
Tarantino-Knaller. Klickst du hier, erfährst du mehr.

Intime Geständnisse (4)

(So, das muss mal raus.)

Muss man eigentlich irgendetwas zu den Äußerungen von Bischof Mixa sagen? Eigentlich nicht. Denn jene sind so indiskutabel, dass jede Reaktion darauf nur als ein übereifriges Haspeln angesehen werden kann. Stattdessen: Gelassenheit, die man eigentlich gerade von der älteren Generation erwarten würde. Ach, lassen wir den alten Mann doch reden, lassen wir ihn in seiner Welt.

Vermutlich bringt es nichts mehr, einem 65 Jahre alten Mann von den vielen Frauen zu erzählen, die eben nicht drei Jahre lang zu Hause bleiben wollen. Viele, die es sich nicht leisten können. Andere, die Spaß an ihrer Arbeit haben und es nicht wollen. Zwei Gruppen, die dieser Bischof nicht kennt, nicht akzeptieren möchte.

Auf mich wirken die Äußerungen Mixas wie ein schlechter Witz. Ein schlechter Witz, der sogar lustig ist: Denn er geht nach hinten los. Die Äußerungen sorgen dafür, dass sich nun selbst diejenigen auf die Seite von der Leyens stellen, die noch vor einigen Monaten lauthals geschrien haben, was für eine furchtbare Frau diese Ministerin eigentlich ist. Die dafür sorgen, dass ich mich dabei erwische, diese Frau von der CDU sympathisch zu finden. Und ihr Respekt zu zollen, weil sie in den vergangenen Monaten nicht nur einige wichtige Debatten angestoßen hat. Sie hat auch schon etwas bewegt. Das kann man ja nicht von allen Mitgliedern dieser Regierung sagen.

(Disclaimer: Klar, ich hätte genausogut auf spiegel.de, welt.de oder irgendein anderes Nachrichtenportal verlinken können.)

(Und irgendwie schäme ich mich jetzt doch, dass ich das alles aufgeschrieben habe. Hach, ist das alles traurig.)

Die neue Welt

Das erste Anzeichen für den Relaunch von welt.de hatte ich in meinem Feedreader: Der Feed zum Medienressort meldete plötzlich Meldungen aus dem Wissenschaftsressort. Und ein Blick auf die Übersichtsseite verrät:

weltrss.jpg
(Stand: 20.2., 23.55 Uhr)

Gibt’s nicht mehr. Nur noch „Fehrnsehen“, äh…

Und wofür schreibt jetzt die extra eingekaufte Medienjournalistin Ulrike Simon ihre Texte?

Nachtrag, 22.2., 23.39 Uhr: Gerade mal wieder bei der Welt vorbeigesurft. Der Rechtschreibbeauftragte hat seinen Dienst angetreten. Vielen Dank.

K.O.-Momente der Liebe

Hach, meine Lieblings-Frauenzeitschrift „Maxi“ (ausführlicher Test folgt bestimmt) hatte heute was Lustiges zu bieten: Ganz viele kleine Geschichtchen zum Thema „K.O.-Momente der Liebe“, also Momente, die all den Zauber der ersten Kennenlernstunden gleich wieder kaputt machen können. Und Holger, 33, Finanzberater schreibt Folgendes:

Ich war sofort verliebt. Sie sah super aus, hatte viel Humor – eine klasse Frau! Wir hatten uns schon ein paar Mal verabredet als wir zu unvermeidlichen „Exfreunde“-Frage kamen. Ein wenig zu kokettierend sagte sie, dass sie mal mit Carsten Spengemann zusammen war. Weil ich mich quasi sofort übergeben musste, habe ich gar nicht mehr gefragt, ob sie die mit dem geklauten Ring war.

Und weil’s so schön war, erzähl ich jetzt auch noch einen K.o.-Moment aus meinem Leben: Er, Arzt. Hatte mich schon mehrfach mit ihm getroffen und war immer sehr lustig und interessant. Und dann saßen wir eines Freitagabends in einem Restaurant und da blitzte an seinem linken Arm ein silbernes Armband hervor. Nach einer halben Stunde war ich sehr müde und musste leider nach Hause fahren.