Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Mitten ins Gesicht

Über dieses Buch habe ich schon mal geschrieben. Doch immer wenn ich es in meinem Regal stehen sehe, muss ich daran denken, wie ich in Andalusien am Strand lag und geheult habe. Und letztens erzählte mir ein Kollege, dass er nicht mehr auf meine Buchempfehlungen hört, weil er das einmal gemacht hatte und das so ein krasses Buch war. Aber er kann wirklich nicht behaupten, ihn nicht gewarnt zu haben.

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Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Zwischen all meinen Büchern verbergen sich auch ein paar Kinderbücher, auch aktuelle. Während meiner Schulzeit habe ich viele meiner Wochenenden damit verbracht, in dem nahegelegenden Schullandheim für unseren Landkreis Kinderwochenenden zu organisieren. Oft machten M. und ich diese Wochenenden gemeinsam. Mal manschten wir das ganze Wochenende mit Pappmaché herum und bastelten lustige Figuren, mal brachten wir den Kleinen Zaubertricks bei und mal spielten wir Theater. Ein Ritual dieser Kinderwochenenden war am Abend das gemeinsame Sitzen in der Sitzecke. Jeder durfte ein Kuscheltier oder seine Kuscheldecke mitbringen und dann lasen wir vor. Es gab meist ein paar Bücher zur Auswahl, aber eins durfte nie fehlen: ein Buch über das Sams. Deshalb habe ich mir 2002 den neuen Teil „Sams in Gefahr“ sofort gekauft. Und immer wieder denke ich an diese Wochenenden mit M., die schönen Abende, die meist bis in die tiefe Nacht gingen, weil wir uns ja doch immer noch ein bisschen verquatschten.

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Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst

Ich habe es ja hier bereits beschrieben, wie das bei mir ist und deshalb gibt es hier für diese Kategorie eine kleine Auswahl:

Regal

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Franzis Früchtchen (3)

Momentan freue ich mich noch, dass mir alle von ihren Erfahrungen erzählen. Obwohl frisch gebackene Eltern mir schon berichteten, dass man das irgendwann nicht mehr hören kann. Kurz vor der Geburt wolle man keine Horrorgeschichten mehr hören und auch den „Oh, bei uns war alles super“-Storys mag man dann nicht mehr Glauben schenken. Und so war ich sehr interessiert, als mir die beiden männlichen Kollegen von ihren Geburten – jeweils zwei – und ihren Erfahrungen in der Uniklinik erzählten. Der eine – begeistert, besonders weil sie jeweils mit Beleghebamme unterwegs waren, der andere so enttäuscht, dass das zweite Kind woanders das Licht der Welt erblickte.

Seit der letzten Woche des Urlaubs wächst der Bauch. Und der Hunger kommt. Schon zweimal bin ich mitten in der Nacht wach geworden – mit einem Grummeln im Bauch. Und das macht mir klar: Die Zeit der Entscheidungen ist gekommen. Überall hört man von langen Lieferzeiten, ob für den passenden Kinderwagen oder einen Autositz, hinzu komme das Weihnachtsfest, das die Lieferzeit noch einmal verlängern kann. Eine Hebamme muss her, ein Geburtsvorbereitungskurs, die Klinik vielleicht auch schon und ein Gedanke an die Zeit danach wäre auch nicht ganz verkehrt, da die Zahl der Kita-Plätze für Unterdreijährige ja nun auch überschaubar ist.

Ach ja, das Krankenhaus. Während ich mir die letzten Paprikastücke in den Mund schiebe, reden wir vom Vorteil einer nahegelegenen Kinderklinik, dem Warten und wie sie sich zwischendurch an der frischen Luft die Beine vertreten haben. „So eine Geburt ist schon ein Erlebnis“, sagt er irgendwann. Nach einem kurzen Blick in die Ferne, bei dem er seine Erinnerungen offenbar noch einmal Revue passieren lässt, fügt er hinzu: „Für eine Frau aber sicherlich noch viel mehr.“

Ich lache.

Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Die Zeiten, in denen ich Bücher mehrfach gelesen habe, sind sehr lange her. Irgendwann in der Jugend könnte ich das zuletzt getan haben. Dann habe ich damit aufgehört. Ich schaue auch ungern Filme mehrfach und wenn, dann meistens durch Zufall, wenn einer dieser Filme gerade im Fernsehen läuft und man dann doch einfach so hängenbleibt. Bei Büchern geht das nicht so einfach. Und außerdem ist da noch der Faktor Zeit. Ich bin froh, derzeit überhaupt wieder ein bisschen mehr zu lesen (Hab den Franzen heute durchgelesen!) und gegen die Stapel an ungelesenen Büchern anzukämpfen. Wenn ich jetzt noch Bücher doppelt oder dreifach lese, wird der ja nie kleiner.

Ich könnte jetzt einer der Kinderbücher abbilden, welches ich immer noch in meinem Besitz habe, weil es eines meiner Lieblingsbücher war und ich gar nicht weiß, wie oft ich es wirklich gelesen habe. Aber: Ich hebe mir das für Tag 14 auf. So.

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Mein Hassbuch

Und mit Hassbüchern ist es so ähnlich wie mit Lieblingsbüchern: schwierig. Denn wenn ich Bücher nicht mag, höre ich meistens auf, sie zu lesen. Das führt dann irgendwann zu einem Stapel, den ich dann irgendwann wegsortiere oder weggebe. Im schlimmsten Fall landet es im Altpapier. Nächstes Thema.

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Mein Lieblingsbuch

Um diese Frage drücke ich mich. Ich habe keine Lieblingsbücher. Da ich Bücher meistens nur einmal lese und es natürlich auch auf das persönliche Befinden zum Zeitpunkt der Lektüre ankommt, der Moment, kann ich niemals sagen, dass ich ein echtes Lieblingsbuch habe. Denn wenn ein Buch ein solches wäre, dann wäre der Zeitpunkt, an dem ich es lese, egal. Das herauszufinden, ist für mich allerdings schlicht unmöglich. Sorry, guys.

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Das Buch, das du als nächstes lesen willst

Ich habe so viele Bücher, die ich als nächstes lesen will. Ich gehe mal nur auf die kürzlich erworbenen ein und die, die ich noch nicht erworben habe, weil mich deren Dicke abschreckt und ich befürchte, dass ich das Buch vielleicht auch erst als Taschenbuch kaufe, weil vorher eh nicht dazu komme, es zu lesen.

Haruki Murakami – 1Q84: Hab ich noch nicht gekauft, weil so dick und weil der Franzen ja auch so ein Wälzer ist und ich mir ehrlicherweise so kurz nach dem Urlaub keinen weiteren Wälzer zutraue. Dann lieber erstmal ein paar kürzere Bücher lese und den Murakami aufheben für die Weihnachtszeit, oder so.

Julia Heilmann und Thomas Lindemann – Kinderkacke: Ist seit Monaten in den Bestsellerlisten und wurde mir von einer kürzlich zum zweiten Mal Vater gewordenen Arbeitskollegen empfohlen. Hatte das Buch schon in der Toskana mit, aber die Lektüre auf „Nach dem Franzen“ verschoben.

Benjamin Lebert – Flug der Pelikane: Kam vor mindestens einem Jahr heraus und ich habe bisher alle Lebert-Bücher gelesen, weil mich interessiert, wie ein junger Autor sich nach einem Kassenschlager wie „Crazy“ einer war, weiterentwickelt. Die bisherigen Bücher waren immer ok, deshalb dachte ich, gebe ich „Flug der Pelikane“ auch eine Chance.

Wolf S. Dietrich – Eiskalter Sommer:
Ich habe einen großen Teil meines Lebens im Landkreis Cuxhaven verbracht und dieser Dietrich hat nun bereits drei so genannte Cuxland-Krimis geschrieben. Normalerweise sind Krimis nicht so mein Fall, aber nachdem meine Mutter so begeistert war, weil es toll sei ein Buch zu lesen, bei dem man die Schauplätze alle kennt, wollte ich es dann doch mal probieren.

Welches Buch das erste nach dem Franzen sein wird – keine Ahnung.

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Das Buch, das du zurzeit liest

Ich lese gerade das dicke Jonathan-Franzen-Buch und bin schon auf Seite 659. Eigentlich hatte ich gehofft, in meinem Urlaub komplett durchzukommen, aber das hat nun nicht geklappt. Schlimm ist das aber nicht. Weil ich eigentlich jetzt schon traurig bin, wenn ich es durch habe und es vermutlich wieder ungefähr acht Jahre dauert, bis der Franzen einen neuen Wälzer fertig gestellt hat. Das tolle an seinen Büchern und das gilt bisher auch für „Freiheit“: Er schafft es, die Personen in einer Tiefe darzustellen, wie ich es bisher nicht erlebt habe. Ich liebte es, den ersten Teil des Tagebuchs von Patty Berglund zu lesen (auf Seite 659 geht der zweite los), ich war angewidert von Joey aber zugleich fasziniert von seiner Liebe zu Conny. Falls das alles totaler Quatsch ist, was ich da schreibe, weil sich auf den letzten Seiten nochmal alles wandelt – verzeiht es mir, ich bin ja noch nicht durch.

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Die Bücherfrageliste

Ich mach hier jetzt auch mit: bei der Bücherfrageliste. Und das bedeutet: garantierter Blog-Content für die nächsten 31 Tage. Das ist doch mal was, oder etwa nicht, liebe Blogleser? Nur eins kann ich nicht garantieren, dass die Antworten babycontentfrei sind.

Tag 1 – Das Buch, das du zurzeit liest
Tag 2 – Das Buch, das du als nächstes lesen willst
Tag 3 – Dein Lieblingsbuch
Tag 4 – Dein Hassbuch
Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest
Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)
Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert
Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert
Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast
Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautor
Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst
Tag 12 – Ein Buch, das du von jemandem empfohlen bekommen hast
Tag 13 – Ein Buch, bei dem du nur lachen kannst
Tag 14 – Ein Buch aus deiner Kindheit
Tag 15 – Das 4. Buch in deinem Regal v.l.
Tag 16 – Das 9. Buch in deinem Regal v.r.
Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen
Tag 18 – Das Buch, mit dem schönsten Cover, das du besitzt
Tag 19 – Ein Buch, das du schon immer lesen wolltest
Tag 20 – Das beste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 21 – Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast
Tag 22 – Das Buch in deinem Regal, das die meisten Seiten hat
Tag 23 – Das Buch in deinem Regal, das die wenigsten Seiten hat
Tag 24 – Ein Buch, von dem niemand gedacht hätte, dass du es gelesen hast
Tag 25 – Ein Buch, bei dem die Hauptperson dich ziemlich gut beschreibt
Tag 26 – Ein Buch, aus dem du deinen Kindern vorlesen würdest
Tag 27 – Ein Buch, dessen Hauptperson dein „Ideal“ ist
Tag 28 – Zum Glück wurde dieses Buch verfilmt!
Tag 29 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch verfilmt?
Tag 30 – Warum zur Hölle wurde dieses Buch noch nicht verfilmt?
Tag 31 – Das Buch, das du am häufigsten verschenkt hast

Ein paar Menschen machen da schon länger mit (und ich lese fleißig mit): Isa, Sopran, die Kaltmamsell und Frau Gröner.