Warum hat Johannes B. Kerner eigentlich seit Neuestem einen Drei-Tage-Bart? Will er weg vom Image des idealen Schwiegersohns? Ts.
WM-Draussengucklocation im Test (2)
Heute: Die Minolbar.
Wo? Im Hafen. Wupperstraße. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine umgebaute Tankstelle.
Wie kann ich Fußball gucken? Naja. Zwar ist auf dem ehemaligen Gelände der Zapfsäulen ein großer Fernseher aufgebaut. Und die Bänke mit Holztischen stehen auch noch da, aber ansonsten: Seltsame Menschen, die sich nicht wirklich fürs Spiel interessieren und stattdessen dumme Unterhaltungen führen.
Was gibt’s außer Fußball? Allerlei Getränke wie Bier und so. Essen war lecker. Wurde sogar gegrillt.
Wie war die Stimmung so? Naja. Bei Torchancen meldeten sich die fünf Menschen lautstark, die das Spiel verfolgten. Alle anderen reden halt weiter.
Fazit: Sollte man lassen, die ganzen Werber und Juristen waren eher daran interessiert, gut auszusehen und dummes Zeug zu labern. Beim nächsten Italien-Spiel also zur Abwechslung mal zum Italiener gehen.
Die Floskel des Tages
Dreimal gelesen, dreimal geärgert:
„Die Börse ist keine Einbahnstraße“
Doofe Fussballfans
Vorhin im Hauptbahnhof. Da ich meine Monatskarte vergessen hatte, musste ich ein Einzelticket lösen. Den Automaten blockieren allerdings zwei Typen, Mitte 20, im Deutschland-Trikot (Super, oder? So generiert man Fußballcontent). Ich muss wohl sehr ungeduldig geschaut haben, zumindest lässt der eine mich vor. Er brabbelt irgendwas vor sich hin, ich entnehme den Wortfetzen nur, dass er wohl nicht so richtig weiß, was er drücken soll. Ich ziehe mein Ticket und bin freundlich.
„Was brauchst du denn für ein Ticket?“, frage ich ihn und wundere mich, dass ich ihn duze. Als ich mich nämlich im gleichen Moment umdrehe, sehe ich, dass er wohl eher Ende 40 ist. Scheiß drauf, ich duz halt jeden. „Kurzstrecke“, antwortet er mir. Ich schaue kurz auf den Plan, drücke die richtige Nummer, er schaut verdutzt und bedankt sich kurz. Aus der Ferne höre ich dann noch seinen Freund sagen „Jetzt musstest du dir von ner Frau helfen lassen.“ Ist ja wohl klar, dass ich von nun an nur noch alten Männern das richtige Ticket besorge. Und alten Damen meinen Platz anbiete.
Mädchencontent
Ist ja wohl klar, dass ich doch noch einen Nachtrag zum gestrigen Italien-Ghana-Spiel liefern muss, falls es euch nicht eh schon aufgefallen ist: Der Totti hat ne neue Frisur (das dürfte nicht nur den Mädchen aufgefallen sein) und sieht jetzt eher scheiße aus (Das schon!).
WM-Draussengucklocation im Test
Heute: Die Minolbar.
Wo? Im Hafen. Wupperstraße. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine umgebaute Tankstelle.
Wie kann ich Fußball gucken? Super. Auf dem ehemaligen Gelände der Zapfsäulen ist – sogar überdacht – ein großer Fernseher aufgebaut. Davor stehen viele viele Bänke mit Holztischen.
Was gibt’s außer Fußball? Allerlei Getränke wie Bier und so. Zu Essen kann man Pizza aus der „Pizzeria Am Medienhafen“ bestellen. Zumindest seit heute, wie die Bedienung kundtat.
Wie war die Stimmung so? Gar nicht so schlecht. Ein paar Italien-Fans, der Großteil sympathisierte mit Ghana, war jedoch am Ende arg enttäuscht ob der vielen vergebenen Chancen.
Fazit: Kann man gut hingehen. Kleiner Tipp für die Frauen: Beim nächsten Mal nen Pulli mitnehmen, gegen Abend wird’s halt doch ein bisschen frisch.
Über die WM
So, jetzt war ich also nicht nur das erste Mal bei einem Fußballspiel, sondern auch gleich das erste Mal bei der WM. WM hier in Deutschland, in Dortmund mit Trinidad & Tobago gegen Schweden. Es war überwältigend und könnte dazu führen, dass ich mich öfter überreden lassen würde, zum Fußball zu gehen. Denn was dieser Sport mit den Leuten macht, ist wirklich kaum zu glauben.
Klar, die Leute ziehen sich lustige Dinge an, wie hier die Fans aus Trinidad & Tobago.
Sie wollen die ersten im Stadion sein und betreten dieses auch wirklich um kurz nach drei (ok, ich gebe es zu, ich wollte auch früh rein, damit wir das England-Spiel sehen können).
Aber dieses ganze Rumgeschreie und Gesinge, diese große Vorfreude aller Beteiligten und die traurigen Augen (der Schweden) nach dem Nullnull. Tolltolltoll. Hat sich gelohnt.
Mehr Bilder bei flickr. Mehr Eindrücke beim Popkulturjunkie.
(Nachtrag: Und dann endet ein solcher Tag auch noch mit Gott Morrissey im WDR. Hach.)
WM-Vorbereitungen
Gleich geht’s ins Fußballstadion. Den Mann meines Herzens beschäftigen Sachen wie „Ich hab ja leider kein Schweden-Trikot“, „Hoffentlich kann man gut gucken“ oder „Gibt’s dort wenigstens die McBratwurst?“. Ich hingegen überlege fieberhaft, was ich anziehen soll.




